Charles Maucourt

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Charles Maucourt (* 1718 in Paris; † im Januar 1768 in London) war ein französischer Maler und Radierer.

Leben[Bearbeiten]

Er wirkte zunächst in Paris als Porträt- und Miniaturmaler sowie als Zeichner. Nach dem Tod seiner (ersten) Frau Anne-Genevieve Humblot 1748 ging er auf Reisen. 1750 ist er als Hofmaler am Hof von Mecklenburg-Strelitz bezeugt und 1752 für den Hof von Mecklenburg-Schwerin tätig. 1755 war er in Düsseldorf, gegen Ende der 1750er Jahre in Braunschweig und ging daraufhin nach London. Von 1761 bis 1767 nahm er hier an Ausstellungen der Royal Society of Arts teil.

Neben Porträts in Öl und Pastellmalerei sind historische Stiche von ihm überliefert.

Sein Sohn Louis Charles Maucourt (auch Charles Louis Maucourt, * 1760 in Braunschweig; † vermutlich 1825) wurde Violinist und Kapellmeister der Braunschweiger Hofkapelle. Er war auch als Komponist bekannt und Geigenlehrer von Louis Spohr.[1]

Werke[Bearbeiten]

Herzog Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin (1752)

Sein für die Johanniterkirche auf der Schlossinsel Mirow 1750 gemaltes Altargemälde verbrannte 1945.[6]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Charles Maucourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zu ihm siehe Gustav Schilling: Encyclopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften, oder Universal-Lexicon der Tonkunst. Band 4, Verlag F. H. Köhler, 1837, Seite 603 (Digitalisat)
  2. Beschreibung und Abbildung
  3. Zuschreibung nach Jeffares; im Stadtmuseum als Künstler unbekannt
  4. Beschreibung und Abbildung
  5. Beschreibung und Abbildung bei Grosvenor Prints
  6. Thieme-Becker