Cetyltrimethylammoniumbromid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Cetyltriammoniumion Bromidion
Allgemeines
Name Cetyltrimethylammoniumbromid
Andere Namen
  • Hexadecyltrimethyl-ammoniumbromid
  • HTAB
  • N,N,N-Trimethylhexadecyl-ammoniumbromid
  • Cetrimoniumbromid
  • Palmityltrimethylammoniumbromid
Summenformel C19H42BrN
CAS-Nummer 57-09-0
ATC-Code
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 364,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

248–251 °C[1]

Löslichkeit

schwer löslich in Wasser (3,1 g·l−1 bei 19,35 °C)[2]

Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
05 – Ätzend 07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​318​‐​335​‐​400
P: 261​‐​273​‐​280​‐​305+351+338 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]
Gesundheitsschädlich Umweltgefährlich
Gesundheits-
schädlich
Umwelt-
gefährlich
(Xn) (N)
R- und S-Sätze R: 22​‐​36/38​‐​50/53
S: 26​‐​39​‐​61
Toxikologische Daten

410 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Cetyltrimethylammoniumbromid (CTAB bzw. CTABr) ist eine quartäre Ammoniumverbindung mit einer langkettigen Alkylgruppe mit 16 Kohlenstoffatomen.

Eigenschaften[Bearbeiten]

CTAB ist ein kationisches Tensid, das als Komplexbildner und Detergens Verwendung findet. Es bildet, abhängig von der Salzkonzentration in der Lösung, Komplexverbindungen mit Nukleinsäuren wie DNA und RNA, die in Wasser löslich aber in konzentriertem Alkohol unlöslich sind. Bei Raumtemperatur sind CTAB-Lösungen mehrere Jahre stabil. Es liegt in Form eines brennbaren, weißen, kristallinen Pulvers vor.

Verwendung[Bearbeiten]

CTAB wird eingesetzt

Verwandte Verbindungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Eintrag zu Cetyltrimethylammoniumbromid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 30. Dezember 2007 (JavaScript erforderlich).
  2. J.M. Pollard, A.J. Shi, K.E. Göklen: Solubility and Partitioning Behavior of Surfactants and Additives Used in Bioprocesses in J. Chem. Eng. Data 51 (2006) 230–236, doi:10.1021/je0503498
  3. a b Datenblatt Hexadecyltrimethylammonium bromide bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 16. März 2011 (PDF).
  4. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  5. García-Martínez, J., et al., Mesostructured zeolite Y - high hydrothermal stability and superior FCC catalytic performance, Catal. Sci. Technol., 2012, 2, 987-994.