Chaironeia

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Der Löwe von Chaironeia

Chaironeia (lateinisch: Chaeronea, deutsch auch Chäronea) war eine antike Stadt im Westen der Landschaft Böotien in Griechenland.

Chaironeia gehörte bis zum 5. Jahrhundert v. Chr. zur Stadt Orchomenos, wurde später aber selbständig. Bekannt ist der Name der Stadt vor allem durch den Sieg König Philipps II. von Makedonien über die griechischen Städte im Jahr 338 v. Chr. in der Schlacht von Chaironeia. Eine zweite Schlacht von Chaironeia fand 86 v. Chr. statt, als der römische Feldherr Sulla die Truppen Mithridates’ VI. von Pontos schlug. Diese Schlacht war auch ein Aufeinandertreffen verschiedener Konzepte der Kriegsführung: Auf der einen Seite die Schlachtordnung nach der klassischen griechischen Phalanx, auf der anderen Seite die der römischen Legion. Die Römer, obwohl stark in der Unterzahl, schlugen die Pontier vernichtend. Mithridates VI. nahm dies zum Anlass, sein Heer zu reformieren.

Aus Chaironeia stammte der Schriftsteller Plutarch.

38.49420833333322.843058333333Koordinaten: 38° 30′ N, 22° 51′ O