Charles Eugène Delaunay

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Dieser Artikel behandelt den Astronomen Charles Delaunay, für den Jazzautor siehe Charles Delaunay
Portrait von Charles Eugène Delaunay

Charles Eugène Delaunay (* 9. April 1816 in Lusigny-sur-Barse bei Troyes; † 5. August 1872 bei Cherbourg) war ein französischer Mathematiker und Astronom.

Leben[Bearbeiten]

Delaunay studierte bei Jean-Baptiste Biot an der Sorbonne in Paris. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der Himmelsmechanik und dem Dreikörperproblem. Die Ergebnisse wandte er auf den Mond als Spezialfall an. Seine Reihenentwicklung für die Darstellung der Position des Mondes konvergierten zu langsam, als dass sie von praktischem Nutzen hätten sein können. Doch trugen die Überlegungen Delaunays zur Entwicklung der Funktionalanalysis des 19. Jahrhunderts bei.

1870 erhielt Charles Eugène Delaunay die Goldmedaille der Royal Astronomical Society in London. Im gleichen Jahr wurde er Direktor der Pariser Sternwarte.

Charles Eugène Delaunay starb am 5. August 1872 bei einem Schiffsunglück im Hafen von Cherbourg.

Er ist namentlich auf dem Eiffelturm verewigt, siehe: Die 72 Namen auf dem Eiffelturm. Der Mondkrater Delaunay ist nach ihm benannt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Cours élémentaire de mécanique. (1850)
  • Traité de mécanique rationnelle. (1856)
  • La Théorie du mouvement de la lune. 2 Bde. (1860-7)

Weblinks[Bearbeiten]