Cay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt kleine Inseln. Zum Vornamen Cay siehe Kai (Vorname); zu dem türkischen Politiker siehe Abdulhaluk Çay. Für das Teegetränk Chai (türk. çay) siehe Masala chai.
Heron Island (Queensland, Australien)
Lichtmikroskopische Ansicht von Sand von einem Cay

Ein Cay (engl. cay, caye, key [ˈkiː oder ˈkeɪ] ← [über span.(-port.) cayo] von taíno kayo) ist eine kleine flache Insel, die aus Korallen- und Sandablagerungen besteht.

Die Bezeichnung „Cay“ (oder „Caye“) tragen häufig kleine Karibikinseln im Namen, so unter anderem im Belize Barrier Reef (z. B. Caye Caulker) oder in Bahamas, wobei zu den Bahamas zirka 2.400 Cays gehören (z. B. Rum Cay).
Aber auch einige Koralleninseln des Great Barrier Reef vor Australien nennt man „Cays“ (vgl. z. B. Capricornia-Cays-Nationalpark), und auch im Indischen Ozean gibt es sie.

Besonders bekannt sind diejenigen Cays, die die Inselkette der Florida Keys im US-Bundesstaats Florida bilden, einer davon Key West.
Im 20. Jahrhundert erlangten auch die beiden bahamischen Cays Little Stirrup Cay und Great Stirrup Cay etwas größere Bekanntheit, da die Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean International (Little Stirrup Cay) und Norwegian Cruise Line (Great Stirrup Cay) diese Inseln kauften und als Urlaubsziele exklusiv für jeweils deren Passagiere gestalteten. Diese beiden Cays gehören zu den Berry Islands.