Charles Bassett

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Charles Bassett
Charles Bassett
Land (Organisation): USA (NASA)
Datum der Auswahl: 17. Oktober 1963
(3. NASA-Gruppe)
Ausgeschieden: 28. Februar 1966
Raumflüge

Charles Arthur „Charlie“ Bassett II (* 30. Dezember 1931 in Dayton, Ohio; † 28. Februar 1966 in St. Louis, Missouri) war ein US-amerikanischer Astronaut, der noch vor seinem ersten Raumflug mit Gemini 9 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Bassett besuchte von 1950 bis 1952 die Ohio State University und von 1958 bis 1960 das Texas Technological College, die heutige Texas Tech University. Dort erhielt er 1960 einen Bachelor in Elektrotechnik. Er absolvierte noch ein Aufbaustudium an der University of Southern California.

Bassett war Pilot bei der United States Air Force. Als Testpilot auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien erwarb er eine sehr große Flugerfahrung.

Astronautentätigkeit[Bearbeiten]

Bassett wurde mit der dritten Astronautengruppe der NASA im Oktober 1963 ausgewählt. Zusätzlich zu seiner Astronautenausbildung war er auch für das Training an den Simulatoren verantwortlich.

Am 8. November 1965 wurde er als Pilot der geplanten Gemini-9-Mission bestimmt.

Während der Flüge von Gemini 6 und Gemini 7 im Dezember 1965 diente er als Verbindungssprecher (Capcom) von der Flugleitzentrale in Houston aus.

Tödlicher Unfall[Bearbeiten]

Am 28. Februar 1966 flogen die Haupt- und die Ersatzmannschaft von Gemini 9 in zwei zweisitzigen T-38-Talon-Jets nach St. Louis zu McDonnell, dem Hersteller des Gemini-Raumschiffs. Elliott See steuerte das eine Flugzeug und Bassett flog als Kopilot bei ihm mit. Bei dichtem Nebel flog See zu nahe am Boden, streifte beim Landeanflug ein Gebäude des Flughafens St. Louis und stürzte ab. Bassett und See waren sofort tot.

Charles Bassett hinterließ seine Frau und zwei Kinder. Er wurde auf dem Arlington Nationalfriedhof beigesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Charles Bassett – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien