Chamb

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Chamb
Gewässerkennzahl DE: 1524
Lage Tschechien und Deutschland
Flusssystem Donau
Abfluss über Regen → Donau → Schwarzes Meer
Quelle südlich des Dorfes Vítovky, fünf Kilometer südlich von Kdyně (Neugedein) in Tschechien
49° 21′ 26″ N, 13° 3′ 39″ O49.35722222222213.060833333333540
Quellhöhe ca. 540 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Cham in den Regen49.22138888888912.685555555556370Koordinaten: 49° 13′ 17″ N, 12° 41′ 8″ O
49° 13′ 17″ N, 12° 41′ 8″ O49.22138888888912.685555555556370
Mündungshöhe 370 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 170 m
Länge 51 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 276 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Kothmaißling[1] NNQ (1960)
MNQ
MQ
MHQ
HHQ (1970)
360 l/s
1,41 m³/s
4,37 m³/s
60,9 m³/s
131 m³/s
Durchflossene Stauseen Hochwasserspeicher Furth im Wald
Kleinstädte Furth im Wald, Cham
Gemeinden Eschlkam, ArnschwangVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Chamb (tschechisch Kouba) ist mit 51 km der längste und wasserreichste Nebenfluss des Flusses Regen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ursprung und Verlauf

Der Ursprung des Chamb findet sich südlich des Dorfes Vítovky, fünf Kilometer südlich von Kdyně (Neugedein) in Tschechien. Von dort fließt er über Hyršov (Hirschau) 6 km in Richtung deutsch-tschechische Grenze, an der er dann 4 km entlangfließt, bevor er nach Deutschland kommt. Am Grenzübertritt liegt der Chamb auf einer Höhe von 407 m über NN. Er fließt auf deutscher Seite über Eschlkam, Furth im Wald, wo er bei Hochwasser im Hochwasserspeicher Furth im Wald aufgestaut wird, Arnschwang, Nößwartling und Kothmaißling nach Cham, wo er nahe dem Ortsteil Altenstadt auf einer Höhe von 370 m über NN in den Regen mündet.

[Bearbeiten] Daten

Der Chamb hat ein Einzugsgebiet von 276 km². Da der Chamb ein sehr geringes Gefälle besitzt und eine sehr niedrige Fließgeschwindigkeit aufweist, hat sein Flussbett viele starke Windungen, er „mäandert“. 1981 wurden vom Regensburger Wasserwirtschaftsamt alle 200 m so genannte Hektometersteine aufgestellt. Die Wasserführung schwankt sehr stark. Die Aufzeichnungen seit 1951 beschreiben, dass am 9. Juni 1960 der Tag mit der geringsten Wassermenge (0,36 m3/s) und am 23. Februar 1970 der Tag mit der größten Wassermenge (131 m3/s[1]) war.

[Bearbeiten] Name

Der Name Chamb geht auf das keltische Wort Kambos zurück, das mit krumm oder gewunden übersetzt wird. In Tschechien hat der Chamb den Namen Kouba. Die Orte Cham, Chammünster, Chameregg, Chamerau und Eschlkam haben vom Chamb ihren Namen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Bayerischer Hochwassernachrichtendienst
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