Charles Crodel

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Charles Crodel (* 16. September 1894 in Marseille; † 28. November 1973 in München, begraben in Halle) war ein deutscher Maler und als solcher im bildnerischen Bereich in Deutschland tätig.

Chorverglasung St. Jacobi, Hamburg

Leben und Werk[Bearbeiten]

Leben[Bearbeiten]

Charles Crodel mit Zeichenblock zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern, Marseille 1905 (Aufnahme: Nadar, Marseille)

Carl Fritz David Crodel, genannt Charles Crodel, wuchs in Marseille, Chemin du Roucas Blanc, als Sohn des dortigen Konsuls und Meeresbiologen Richard Crodel[1][2] auf und studierte nach dem Schulabschluss in Jena 1914 bei Richard Riemerschmid in München.[3]

Zu seinen Vorfahren gehören der Humanist Marcus Crodel (* um 1487 in Weimar[4]) und die Mitglieder der gleichnamigen Malerfamilie aus dem Umkreis des Lucas Cranach. Sein Onkel Paul Eduard Crodel, genannt Schnee-und-Regen-Crodel, wurde an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar ausgebildet und war ein Mitbegründer der Münchener Secession und dem jungen Crodel ein Vorbild.

Jena und Berlin[Bearbeiten]

Der Jenaer Kunstpädagoge Christoph Natter machte ihn mit der Malerin Elisabeth von Fiebig bekannt, die Crodel 1918 heiratete. Seit 1915 war Crodel an der Universität Jena in den Fächern Archäologie sowie Kunstgeschichte eingeschrieben.[5] Er war befreundet mit dem Archäologen Herbert Koch, mit Justus Bier und Erich Schott und war unter dem Vorsitz von Koch 1920–1928 Vorstandsmitglied des Jenaer Kunstvereins.[6] Zur Vorbereitung der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner verfasste Crodel 1919 / 1920 zusammen mit Elisabeth Crodel das Urverzeichnis der Botho Graef Gedächtnis-Stiftung[7] und begann seine eigene Druckwerkstatt einzurichten. Wie die Absolventen des Weimarer Bauhauses erwarb Crodel 1921 nach einer Lehrzeit in der von Ernst Haeckel aufgebauten naturwissenschaftlichen Druckerei Giltsch in Jena den Gesellenbrief im Lithographen- und Druckereihandwerk bei der Handwerkskammer Weimar und druckte für seinen Freund Gerhard Marcks. So fand Crodel zunächst mit seinen Holzschnitten, darunter dem Doppelporträt Herbert Kochs und Wilhelm Worringers von 1922 und technisch anspruchsvollen Lithografien und Aquarellen Anerkennung.

Anfang der 1920er Jahre steuerte er zu der durch Rosa Schapire in Hamburg herausgegebenen Kunstzeitschrift Kündung Holzschnitte bei; 1920 nahm er an der Darmstädter Ausstellung Deutscher Expressionismus teil, 1923 wurden Werke Crodels schließlich durch das Kupferstichkabinett der Berliner Nationalgalerie und das Kupferstichkabinetts der Französischen Nationalbibliothek in Paris erworben. Crodels Bildsprache ging mit den Entwicklungen mit: It's tempting to compare these compositions with Carl Crodel's woodcut Bend In The Road (drawn the same year as Caligari, by the way), which also works with a simple line to mark a path, bisecting an empty town.[8]

Zu den frühen Wandmalereien aus dieser Zeit zählen Arbeiten von 1924 in der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Wohnhaus Fritz Krieger-Str. 4 (seit 1928 Schlossmuseum Weimar) sowie 1925 dem Hospital am Schottenring, Erfurt.

Halle und Berlin[Bearbeiten]

Im Anschluss an einen gemeinsamen Parisaufenthalt 1926 mit Marcks und dem Besuch der Académie de la Grande Chaumière berief die Stadt Halle (Saale) Crodel Anfang 1927 als Lehrer für Malerei und Graphik an die Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein. Dort baute Crodel die Werkstätten für Wandmalerei und die Graphikwerkstätten für Radierung mit den Bauhausschülern Rudolf Baschant und Lithografie mit Walter Herzger als Mitarbeitern auf. Aktzeichenunterricht und Vorlesungen über Kunstgeschichte ergänzten den Unterricht. Während seines Aufenthaltes in Barcelona 1930 erhielt er den Albrecht-Dürerpreis der Stadt Nürnberg. Ein besonderes Anliegen war Crodel die Fortschreibung der Traditionen der Moderne. So entstanden in Fortführung von Motiven Karl Friedrich Schinkels Wandbilder für den neuen Kursaalanbau in Bad Lauchstädt und die Bühnenwand des Goethe-Theaters, Wandbilder für die Universität Halle (1928 die Improvisationen über Leben und Tod mit Motiven des Ersten Weltkrieges und aus dem Werk des Francisco de Goya in der Burse zur Tulpe und 1931 der Wettlauf der Atalante im Gymnastiksaal in der Moritzburg (Halle), heute die in den Neubau eingebundene „Crodel-Halle“),[9] die Ausmalung des neuen Standesamtes der Stadt Halle und neben zahlreichen Privataufträgen vollendete Crodel den 100 m² großen Karton für das Deckenbild der geplanten Stadthalle Magdeburg für die Juryfreien Kunstausstellung in Berlin und ein Wandbild auf der Deutschen Bauausstellung 1931. In diesem Jahr erhielt Crodel auch den Villa-Romana-Preis und war in Florenz.

Crodel nahm die Zusammenarbeit mit den Steingutfabriken Velten-Vordamm und der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin auf und zeigte 1931 als auswärtiges Mitglied der Berliner Sezession ein Porträt seiner Kollegin Marguerite Friedlaender.[10] Erneuerungsarbeiten am Merseburger Dom führten zur Auseinandersetzung mit der monumentalen Glasmalerei.

Bildersturm[Bearbeiten]

Bereits 1930 wurden im Weimarer Schlossmuseum Werke von Barlach, Crodel, Dexel, Feininger, Kandinsky, Kirchner, Klee, Kokoschka, Lehmbruck, Marc, Marcks, Minne, Moltzahn, Schlemmer, Schmidt-Rottluff magaziniert „also entscheidende deutsche Kunst der Gegenwart.“[11]

Crodel wurde bereits am 28. März 1933 aus dem Lehramt und als Werkstättenleiter entlassen. Am 30. Mai 1933 wurden seine Monumentalarbeiten für das Kurtheater und die Kuranlagen in Bad Lauchstädt, die er eben erst zum Goethe-Jahr 1932[12] im Rahmen der vom Provinzialkonservator geleiteten Erneuerung der Kuranlagen durch die Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein unter Leitung des Architekten Hans Wittwer geschaffen hatte, auf Anordnung des Landeshauptmanns Kurt Otto öffentlich verbrannt und vernichtet zerstört. Dazu sagte des Landeshauptmann vor dem Provinziallandtag:

„Es wird alles geschehen, um im Bereiche der Provinzialverwaltung die häßlichen Spuren zu tilgen, die hier und da die jüdisch irre geleitete sogenannte moderne Kunstrichtung hinterlassen hat. Mit Empörung habe ich in dem altehrwürdigen Goethetheater in Lauchstädt feststellen müssen, daß dieser durch unsern großen deutschen Dichter geheiligte Raum in abscheulicher Weise durch Schmierereien verschandelt worden ist, die mit Kunst nichts zu tun haben. Ich habe angeordnet, daß die Kulturschande sofort ausgelöscht wird. Die Arbeiten sind bereits im Gange. Die Bühnenumrahmung des Goethetheaters wird in der Form wiederhergestellt werden, die ihr Goethe gegeben hat. Erblicken Sie in diesem Akt der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes dieses geheiligten Raumes das Sinnbild dafür, daß der Nationalsozialismus alles Artfremde und Schlechte aus den Kulturstätten des deutschen Volkes restlos austilgt.“[13]

Von nun an stand Crodels Werk im Zentrum der Berliner Kunstauseinandersetzungen.[14]

Im Juli 1933 folgte die Zerstörung der Wandmalereien der Crodel-Klasse in der Margaretenkapelle der Burg Giebichenstein sowie die Verbrennung der Arbeiten der beiden Druckwerkstätten auf dem Hof der Burg Giebichenstein.[15]

Crodel fährt daraufhin nach Norwegen zu Edvard Munch (Crodel hatte als Vorstandsmitglied des Jenaer Kunstvereins mit Munch korrespondiert) und diskutiert mit ihm die Situation der Kunst in Deutschland.[16] Ein Atelier-Besuch bei Max Liebermann folgt.

Abermals kam es im Frühjahr 1936 zur Zerstörung der Wandmalereien in der Moritzburg (heute: Crodel-Halle) und der Burse zur Tulpe.

Übersicht über die Zerstörungen 1933 und 1936[17]

  • 30. Mai 1933 Bühnenwand des Goethe-Theaters in Bad Lauchstädt von 1932 (Fresco-Secco)
  • Sommer 1933 Neubau Standesamt Halle Süd, Ribeckplatz 3 vom Herbst 1929 (Fresco-Secco)
  • Juli 1933 Kleiner Saal des Kurhauses in Bad Lauchstädt von 1932 (pompejanische Wachstechnik)
  • Juli 1933 Vernichtung der Wandmalereien der Crodel-Klasse in der Margarethenkapelle der Burg Giebichenstein und Verbrennung der Werkstattarbeiten der beiden Druckereien der Kunstgewerbeschule (Lithographie und Radierung).
  • Frühjahr 1936 Neubau Burse zur Tulpe der Universität Halle von 1930 (Fresco-Secco), in Zusammenarbeit mit Gerhard Marcks[18]
  • Frühjahr 1936 Saal des Institutes für Leibesübungen der Universität Halle in der Moritzburg, entstanden 1931 (Fresco-Secco)

Bis zur Zerstörungswelle von 1936 (Vernichtung der Fresco-Secco-Wandmalereien in der Universität Halle) war Crodel mit drei Werken in der Neuen Abteilung der Nationalgalerie Berlin im Kronprinzenpalais vertreten.[19] Die Aktion Entartete Kunst von 1937 erfasste allein im Angermuseum Erfurt 30 Arbeiten, insgesamt wurden über 50 Objekte aus Museumsbesitz vernichtet.[20]

Neue Arbeitsfelder[Bearbeiten]

Infolge der Werkzerstörung und Entlassung 1933 suchte sich Crodel neue Arbeitsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit Kirche, Post und Industrie. Nach seinen Entwürfen führte Ehefrau Elisabeth Crodel geb. von Fiebig, die selbst Malerin war, Bildteppiche aus. In Zusammenarbeit mit den Vereinigten Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei Puhl & Wagner,[21][22] Berlin, entstanden Mosaiken, Glasschliff und Glasmalereien z.B. für das von Hans Scharoun erbaute Privathaus des Galeristen Ferdinand Möller,[23][24] das Landhaus von Gerhard Marcks oder Werksbauten von Ernst Neufert für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke (VLG). Dort wirkte Crodel als Maler und Dekordesigner mit Wilhelm Wagenfeld zusammen sowie in Berlin weiterhin mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin, für die Crodel baugebundene Arbeiten schuf. Durch die Zusammenarbeit mit den von Hedwig Bollhagen gegründeten HB-Werkstätten für Keramik wurde diesen den Zugang zu baukeramischen Aufträgen eröffnet. Dies führte bei den Werkstätten und der VLG zu einer Wertschätzung der Industrieware als künstlerische Leistung, wie Wilhelm Wagenfeld Januar 1938 festhielt:

„Museen veranstalten oft Ausstellungen, in denen den Besuchern vorbildliche Industrieerzeugnisse gezeigt werden. Außerdem können die VLG-Gläser auch als künstlerische Leistungen hervorgehoben werden, wo das Einzelstück gezeigt werden soll. Mit Erfolg haben wir den Museen hierfür die Crodel-Gläser[25] und die geschliffenen Einzelstücke der Versuchswerkstatt angeboten. Einzelne Gläser wie die von Crodel sind für uns Eintrittskarten zur Beteiligung an Museums-Ausstellungen. Sie fallen außerdem auf durch ihre Gegensätzlichkeit zu den übrigen VLG-Gläsern und tragen deshalb sehr viel bei zu einem lebendigen Gesamtbild unserer Bestrebungen.“

Halle, München, U.S.A.[Bearbeiten]

1945 wurde Crodel von Mart Stam an die Hochschule für angewandte Kunst in Dresden berufen.[26] Wenig später richtete die Hochschule für Bildende Künste in Berlin den „Lehrstuhl Crodel“ ein. Im Juni 1951 erhielt Crodel den Ersten Preis für seinen Entwurf für den Kölner Dom. Bis zu seinem Ruf an die Akademie der Bildenden Künste München zum 1. April 1951 lehrte Crodel erneut an der Burg Giebichenstein.[27] Seine Lehrtätigkeit 1927–1951 prägt die Hallesche Schule. 1949 schrieb Fritz Löffler: „In Halle reifen eine Reihe beachtenswerter Talente, die aus der Schule Giebichenstein hervorwuchsen. Crodel als Schulhaupt ist eine dekorative Begabung, der einen großen Reichtum an Phantasie sein eigen nennt.“[28]

Auch nach dem Umzug nach München 1951 schließt Crodel laufende baugebundene Werke ab (Mosaik, Kammer der Technik, 1952), stellt in Halle und Altenburg aus, führt die Zusammenarbeit mit den HB-Werkstätten in Marwitz und dem Amt für Denkmalpflege in Halle weiter u.a. für Erfurt, Halberstadt, Magdeburg und führt seine Farbglasfenster in Quedlinburg und Weimar aus. 1959 arbeitet Crodel in München auch an Entwürfen für die Leipziger Universitätskirche St. Pauli.

In München entsteht eine neue Crodel-Schule. Crodel stellt als Mitglied der Neuen Gruppe im Haus der Kunst und im Rahmen des Deutschen Künstlerbundes aus. Die Schwerpunkte seiner ausgeführten Fernsterwerke aber liegen in den Kunstzentren Berlin, Hamburg und Frankfurt. Hinzu kommen zwischen 1958 und 1965 in den USA sechs Gastprofessuren an der Pennsylvania State University sowie der University of Louisville mit begleitenden Ausstellungen in Auseinandersetzung mit den seiner Flächenauffassung entsprechenden neuen Kunstströmungen.[29]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Crodel wird bereits frühzeitig als ein zur Architektur drängender Maler bezeichnet. Seine baubezogenen Werke sind einerseits auf abstrakten Grundlagen aufgebaute „proleptische“ Raumkunstwerke, die andererseits bildlich konkretisiert sind. Das Raumkunstwerk erscheint, als habe es die Architektur vorweggenommen.

Auch die ikonographische Konkretisierung ist im abstrakten Aufbau und in der Farbkomposition vorweggenommen. Bei Crodels Aquarellen und Entwufsskizzen und auch bei seinen Farbglasfenstern ist das besonders gut zu fassen. Die Werke sind zunächst Farbkompositionen, die erst durch die Überzeichnung konkret werden. Bei Aquarell und Entwurf sieht man gut, dass zuerst eine Primärfarbenkomposition aufgetragen ist und erst im zweiten Arbeitsgang die sinngebende, aber bereits in der Farbkomposition vorgegebene konkretisierende Zeichnung folgt. Ein Grundzug von Crodels Bildlichkeit ist dabei die Auseinandersetzung mit dem Fortleben von Kunstformen und Traditionen der in die Typologie mündenden antiken Bildsprache[30] und deren Nachleben in modernen Texten[31] und in der modernen Kunst[32]. Crodel selbst sprach in Anlehnung an Ernst Cassirer von „Bildzeichen“. Seine kunstwissenschaftlichen Vorlesungen handelten dementsprechend auch von „Thomas Mann als Maler“. Crodels Schaffen konzentrierte sich auf ganze Gebäude erfassende, architekturgebundene Werke – mit raumbindenden, „textilen“ Konzepten der Gesamtverglasung und Wandmalerei (Katharinenkirche Frankfurt, Stadtkirche Friedberg). In einigen Fällen wird bei Glasfensterwerken das typlogische Gesamtkonzept durch Tapisserien und Emailarbeiten ergänzt. Seit den 60er Jahren gelingt es Crodel, die Glasarchitektur durch neue Verteilungskonzepte zu binden und liturgisch zu orientieren Hauptkirche Sankt Jacobi (Hamburg), St. Andreas (Braunschweig), Kilianskirche (Heilbronn), Sankt-Petri-Kirche (Magdeburg). In seiner farbigen Glasarchitektur vollendet sich das malerische Werk Crodels.

Crodels Bestreben, die Moderne ohne Bruch mit den kunsttechnischen Traditionen Europas fortzuführen, fand frühzeitig das Interesse der Denkmalpflegebehörden (Wiederherstellung der Kuranlagen von Bad Lauchstädt zusammen mit Hans Wittwer, 1932), was Crodel in seine Lehre einband und so aus der Verbindung von handwerklichen Traditionen und modernen Raumansprüchen dem Maler das Berufsfeld Restaurierung erschloss.

Eine kunsthistorische Zuordnung Crodels zur Verschollenen Generation und dem Expressiven Realismus [33] berücksichtigt nicht hinreichend, dass Crodel zeitgleich in den großen Kunstzentren Berlin, Frankfurt, Hamburg und München und in beiden Teilen Deutschlands auch mit seinem architekturgebundenen Werk wirksam war. Darüber hinaus hat Crodel durch seine Zusammenarbeit mit Hedwig Bollhagen und Wilhelm Wagenfeld auch bleibende formale Wirkung erzielt. Auch hier hat Crodel die künstlerisch-technischen Ausdrucksmöglichkeiten erweitert und private Lebenswelten geprägt.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Crodel war u.a. Mitglied der Freien Secession und der Berliner Secession, der Arbeitsgemeinschaft der Juryfreien Kunstausstellung Berlins, des Deutschen Künstlerbundes, des Deutschen Werkbundes, der Akademie der Künste (Berlin) und der Neuen Gruppe (München),[34] Mitglied des Vereins für Kunstwissenschaft und seit 1963 Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München, Gast der Villa Romana[35] in Florenz sowie 1968 Ehrengast der Villa Massimo in Rom.

An seine Wirkungszeit in Halle (Saale) erinnern der Carl-Crodel-Weg[36] und die Crodel-Halle der Moritzburg (Halle).

Ikonographie[Bearbeiten]

  • Gerhard Marcks: Charles Crodel, 1927, Bronze (Werkverzeichnis Rudloff Nr. 166)
  • Waldemar Grzimek: Charles Crodel, 1947 (Werkverzeichnis Roters Nr. 70)

Porträts[Bearbeiten]

Werk[Bearbeiten]

Nachlass[Bearbeiten]

Der schriftliche Nachlass kam seit 1974 in das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum (u.a. 20 Tagebuchbände mit Zeichnungen und größeren Aquarellen).[38] Weitere Bestände in der Akademie der Künste[39] und der Universität von Louisville.[40]

Baugebundene Werke von Crodel[Bearbeiten]

Das Werkverzeichnis der baugebundenen Arbeiten unten unter „Werkverzeichnisse“.[41]

Altäre

Flügelaltar in der Kirche zu Mutzschen, Flügelaltar in St. Marien (?) zu Ronneburg (Thüringen), Flügelaltar in der Christuskirche Bernterode, Altar in St. Martin Berlin-Kaulsdorf, Flügelaltar in St. Michael Limbach (Vogtland). Erste Ältäre entstanden Anfang der zwanziger Jahre. Für Crodel ist der Altar eine erzählende Bildform, seinen Triptychen entsprechend (z.B. Märtyrer und Umwelt, um 1960).

Glasmalerei

Die Glasmalerei hatte Crodel während seines Studiums im München 1914 bei Richard Riemerschmid kennengelernt und in Halle 1932 anlässlich der Erneuerung des Merseburger Domes in Zusammenarbeit mit der Glasmalereianstalt Ferdinand Müller wieder aufgegriffen.[42] Seit den 60er Jahren sind die Glasfenster eigenhändig ausgeführte und signierte Originale.

Mosaik

Mosaikwand der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche in Berlin-Hansaviertel, Mosaikwand der Kirche St. Martin in Berlin-Kaulsdorf, Apsismosaik der Krankenhauskapelle des St. Gertrauden-Krankenhauses in Berlin-Wilmersdorf.

Wandmalerei

Crodels grundlegendes technisches Interesse erschloss immer wieder neue Malmaterialien. Das Erlebnis frischer Grabungsfunde in Griechenland führte zur Auseinandersetzung mit Wachs als Bindemittel in der Wandmalerei.

Griechenland und die Vertreibung der Türken von der Athenischen Burg (1925) Friedrich-Schiller-Universität Jena, St. Martin 5,97 m × 4,60 m (1926), Haus zu den vier Jahreszeiten in Erfurt (früher Hospital am Schottenring), Sage der Erfurter Brunnenkapelle, Schlossmuseum Weimar (1927 aus Jena nach überführt, derzeit nicht zugänglich). Von den 1933 bzw. 1936 in Bad Lauchstädt und Halle überstrichenen Wandbildern u.a. in der Crodel-Halle der Moritzburg (Halle) sind die Improvisationen der Burse zur Tulpe wiederhergestellt.[43]

Keramik
Gesamtverglasung der Hallenkirche St. Petri in Magdeburg
Gesamtverglasung, hier Chorverglasung Kilianskirche in Heilbronn

Liste der Bauten[Bearbeiten]

Industriedekor[Bearbeiten]

Vereinigte Lausitzer Glaswerke[Bearbeiten]

In den künstlerischen Laboratorien der Vereinigten Lausitzer Glaswerke entwickelte Crodel Dekore zur Veredelung von Pressglas mit teilweise patentierten Techniken.[63] Es kamen Ätz- und Schliffverfahren zum Einsatz, Vergoldung und Bemalung.[64] Das Musterbuch der Vereinigten Lausitzer Glaswerke AG VLG (1939) enthielt u.a. geätzte Filigranbecher der Qualitätsmarke „Rautenmarke“ mit den geätzten Bordüren A 486, 487, 488: „Wie Gürtel aus silbrigen Fäden umschließen die leichten Schmuckmotive des Malers Crodel-Halle das Glas. Wir möchten mit diesen Gläsern den Beweis erbringen, daß auch die Ätztechniken – richtig angewandt – schön sein können.“[65]

HB-Werkstätten für Keramik[Bearbeiten]

Die Zusammenarbeit entwickelte sich aus den Crodels Kontakt zu den Steingutfabriken Velten-Vordamm und begann parallel zur Mitwirkung Crodels in den Vereinigten Lausitzer Glaswerken.[66]

Staatliche Porzellanmanufaktur Berlin[Bearbeiten]

Von Halle aus nahm Crodel die Zusammenarbeit mit der Porzellanmanufaktur auf (Rhedensche Vase im Angermuseum, Erfurt) und entwickelte Dekore für technisches Porzellan.[67]

Das Textile Werk in Zusammenarbeit mit Elisabeth Crodel[Bearbeiten]

Umfassende Ausstellungen des Werkes von Elisabeth Crodel zeigte die Universität Louisville und 1975 das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück in der dortigen Dominikanerkirche.[68] Wandteppiche Crodel gib es Kirchen- und Museumsbesitz in Europa und den U.S.A. Zudem hat Crodel Gobelins entworfen.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Erschreckliche Geschichte vom Hühnchen und vom Hähnchen (aus des Knaben Wunderhorn) geschrieben und gezeichnet von Carl Crodel. Leipzig: E.A.Seemann 1949 (signierte und unsignierte Ausgabe, selten, da kurz nach Erscheinen im Zuge des Formalismusstreites verboten und eingestampft).
  • Pilgerfahrt zu Edvard Munch 1934, in: Erhard Göpel: Edvard Munch. Selbstbildnisse und Dokumente, Hamburg 1955, S. 54–61.
  • Zu Schwabing und den Schwabinger Bildern von Stevan Vukmanovic, in: Schwabing. Ein Bilderbuch gemalt von Stevan Vukmanovic, München März 1958.

Werke von Crodel in Museen[Bearbeiten]

Auswahl ohne Industrieglas der Vereinigten Lausitzer Glaswerke, Porzellan ( KPM) und Keramik (u.a. HBresourceId=4424-Werkstätten)

  • Akademie der Künste, Berlin, Vesuvlandschaft. Öl;. etwa 1951 und weitere Werke.
  • Alte Nationalgalerie Berlin, u.a. Erfurter Dom und Severikirche, 1929; Karussell, 1966, Am Vogelhaus, Aquarell sowie 24 Graphiken im Kupferstichkabinett.
  • Graphothek Berlin 14 Blatt Graphik und Zeichnungen.
  • Gerhard Marcks Haus, Bremen, Holzschnitt: Keramische Werkstatt des Weimarer Bauhauses auf der Dornburg.
  • Angermuseum. Der Katalog „Angermuseum Erfurt“, Erfurt 1986 führt 23 im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ 1937 beschlagnahmte Werke auf.[69] Der heutige Bestand enthält u.a die von Crodel bemalte Gruppe Griechinnen von Gerhard Marcks (1931), Crodels Kopenhagen (1938) sowie 5 weitere Bilder, 6 Graphiken und 9 Aquarelle und 1 Stickerei von Charles und Elisabeth Crodel.
  • Stiftung Moritzburg (Halle), Bilder, Graphik und Kunsthandwerk und Industriearbeiten; Wandbild in der Crodelhalle (noch nicht wiederhergestellt).[70]
  • Göhre (Jena) | Stadtmuseum Jena, Farbholzschnitt Wilhelm Worringer und Herbert Koch.
  • Museum der bildenden Künste Leipzig, Frau mit schwarzem Spitzenschal und Lithographie: Erfurt mit Sichelmond.
  • Allen R. Hite Institute der University of Louisville, mehrere Graphiken und Zeichnungen.
  • Luther College, Decorah, Iowa. Henri Friedlaender Collection, „Women pouring water“ und Graphik von Franz Wildenhain und Marguerite Friedlaender aus den von Crodel geleiteten Druckwerkstätten der Burg Giebichenstein (stilistisch im Anschluss an Crodel und Marcks).[71]
  • Städtische Galerie im Lenbachhaus München. Märchenerzähler (Tunisreise 1935) und 8 weitere Werke (u.a. Cafe Langlinie in Kopenhagen, 1927 und Bildnis Edvard Munch, 1934).
  • Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Ochsengespann in Abruzzenlandschaft, 1954.
  • Bibliothèque nationale de France: Cabinet des estampes, Paris mehrere Graphiken.
  • Museum of Modern Art, NYC [72]
  • The North Carolina Museum of Art, Raleigh, Mexican Painter (1961).
  • Virginia Museum of Fine Arts.[73] The Ludwig and Rosy Fischer Collection, Richmond vier Graphiken.[74][75]
  • Kunsthalle Schweinfurt, Sammlung Joseph Hierling, Gemälde von 1949.

Literatur[Bearbeiten]

  • Allgemeines Künstlerlexikon Bd. 22, 1999, S. 283 s.v. Crodel. ISBN 3-598-22740-X
  • Falko Bornschein: Die Glasmalereien von Charles Crodel im Dom zu Erfurt. Edition Leipzig, Leipzig 1999, ISBN 3-361-00502-7.
  • Charles Crodel. 1894–1973. Vorwort von Alfred Hentzen, mit Beiträgen von Wolf-Dieter Dube, Doris Schmidt und Hans Kinkel. Bruckmann, München 1974, ISBN 3-7654-1615-0, (Mit einem Werkverzeichnis Crodels).
  • Marina Flügge (Hrsg.): Glasmalerei in Brandenburg. Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Herausgegeben vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1998, ISBN 3-88462-200-5, (Forschungen und Beiträge zur Denkmalpflege im Land Brandenburg 1).
  • Katharina Heider: Vom Kunstgewerbe zum Industriedesign. Die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale von 1945 bis 1958. Weimar 2010, S. 130–145. ISBN 978-3-89739-672-2
  • Wolfgang Hütt: Carl Crodel. Verlag der Kunst, Dresden 1981, (Maler und Werk).
  • Hans Kiessling (Hrsg.): Begegnung mit Malern. Münchner Kunstszene 1955–1980. EOS, St. Ottilien 1980, ISBN 3-88096-081-X, S. 156–159.
  • Hans Kiessling (Hrsg.): Maler der Münchner Kunstszene 1955–1982. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-175-1, S. 74–79.
  • Hans Kiessling: Malerei heute. 127 Künstler und 127 Farbtafeln und Kurzbiographien aus der Kunstszene München von 1953–1978. Ein zeitgenössischer regionaler Überblick für Sammler und Liebhaber. Langen-Müller, München u. a. 1979, ISBN 3-7844-1746-9, S. 42–45.
  • Horst Ludwig: Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert. Band 5: Achmann-Kursell. Bruckmann, München 1993, ISBN 3-7654-1805-6, S. 157–160.
  • Claus Pese: Mehr als nur Kunst. Das Archiv für Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum. Hatje, Ostfildern-Ruit: 1998. ISBN 3-7757-0783-2, (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 2), speziell S. 52–56, 82.
  • Joachim Proescholdt: Dein Himmel ist wie ein Teppich. Glasmalereien von Charles Crodel in Frankfurt am Main. Kramer, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7829-0362-5
  • Matthias Arnold: Charles Crodel, Die Weltkunst, Jg. 1988, S. 1798–1801
  • Gisela Reineking von Bock: Meister der deutschen Keramik 1900–1950. Kunstgewerbemuseum, Köln 1978, S. 88–90, (Ausstellungskatalog, Köln, Overstolzenhaus-Kunstgewerbemuseum der Stadt Köln, 10. Februar bis 30. April 1978).
  • Martina Rudloff, Cornelius Steckner: Gerhard Marcks und Charles Crodel. Eine Künstlerfreundschaft. 1921–1933. Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen 1992, ISBN 3-924412-16-2.
  • Katja Schneider: Burg Giebichenstein. Die Kunstgewerbeschule unter Leitung von Paul Thiersch und Gerhard Marcks 1915 bis 1933. VCH, Weinheim 1992, ISBN 3-527-17725-6, (Artefact 2), (Zugleich: Bonn, Univ., Diss., 1988).
  • Cornelius Steckner: Charles Crodel. Das graphische Werk. Ketterer, München 1985.
  • Cornelius Steckner (Hrsg.): Hedwig Bollhagen – Charles Crodel. Briefe und Zeichnungen. Müller, Großpösna 2003, ISBN 3-9808809-0-7, (BM-Reihe 3).
  • Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Band 1: A–D. 1953, S. 494f. s.v. Crodel (Auch: Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1992, ISBN 3-423-05908-7).
  • Katharina Heider : Vom Kunstgewerbe zum Industriedesign, Die Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) von 1945 bis 1958 , Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften , Weimar, 2010, ISBN 978-3-89739-672-2

Ausstellungskataloge[Bearbeiten]

  • Katja Schneider: Charles Crodel – Kunsthandwerk. Zum 100. Geburtstag. Staatliche Galerie Moritzburg, Halle 1994, ISBN 3-86105-116-8, (Staatliche Galerie Moritzburg Halle, 16. September – 27. November 1994).
  • Jürgen Scharfe: Carl Crodel. Malerei – Graphik – Kunsthandwerk. Staatliche Galerie Moritzburg, Halle 1982, (Staatliche Galerie Moritzburg Halle, 27. Juli – 10. Oktober 1982, Galerie am Fischmarkt Erfurt, 19. Dezember 1982 – 13. Februar 1983), (darin: Volker Wahl: Carl Crodels frühe Zeit in Jena 1909 bis 1927, S. 7–13; Erika A. Lehmann: Zum malerischen Werk von Carl Crodel, S. 13–17; Cornelius Steckner: Das Schicksal der Arbeit von Carl Crodel zum Goethejahr 1932 in Bad Lauchstädt, S. 19–22, „Dokumente zum Fall Lauchstädt“, S. 23–27; Heinz Schönemann: Carl Crodel und Hedwig Bollhagen. Keramik, S. 28–32).

Werkverzeichnisse[Bearbeiten]

Wirkung[Bearbeiten]

Bereits in Jena bildete sich um Crodel, der dem Vorstand des Jenaer Kunstvereins angehörte und die Kunstvereine Mitteldeutschlands zu einem Verbund zusammenbrachte, die Thüringer Gruppe (Ausstellungen u.a. in Hamburg). Sein Wirken in Halle seit 1927 war mit seiner Berliner Präsenz als Mitglied u.a. der Berliner Sezession verbunden. Nachhaltig wirkte Crodel auf die serienbezogene Dekorentwicklung in der Glas- und Keramikindustrie sowie die Kunstentwicklung der DDR und die Münchner Malerei. Auch für seine Monumentalarbeiten und Ausstellungen hatte die damals bestehende innerdeutsche Grenze keine Bedeutung. Crodes Glasfensterwerk und baubezogene Keramik gehört zu den bedeutendsten Bildschöpfungen der Moderne in Deutschland.

Schüler[Bearbeiten]

Crodel hatte einen umfangreichen Schülerkreis an der Burg Giebichenstein Halle (zwischen 1933 und 1939 privat in Verbindung mit Paul Frankl), vermutlich an der Städelschule in Frankfurt sowie nach 1945 in Dresden, Berlin und Halle sowie an der Münchener Akademie und in den Vereinigten Staaten. Crodel unterrichtete auch an kleineren Institutionen u.a. in Mannheim und an der Münchner Schule für Kostümkunde und Design Hermine von Parish.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Crodelia Heydrich, 1911 Crodel zu Ehren benannt von Heydrich F.: Lithophyllum incrustans Phil. mit einem Nachtrag über Paraspora fruticulosa (Ktz.) Heydrich. Bibliotheca Botanica 18 (75), 1911, S. 9, 12 und 23
  2. http://www.algaebase.org/search/genus/detail/?genus_id=43144&-session=abv4:4DB4FCA311a7613B08Khj3F44C00
  3. Heinz Thiersch (Hg.): Wir fingen einfach an. Arbeiten und Aufsätze von Freunden und Schülern um Richard Riemerschmid zum 85. Geburtstag, München 1953, Abb. S. 7 Porträt Riemerschmid.
  4. Vgl. zu Marcus Crodel bei D. Albrecht Thoma: Katharina von Bora. Geschichtliches Lebensbild, Berlin 1900
  5. Volker Wahl: „Carl Crodels frühe Zeit in Jena 1909 bis 1927“, in: Ausstellungskatalog Carl Crodel. Halle und Erfurt 1982, S.7
  6. gewählt am 15. Mai 1920 und seit 5. März 1922 stellvertretender Schriftführer bis zur Berufung nach Halle 1927
  7. Dokumentation zur Inventarisierung der Botho Graef Gedächtnis-Stiftung des Jenaer Kunstvereins durch Charles Crodel https://sites.google.com/site/charlescrodel/home/crodel-und-kirchner
  8. http://qag.qld.gov.au/cinematheque/cinema_resources/2008/the_cabinet_of_dr._caligari_flogging_expressionism_in_the_movies
  9. http://www.competitionline.com/upload/downloads/xx/89_00461_prot.pdf
  10. Ch. Crodel: Die Töpferin Marguerite Friedlaender, Berliner Sezession, 64. Ausstellung: Künstler unter sich. Malerei. Plastik. April / März 1931, Nr. 9 (Veröffentlichungen des Kunstdienstes Nr. 57)
  11. Das Kunstblatt, 14, 1930, S. 379
  12. http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/wiss/goethe/haentzschel_goethejahr_1932.pdf
  13. Maßnahmen des Landeshauptmannes im Lauchstädter Goethetheater; Magdeburgische Zeitung, 1. Juni 1933, Nr. 277, Hauptausgabe
  14. Cornelius Steckner: Zum Frieden mahnend: Erinnerung an den Bildersturm vom 30. Mai 1933 (PDF; 2,2 MB); burgintern 4, 2008, S. 50–51.
  15. Cornelius Steckner: Kunstpolitik 1930–1933 am Beispiel des Malers Charles Crodel; in: Zwischen Widerstand und Anpassung, Ausst.-Kat. Berlin 1978, S. 37ff.
  16. Charles Crodel: Pilgerfahrt zu Edvard Munch 1934, in: Erhard Göpel: Edvard Munch. Selbstbildnisse und Dokumente, Hamburg 1955, S. 54–61.
  17. Die Kunstverbrennung vom 30. / 31. Mai 1933 und die Werkvernichtung der Malklasse und Graphikwerkstatt der Burg Giebichenstein. https://sites.google.com/site/charlescrodel/home/kunstverbrennung
  18. http://burgcom.burg-halle.de/uploads/media/burgintern4_2008.pdf
  19. http://www.lostart.de/Webs/DE/Datenbank/SucheMeldungSimpel.html?view=processForm&nn=4046&resourceId=4424&input_=&pageLocale=de&simpel=Crodel%2C+Charles&type=Simpel&type.HASH=124603a7d221a957&hibernateAction=Save&hibernateAction.HASH=599124fa25e0840a&hibernateResource=de%2Fkst%2Fgsb%2Flostart%2Fhibernate.cfg.xml&hibernateResource.HASH=a2a8620a4ed9d8fa&className=de.kst.gsb.lostart.meldungen.bean.LostartMeldungSuche&className.HASH=94543bd8e8247928&search=Suchen
  20. P.O. Rave, Kunstdiktatur im Dritten Reich, Hamburg 1949, S. 82.
  21. http://www.berlinischegalerie.de/de/1-15-a-45.htm
  22. Wände aus farbigem Glas: Das Archiv der Vereinigten Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei Puhl & Wagner, Gottfried Heinersdorff. Ausstellung vom 8. Dezember 1989 – 21. Januar 1990 im Martin-Gropius-Bau. Berlin 1989 ISBN.
  23. Brigitte Klesse: Zwei Glasfenster von Charles Crodel für Ferdinand Möller, Kölner Museums-Bulletin 3/1997, S. 21–34.
  24. http://www.ferdinand-moeller-stiftung.de/ferdinand_moeller/index.html
  25. Eine Serie von geätzten und bemalten Filigranbechern hatte die Dekorbezeichnungen C, R, O, D, E und L und wurde laut Preisliste einzeln in silberfarbenen Geschenkkartons für 105 Reichsmark verkauft.
  26. Form + Zweck
  27. http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/08/09H022/t6.pdf Sabine Meinel: Karl Völker – Leben und Werk; Dissertation der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2008, S. 199ff.
  28. Zeitschrift für Kunst, 3, 1949, S. 280.
  29. Cornelius Steckner: Das Flächenproblem der Moderne; in: Hundert Jahre „Abstraktion und Einfühlung“, 2012, S. 181–197.
  30. https://sites.google.com/site/charlescrodel/home/antikenrezeption
  31. Viktor Pöschl, Helga Gärtner, Waltraut Heyke: Bibliographie zur antiken Bildsprache. Heidelberg 1964
  32. Christoph Wilhelmi: Handbuch der Symbole in der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts. Frankfurt und Berlin 1980
  33. Rainer Zimmermann: Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation, Hirmer, München 1994, S.361
  34. http://neuegruppe-hausderkunst.de/text_kiessling.pdf
  35. Zum Erstaufenthalt 1932 Katalog: Ein Arkadien der Moderne? Neues Museum Weimar, 2005, S. 107
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  44. http://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/fileadmin/user_upload/alexianer-berlin-hedwig-kliniken.de/SHK/Flyer/Veranstaltungsflyer/Ausstellung_Crodel_Einladung_web.pdf
  45. http://vilmoskoerte.wordpress.com/2008/10/22/st-martin-in-berlin-kaulsdor/
  46. Abb. Jahrbuch für Christliche Kunst, 1954
  47. http://vagor.de/glas/Bremer_Dom/html/weihnachten.html
  48. Die drei Farbglasfenster wurden 1935-1936 (teilweise eigenhändig von Crodel) bei August Wagner in Berlin im Auftrag von Direktor Kunze ausgeführt und wurden im Zuge des Fomalismusstreites 1952 aus dem Museum entfernt.
  49. http://www.howahlspies-restauratoren.de/referenzen/crodel.htm
  50. http://www.dreikoenigsgemeinde.de/kirchen/dreikoenigskirche_guideDE.php#fenster
  51. http://www.fischerkuenstler.de/index.php?article_id=212&clang=0
  52. Eva Fitz: Die mittelalterlichen Glasmalereien im Halberstädter Dom, 2003, S. 145 f., 224f.
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  60. Glanz, Zerstörung, Wiederaufbau – 20 harte Jahre für die Kölner Kartause (WinWord-Doc-Format)
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  67. Margarete Jarchow: Die Staatl. Porzellanman. Berlin (KPM) 1918–38, Institution und Produktion; Diss., Hamburg 1984
  68. Charles und Elisabeth Crodel: Gestickte Bildteppiche. Hildegard v. Portatius: Geknüpfte Bildteppiche. Ausstellungskatalog. Kulturgeschichtliches Museum, Osnabrück 1975
  69. Heinz Schönemann: Der Aufbau einer modernen Galerie im Angermuseum bis 1933 und deren Zerstörung in der Zeit des Faschismus. In: Museum und Gegenwart, Halle 1986, S. 39–41
  70. Staatliche Galerie Moritzburg Halle: Malerei der DDR 1945–1970. Bestandskatalog 1, Halle, 1987, S. 28.
  71. drawing 1
  72. http://www.moma.org/collection_ge/browse_results.php?criteria=O%3AAD%3AE%3A36142%7CA%3AAR%3AE%3A3&page_number=3&template_id=1&sort_order=1
  73. http://en.wikipedia.org/wiki/Virginia_Museum_of_Fine_Arts
  74. Verlorene Sammlungen – offene Fragen | MDR FIGARO-Serie | MDR.DE
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  76. http://www.oocities.com/CapeCanaveral/Hall/2923/crodel/ausstellung/index.html
  77. http://www.dermerkur.de/artikel/kunst_im_praesidialamt_aquarelle_von_charles_crodel/21406/487/336