Charles Paul Landon

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Charles Paul Landon (* 12. Oktober 1760 in Nonant-le-Pin, Département Orne; † 5. März 1826 in Paris) war ein französischer Maler und Kunstschriftsteller.

Dädalus und Ikarus (Dédale et Icare), Öl auf Leinwand, 1799. Alençon, Musée des Beaux-Arts et de la dentelle

Charles Paul Landon widmete sich seit 1785 in Paris der Malerei und wurde Lehrer der Herzöge von Berri und Angoulême. 1792 ging er als Pensionär nach Rom. Nach seiner Rückkehr widmete er sich der Schriftstellerei, ohne jedoch die Malerei ganz aufzugeben.

1816 wurde Landon Konservator der Gemälde des Pariser Museums. Seine zahlreichen Schriften sind zwar in der Genauigkeit der Daten unzuverlässig, aber durch die vielen Nachbildungen, die sie von Kunstwerken aller Zeiten liefern, von Interesse. Die bedeutendsten sind:

  • Annales du Musée et de l'école moderne des beaux-arts (Paris 1801–1817,);
  • Paysages et tableaux de genre du Musée Napoléon (Paris 1805–1808, 4 Bde.);
  • Galerie Giustiniani et la galerie Massias (Paris 1810, 6 Bde.);
  • Salons de 1808-24 (13 Bde.);
  • Vies et oeuvres des peintres les plus célèbres (Paris 1803–1825, 25 Bde.);
  • Galerie historique des hommes les plus célèbres (Paris 1805–1809, 13 Bde);
  • Musée, ou catalogue figuré des tableaux et statues (Paris 1814 ff.);
  • Numismatique du voyage du jeune Anacharsis, ou médailles des beaux temps de la Grèce (Paris 1818, 2 Bde.);
  • Choix de tableaux et de statues des plus célèbres musées et cabinets étrangers (Paris 1821 ff., 12 Bde.).
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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