Chaillot (Paris)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Chaillot ist gleichzeitig der Name eines niedrigen Hügels (colline de Chaillot) auf der Rive Droite (rechtes Ufer) der Seine und des 64. der 80 Quartiers (Stadtviertel) von Paris, das Teil des 16. Arrondissements ist. Der Hügel wurde wie andere Randbezirke am 1. Januar 1860 eingemeindet.

Auf der Kuppe, die im Zuge der Haussmannschen Stadtsanierung um mehrere Meter abgetragen wurde, steht seit 1937 das Palais de Chaillot, in dem heute die École de Chaillot, das Théâtre national de Chaillot, das Musée national de la marine und die Cité de l’architecture et du patrimoine untergebracht sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Mittelalter waren die Hänge des Chaillothügels eines der Anbaugebiete so genannter französischer Weine – das heißt, der Weine aus der Île de France – die, so wie die benachbarten Gebiete von Suresnes und Argenteuil, Produkte äußerst unterschiedlicher Qualität nach Paris lieferten.

Siehe auch: Liste der Pariser Arrondissements und Quartiers

48.8694444444442.2930555555556Koordinaten: 48° 52′ 10″ N, 2° 17′ 35″ O