Celerina/Schlarigna
| Celerina/Schlarigna | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Graubünden (GR) |
| Bezirk: | Maloja |
| Kreis: | Oberengadin |
| BFS-Nr.: | 3782 |
| Postleitzahl: | 7505 |
| Koordinaten: | 785806 / 15405546.5129.861714Koordinaten: 46° 30′ 43″ N, 9° 51′ 36″ O; CH1903: 785806 / 154055 |
| Höhe: | 1'714 m ü. M. |
| Fläche: | 24.02 km² |
| Einwohner: | 1514 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 63 Einw. pro km² |
| Website: | www.gemeinde-celerina.ch |
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Celerina/Schlarigna |
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| Karte | |
Celerina/Schlarigna (deutsch/italienisch Celerina, rätoromanisch
Schlarigna?/i) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz. Bis ins Jahr 1943 wurde die Gemeinde offiziell Celerina genannt. Danach hiess sie für sieben Jahre Schlarigna/Celerina und wurde 1950 auf Celerina/Schlarigna umbenannt.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Celerina liegt im Oberengadin. Die Nachbardörfer sind St. Moritz im Südwesten, Samedan im Nordosten und Pontresina im Südosten. Da das Tal bei Celerina gegen drei Himmelsrichtungen hin geöffnet ist, verzeichnet Celerina mehr Sonnenstunden als die umliegenden Dörfer. Berühmt wurde Celerina vor allem durch seine Bobbahn und die Nähe zum mondänen St. Moritz. Auf dem Territorium von Celerina liegt das Hochplateau Las Trais Fluors.
Bevölkerung[Bearbeiten]
Sprachen[Bearbeiten]
Bis zum Beginn des Fremdenverkehrs sprach die gesamte Einwohnerschaft Puter, eine rätoromanische Mundart. Gaben 1860 noch 96 % und 1880 noch 76,9 % Romanisch als Muttersprache an, so sank dieser Wert 1900 auf 68 und 1941 auf 50 %. Der Rückgang hielt auch nach dem Zweiten Weltkrieg an. Dennoch konnten sich 1990 noch 41 % und im Jahr 2000 35 % der Bewohner auf Romanisch verständigen. Einzige Behördensprache ist allerdings Deutsch. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:
| Sprachen in Celerina/Schlarigna GR | ||||||
| Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deutsch | 390 | 43,82 % | 535 | 54,87 % | 789 | 58,31 % |
| Rätoromanisch | 273 | 30,67 % | 198 | 20,31 % | 173 | 12,79 % |
| Italienisch | 178 | 20,00 % | 176 | 18,05 % | 261 | 19,29 % |
| Einwohner | 890 | 100 % | 975 | 100 % | 1353 | 100 % |
Heute gibt es mehr Italienisch- als Romanischsprachige. Dies ist auf die Zuwanderung vermögender Italiener zurückzuführen.
Religionen und Konfessionen[Bearbeiten]
1577 führte Celerina, als letzte Gemeinde der Region, die Reformation ein.
Herkunft und Nationalität[Bearbeiten]
Von den Ende 2005 1332 Bewohnern waren 950 (= 71 %) Schweizer Staatsangehörige.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Kirchen[Bearbeiten]
- San Gian
- Bel Taimpel
- Reformierte Kirche Crasta
- Römisch-katholische Pfarrkirche
Technische Anlagen[Bearbeiten]
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Reto R. Bezzola (1898–1983), Romanist und Herausgeber eines Standardwörterbuchs
- Giovannes Mathis (1824-1912), rätoromanischer Schriftsteller
- Zaccaria Pallioppi, Jurist und Sprachforscher
Weblinks[Bearbeiten]
-
Commons: Celerina/Schlarigna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website der Gemeinde Celerina/Schlarigna
- Ottavio Clavuot: Celerina/Schlarigna im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
Bever | Celerina/Schlarigna | La Punt-Chamues-ch | Madulain | Pontresina | St. Moritz | Samedan | S-chanf | Sils im Engadin/Segl | Silvaplana | Zuoz
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