Charles Barkley
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| Charles Barkley | ||
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| Spielerinformationen | ||
| Spitzname | Sir Charles, The Chuckster , The round mound of Rebound |
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| Geburtstag | 20. Februar 1963 | |
| Geburtsort | Leeds, Vereinigte Staaten | |
| Größe | 198 cm | |
| Position | Power Forward | |
| College | Auburn | |
| NBA Draft | 1984, 5. Pick, Philadelphia 76ers | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1984-1992 1992-1996 1996-2000 |
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| Nationalmannschaft1 | ||
| 1992, 1996 | Vereinigte Staaten | 22 |
Charles Wade Barkley (* 20. Februar 1963 in Leeds, Alabama) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Der 1993 zum Most Valuable Player gewählte Power Forward zählt zu den besten Basketballspielern der Geschichte. Im Jahr 1996 wurde er zu einem der 50 besten Spieler aller Zeiten gewählt. Eine NBA-Meisterschaft konnte Barkley (Spitzname: "Sir Charles") jedoch nie gewinnen.
Der 1,98 Meter große Barkley wurde 1984 an fünfter Stelle des NBA Drafts von der Universität Auburn zu den Philadelphia 76ers in die NBA geholt. Die Mannschaft aus Philadelphia war zu dieser Zeit eines der absoluten Spitzenteams der Liga, die mit dem Center Moses Malone und dem Small Forward Julius Erving zwei ehemalige MVPs unter Vertrag hatten. Zusammen mit Barkley hatten die Sixers eines der besten Trios der Liga. Jedoch verloren sie die Finalserie der Eastern Conference gegen den amtierenden Meister aus Boston mit 4:1.
In den folgenden Jahren hatten die Sixers auch kein Glück. Nach der Saison 1985/86 wurde der Vertrag des mittlerweile 31-jährigen Centers Moses Malone nicht mehr verlängert, so dass dieser den Verein Richtung Atlanta verließ. Ein Jahr später beendete Julius Erving seine Karriere. Nun lastete der gesamte Erfolgsdruck auf den Schultern von Charles Barkley. Als der Teamerfolg einige Jahre später, im Jahre 1992, dann deutlich zurück ging, kündigte Barkley an, den Verein verlassen zu wollen.
Bevor Barkley einen neuen Verein gefunden hatte, wurde er für das Original Dream Team von 1992 nominiert. Hier spielte er neben NBA-Legenden wie Michael Jordan, Magic Johnson oder Larry Bird. Für viele Experten war dieses Dream Team das beste Team, das jemals zusammen gespielt hat. Ohne Probleme gewann das Dream Team die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Barcelona. Sowohl während der Vorbereitung als auch während der Olympischen Spiele, war Charles Barkley bester Scorer des Teams.
Nach der erfolgreichen Olympiateilnahme wurde Barkley am 17. Juni 1992 zu den Phoenix Suns getradet. Die Philadelphia 76ers erhielten mit Jeff Hornacek, Tim Perry und Andrew Lang insgesamt drei Spieler im Austausch gegen den damals 29-jährigen Barkley.
Bei der Mannschaft aus Arizona schlug Barkley ein wie eine Bombe. Er machte die Suns in seiner ersten Saison in Phoenix zu einem der besten Teams der NBA. In dieser Saison wurde Barkley auch zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt. Barkley führte die Suns bis ins NBA-Finale, wo sie auf die Chicago Bulls um Michael Jordan trafen. In einer außergewöhnlich spannenden Finalserie, in der sowohl Michael Jordan als auch Charles Barkley absolute Top-Form erreichten, gewannen die Bulls mit 4:2 Siegen.
In den kommenden Jahren kam Barkley mit den Suns nie weiter als in die zweite Runde der Playoffs. Barkley war frustriert, da er endlich eine Meisterschaft gewinnen wollte. Deswegen wechselte er im August 1996 kurz nach dem Gewinn seiner zweiten Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Atlanta zum zweimaligen Meister aus Houston. Auch hier blieb ihm der Gewinn der Meisterschaft jedoch verwehrt. Nach der Saison 1999/2000 beendete der charismatische Power Forward seine Karriere.
Doch auch ohne den Gewinn der Meisterschaft zählt Charles Barkley zu den ganz Großen im Basketball. Er ist einer von fünf Spielern (neben Kareem Abdul-Jabbar, Wilt Chamberlain, Karl Malone und Kevin Garnett), dem es gelungen ist, die magischen Marken von 20.000 Punkten, 10.000 Rebounds und 4.000 Assists zu durchbrechen. Er wurde 2006 in die Basketball Hall of Fame aufgenommen. Heute ist Charles Barkley als Kommentator und Experte für den amerikanischen Fernsehsender TNT aktiv.
[Bearbeiten] Literatur
- Charles Barkley und Michael Wilbon: I May Be Wrong but I Doubt It, New York 2003. ISBN 0812966287 (engl.)
- Charles Barkley und Michael Wilbon: Who's Afraid of a Large Black Man?, New York 2005. ISBN 1594200424 (engl.)
[Bearbeiten] Weblinks
- Charles Barkley in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Charles Barkley Profil auf NBA.com
- Charles Barkleys Seite
- Charles Barkleys Zeit bei den Phoenix Suns
1956: Pettit | 1957: Cousy | 1958: Russell | 1959: Pettit | 1960: Chamberlain | 1961: Russell | 1962: Russell | 1963: Russell | 1964: Robertson | 1965: Russell | 1966: Chamberlain | 1967: Chamberlain | 1968: Chamberlain | 1969: Unseld | 1970: Reed | 1971: Abdul-Jabbar | 1972: Abdul-Jabbar | 1973: Cowens | 1974: Abdul-Jabbar | 1975: McAdoo | 1976: Abdul-Jabbar | 1977: Abdul-Jabbar | 1978: Walton | 1979: M. Malone | 1980: Abdul-Jabbar | 1981: Erving | 1982: M. Malone | 1983: M. Malone | 1984: Bird | 1985: Bird | 1986: Bird | 1987: Johnson | 1988: Jordan | 1989: Johnson | 1990: Johnson | 1991: Jordan | 1992: Jordan | 1993: Barkley | 1994: Olajuwon | 1995: Robinson | 1996: Jordan | 1997: K. Malone | 1998: Jordan | 1999: K. Malone | 2000: O’Neal | 2001: Iverson | 2002: Duncan | 2003: Duncan | 2004: Garnett | 2005: Nash | 2006: Nash | 2007: Nowitzki | 2008: Bryant | 2009: James
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Barkley, Charles Wade |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. Februar 1963 |
| GEBURTSORT | Leeds, Alabama, USA |


