Kathedralbasilika Notre Dame

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Notre-Dame Cathedral Basilica
Basilique-Cathédrale Notre-Dame

Ottawa - ON - Cathédrale Notre-Dame d’Ottawa.jpg

Logo des Kanadischen Registers für Kulturdenkmäler
Historic Place of Canada
Lieu patrimonial du Canada
Anerkannt seit 1990
Typ Nationale historische Stätte
ID 12135
Ort Ottawa
Koordinaten 45° 25′ 47″ N, 75° 41′ 47″ W45.42971-75.69646Koordinaten: 45° 25′ 47″ N, 75° 41′ 47″ W
Anerkannt durch Kanadische Bundesregierung
Anerkannt nach Historic Sites and Monuments Act
Eintrag kanadische Denkmalliste (engl.)

Die Kathedralbasilika Notre Dame (engl. Notre Dame Cathedral Basilica, franz. Basilique-Cathédrale Notre-Dame) ist die älteste Kirche Ottawas und Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Ottawa. Die Kirche befindet sich am Sussex Drive im Viertel Lowertown unweit der National Gallery of Canada östlich des Stadtzentrums. Dominiert wird das Bauwerk durch die Doppelturmfassade. Ihre Spitzen sind – wie für Ostkanada typisch – mit silberfarbenem Metall überzogen. Zwischen den Türmen befindet sich auf der Dachkante des Langhauses eine vergoldete Madonnastatue.

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige Kirche ersetzte eine kleine Holzkirche aus dem Jahr 1832. Sie wurde 1841 zugunsten der größeren Kirche abgerissen. Entworfen wurden sie von den aus der Region stammenden Baumeistern Antoine Robillard und Father Cannon im neoklassizistischen Stil. Die Bauarbeiten am Langhaus waren 1844 abgeschlossen, 1846 stand die Hauptkonstruktion. Die Turmspitzen wurden allerdings erst 1866 vollendet. Papst Leo XIII. erhob 1879 die Kirche wegen ihrer bedeutsamen Geschichte und ihrer reichhaltigen Ausstattung in den Status einer Basilika. Das Gotteshaus wurde in den 1990er Jahren umfangreich renoviert und restauriert. Der Gottesdienst wird sowohl in englischer als auch in französischer Sprache abgehalten.

Ausstattung[Bearbeiten]

Die erste Orgel wurde 1850 eingeweiht. Es war von dem Orgelbauer Joseph Casavant erbaut worden und hatte 18 Register. Im Jahre 1892 wurde das Instrument von den Söhnen Casavants reorganisiert. Zu dieser Zeit hatte es 52 Register auf drei Manualen und Pedal, und war mit elektro-pneumatischen Trakturen ausgestattet - zu jener Zeit eine Neuheit im Orgelbau. Das Instrument hat heute 72 Register: Die Hauptorgel auf der Westempore hat 52 Register auf drei Manualen und Pedal, die Chororgel hat 17 Register auf ebenfalls drei Manualen und Pedal, und kann von der Hauptorgel aus angespielt werden.[1]

Hauptwerk C–c4
Montre 16'
Montre 8'
Bordun 8'
Viola da Gamba 8'
Flûte harmonique 8'
Praestant 4'
Flûte 4'
Quinte 22/3'
Doublette 2'
Mixture V
Bombarde 16'
Trompette 8'
Clairon 4'
Positif C–c4
Salicional 8'
Bourdon à cheminée 8'
Prestant 4'
Flûte 4'
Nasard 22/3'
Flûte 2'
Tierce 13/5'
Cymbale IV
Clarinette 8'
Trémolo
Récit expressif C–c4
Quintaton 16'
Prinzipal 8'
Viole de gambe 8'
Voix céleste 8'
Bourdon 8'
Prinzipal 4'
Flûte harmonique 4'
Octavin 2'
Cornet d'écho V
Plein-jeu IV
Basson 16'
Trompette 8'
Basson-hautbois 8'
Voix humaine 8'
Trémolo
Pédale C–g1
Flûte résultante 32'
Flûte 16'
Principal 16'
Violon 16'
Bourdon 16'
Violoncelle 8'
Prinzipal 8'
Flûte 8'
Bourdon 8'
Octave 4'
Cor de nuit 2'
Mixture IV
Contre-bombarde 32'
Bombarde 16'
Basson (Récit) 16'
Trompette 8'
Clairon 4'
Chalumeau 4'


Grand Orgue C–c4
Montre 8'
Mélodie 8'
Dulciane 8'
Prestant 4'
Hautbois d'orchestre 8'
Positif C–c4
Cor de nuit 8'
Aeoline 8'
Vox angelica 8'
Flauto d’Amore 4'
Carillon
Tremolo
Récit expressif C–c4
Prinzipal 8'
Bourdon 8'
Viole de gambe 8'
Voix céleste 8'
Viole d'orchestre 8'
Musette 8'
Trémolo
Pédale C–g1
Bourdon 16'
Bourdon 8'

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen zu den Orgeln

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kathedralbasilika Notre Dame – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien