Catsuit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Messehostessen in Catsuits

Ein Catsuit ist ein einteiliges, eng anliegendes Kleidungsstück, das den Körper nahezu komplett umhüllt. Im Gegensatz zu einem Leotard ist ein Catsuit knöchellang und bedeckt die Beine, Zentais bedecken zusätzlich auch Kopf und Gesicht. Catsuits werden häufig zur Kostümierung oder Maskierung des Trägers genutzt, als Sportbekleidung eingesetzt oder finden bei Bluescreen-Aufnahmen in der Filmindustrie Verwendung.[1]

Materialien[Bearbeiten]

Hergestellt werden diese Kleidungsstücke in der Regel aus elastischen Geweben. Übliches Fasermaterial ist Elastan, auch als Spandex oder Lycra bekannt. Des Weiteren sind Elastan-Mischgewebe (z.B. Stretchspitze, Stretchsamt) oder Nylon üblich. Seltener werden unelastische Gewebe, beschichtete Gewebe, Gummi, Leder oder Plastikfolien als Ausgangsmaterial verwendet. Ein übliches Beschichtungsmaterial ist PVC (Kunstleder, Lackgewebe). Als Gummi ist Naturgummi (umgangssprachlich auch Latex) am meisten verbreitet. Synthetische Gummis (wie z.B. Neopren) sind seltener vorzufinden, falls man Wassersportanzüge nicht als Catsuits betrachtet.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Catsuits – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Broder Carstensen, Ulrich Busse: Anglizismen-Wörterbuch: der Einfluss des Englischen auf den deutschen Wortschatz nach 1945. Walter de Gruyter, 2001, ISBN 3110171694, Seite 218
  2. Valerie Steele: The Berg Companion to Fashion. Berg Publishers, 2010, ISBN 1847885926, Seite 332