Catherine Grandison

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Richard de Beauchamp, 13. Earl of Warwick (1382-1439) wurde 1403 der Hosenbandorden durch König Heinrich IV. verliehen

Lady Catherine Grandison (* um 1304 in Ashford, Kent; † 23. April 1349 in Cassington, Oxfordshire) war eine englische Adlige und durch Heirat Countess of Salisbury und Isle of Man. Catherine Montagu, Countess of Salisbury, war die Mätresse des englischen Königs Eduard III.

Leben[Bearbeiten]

Catherine war die Tochter von Sir William de Grandison, 1. Baron Grandison, und seiner aus dem Burgund stammenden Frau Sibylle de Thoire-Villars. Sie wurde 1327 mit Sir William de Montagu, 1. Earl of Salisbury (1301–1344), dem ältesten Sohn von William de Montagu, 2. Baron Montagu, und Lady Elizabeth Montfort verheiratet. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor:

  • Elizabeth (1327–1359)
  1. ∞ 1327 Giles de Badlesmere, 2. Lord Badlesmere (1314–1338)
  2. ∞ 1341 Hugh Despenser, 4. Lord le Despenser (1308–1348)
  3. ∞ 1350 Guy de Bryan, 1. Lord Bryan (1309–1390)
  • John (1329–1396) ∞ Lady Margaret Monthermer
  • William (1329–1397), 2. Earl of Salisbury
  1. ∞ 1340 Lady Joan of Kent, genannt Fair Maid of Kent; die Ehe wurde durch Papst Benedikt XII. als illegitim erklärt, da sie heimlich eine Ehe mit Thomas Holland, 1. Earl of Kent, eingegangen war.
  2. ∞ 1341 Lady Elizabeth de Mohun
  • Anne (* um 1330) ∞ 1349 Sir John de Grey
  • Philippa (* um 1332) ∞ 1350 Roger Mortimer, 2. Earl of March
  • Sibylle (* um 1339) ∞ 1356 Sir Edmund FitzAlan

Die Strumpfband-Affäre[Bearbeiten]

König Eduard III., aus dem Haus Plantagenet, versuchte mit dem Hosenbandorden (1348), die wichtigsten Ritter des Königreichs fester an sich zu binden. Die englische Bezeichnung des Hosenbandordens ist Order of the Garter. Der Legende zufolge kam der Name so zu Stande: Beim Tanz des Königs mit seiner Geliebten, der Countess of Salisbury, verlor diese ihr blaues Strumpfband. Der König entkrampfte die peinliche Situation dadurch, dass er das Band aufhob und sich an das eigene Bein band. Dabei soll er laut ausgerufen haben: Honi soit qui mal y pense (altes Französisch; wörtlich: „Schande über den, der schlecht darüber denkt“). Diese Worte wurden zum Motto des Ordens. [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • George Edward Cokayne, Vicary Gibbs, H.A. Doubleday, Geoffrey H. White, Duncan Warrand and Lord Howard de Walden, editors, The Complete Peerage of England, Scotland, Ireland, Great Britain and the United Kingdom, Extant, Extinct or Dormant, new ed., 13 volumes in 14 (1910-1959; reprint in 6 volumes, Gloucester, U.K.: Alan Sutton Publishing, 2000), volume I, page 373.

Weblink[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. A. M. Perrot: Vom Hosenbandorden zur Ehrenlegion. Die historischen Ritter- und Verdienstorden Europas, Dortmund (1980)