Charles Brackeen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Charles Brackeen (* 13. März 1940 in Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Jazz-Saxophonist (Tenor- und Sopransaxophon).

Leben[Bearbeiten]

Brackeen spielte zu Beginn seiner Musikerlaufbahn Geige und Klavier, bevor er zum Saxophon wechselte. Er pendelte zwischen Kalifornien und der Ostküste, bevor er sich in New York City niederließ. 1968 legte er seine Debütplatte Rhythm X mit Don Cherry, Charlie Haden und Ed Blackwell als Sidemen vor; 1974 spielte er ein weiteres Album unter eigenem Namen ein. Weiterhin wirkte er an Aufnahmen des Jazz Composer’s Orchestra, von Don Cherry (1973), Leroy Jenkins (1975), den Wildflowers Loft-Sessions (1976), Paul Motian (1977–79) und Ronald Shannon Jacksons “Decoding Society” (1980/81) mit, spielte aber dann bis 1987 keine weitere Aufnahmen ein. Mit seinem eigenen Quartett entstand im Jahr 1995 das Album Worshippers Come Nigh. Brackeen arbeitete auch mit Dennis González, Ronnie Boykins und Ahmed Abdullah. Charles Brackeen war mit der Pianistin Joanne Brackeen verheiratet.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Leader

mit Paul Motian

  • Prelude (1977)
  • Dance (ECM, 1977)
  • Le Voyage (ECM, 1979)

mit Ahmed Abdullah

  • Liquid Magic (Silkheart, 1987)
  • Mystery of Two (1987)

mit Dennis González

  • Nameshake (Silkheart, 1987)
  • Debenge, Debenge (Silkheart, 1987)
  • The Desert Wind (1989)

mit Ronald Shannon Jacksons Decoding Society

  • Eye On You (About Time, 1980)
  • Nasty (Moers Music, 1981)

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]