Cergy-Pontoise

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Communauté d’agglomération de Cergy-Pontoise
Val-d’Oise (Île-de-FranceFrankreich)
Gründungsdatum 1. Januar 2004
Sitz Cergy
Gemeinden 12
Präsident Dominique Lefebvre
Fläche 77,74 km²
Einwohner 183.430 (2003)
Bevölkerungsdichte 2.360 Ew./km²
Website www.cergypontoise.fr
Rathaus von Cergy-Pontoise

Cergy-Pontoise ist ein Gemeindeverbund (Communauté d’agglomération) im französischen Département Val-d’Oise, etwa 30 km nordwestlich von Paris, mit ungefähr 183.430 (2003) Einwohnern. Die Fläche beträgt 7.774 ha.

Zum Gemeindeverbund gehören: Boisemont, Cergy, Courdimanche, Éragny, Jouy-le-Moutier, Menucourt, Neuville-sur-Oise, Osny, Pontoise, Puiseux-Pontoise, Saint-Ouen-l’Aumône und Vauréal.

Der Name Pontoise rührt von einer Brücke (frz. Pont) über den Fluss Oise. Verwaltungssitz ist Cergy.

Verkehrstechnisch ist Cergy an Paris über die Autobahn A15 angebunden, welche in Cergy-Le Haut endet und dort als Nationalstraße N110 nach Rouen weitergeführt wird. Zudem verfügt Cergy über 3 RER-/Transilien-SNCF-Bahnhöfe.

Der Ort ist Sitz der Universität Cergy-Pontoise mit etwa 12.000 Studenten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Bahnhof von Cergy-Saint-Christophe verfügt über die größte Bahnhofsuhr Europas.

Die von Ricardo Bofill und Dani Karavan gestaltete Axe Majeur in Cergy-Saint-Christophe. Dieses Gesamtkunstwerk einer voll durchgeplanten Neuanlage einer Vorstadt in Form einer ca. 4 km langen Achse setzt sich zusammen aus einem Arrangement von französischem Park als Kern eines Gewerbeparks, Bahnhof, Marktplatz, Innenstädtischer Bebauung, Sozialem Wohnungsbau in Renaissance-Optik und einer großzügigen Freigelände-Anlage mit ewigem Feuer, zwölf freistehenden Betonsäulen von ca. 10 m Höhe und einer großen Freitreppe zu Ehren der Gefallenen der Weltkriege.[1]

Von 1987 bis 1991 existierte der Vergnügungspark Mirapolis bei Courdimanche.

Der Gemeindeverbund liegt knapp östlich des Regionalen Naturparks Vexin français, ist mit diesem jedoch als Zugangsort assoziiert.

Städtepartner[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2003
34050 41576 69546 102967 159168 178656 183430

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hier sollte einmal das Glück Flügel bekommen in: FAZ vom 14. Januar 2012, Seite Z3

49.0361111111112.0630555555556Koordinaten: 49° 2′ N, 2° 4′ O