Cergy-Pontoise

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Communauté d’agglomération de Cergy-Pontoise
Val-d’Oise (Île-de-FranceFrankreich)
Luftbildaufnahme von Cergy
Gründungsdatum 1. Januar 2004
Sitz Cergy
Gemeinden 13
Präsident Dominique Lefebvre
Fläche 84,16 km²
Einwohner 197.187 (2011)
Bevölkerungsdichte 2.343 Ew./km²
Budget 166.000.000
Website www.cergypontoise.fr
Rathaus von Cergy-Pontoise

Cergy-Pontoise ist der Name einer von insgesamt fünf Villes nouvelles im Großraum Paris. Alle ihr angehörenden Gemeinden und Städte bilden zusammen auch einen Gemeindeverbund (Communauté d’agglomération). Cergy-Pontoise liegt etwa 30 km nordwestlich von Paris. Die Ville nouvelle entstand am 16. April 1969 aus dem Zusammenschluss von 15 Communes aus dem Département Val-d’Oise und wurde am 31. Dezember 2002 wieder aufgelöst. Daraufhin wurde zum 1. Januar 2004 hin ein Gemeindeverbund aus fast den gleichen Communes gegründet, der heute (2014) aus 13 Gemeinden besteht. Im Jahre 2011 lebten in Cergy-Pontoise 197.187 Einwohner auf einer Fläche von 8.416 ha. Die Einwohner nennen sich Cergy-Pontains. Verwaltungssitz ist Cergy.

Der Ort ist Sitz der Universität Cergy-Pontoise mit etwa 12.000 Studenten.

Liste der Gemeinden und Städte, die zusammen Cergy-Pontoise bilden[Bearbeiten]

Toponymie[Bearbeiten]

Der Name Pontoise rührt von einer Brücke (frz. Pont) über den Fluss Oise.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2003 2011
34.050 41.576 69.546 102.967 159.168 178.656 183.430 197.187

Verkehr[Bearbeiten]

Verkehrstechnisch ist Cergy-Pontoise an Paris über die Autobahn A15 angebunden, welche in Cergy-Le Haut endet und dort als Nationalstraße N110 nach Rouen weitergeführt wird. Zudem verfügt Cergy-Pontoise über 12 RER-/Transilien-SNCF-Bahnhöfe an den Linien AParis rer A jms.svg CParis rer C jms.svg HLogo Paris Transilien ligneH.svg JLogo Paris Transilien ligneJ.svg LLogo Paris Transilien ligneL.svg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bahnhof Cergy-Saint-Christophe mit der größten Bahnhofsuhr Europas.

Der Bahnhof von Cergy-Saint-Christophe verfügt über die größte Bahnhofsuhr Europas.

Die von Ricardo Bofill und Dani Karavan gestaltete Axe Majeur in Cergy-Saint-Christophe. Dieses Gesamtkunstwerk einer voll durchgeplanten Neuanlage einer Vorstadt in Form einer ca. 4 km langen Achse setzt sich zusammen aus einem Arrangement von französischem Park als Kern eines Gewerbeparks, Bahnhof, Marktplatz, Innenstädtischer Bebauung, Sozialem Wohnungsbau in Renaissance-Optik und einer großzügigen Freigelände-Anlage mit ewigem Feuer, zwölf freistehenden Betonsäulen von ca. 10 m Höhe und einer großen Freitreppe zu Ehren der Gefallenen der Weltkriege.[1]

Von 1987 bis 1991 existierte der Vergnügungspark Mirapolis bei Courdimanche.

Der Gemeindeverbund liegt knapp östlich des Regionalen Naturparks Vexin français, ist mit diesem jedoch als Zugangsort assoziiert.

Städtepartner[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hier sollte einmal das Glück Flügel bekommen in: FAZ vom 14. Januar 2012, Seite Z3

49.0361111111112.0630555555556Koordinaten: 49° 2′ N, 2° 4′ O