Charles Sims

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Charles Coffin Sims (* 1938[1]) ist ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit endlichen Gruppen beschäftigt.

Charles Sims in Oberwolfach 2006

Sims promovierte 1963 an der Harvard University bei John Griggs Thompson (Enumeration of p-groups). Er war Professor an der Rutgers University, an der er seit 1965 ist. 1982 bis 1984 war er dort Vorsitzender der mathematischen Fakultät. 2007 emeritierte er und lebt in St. Petersburg (Florida).

Sims ist ein Pionier in Algorithmischer Gruppentheorie, wo er unter anderem für den Schreier-Sims-Algorithmus (nach ihm und Otto Schreier benannt) von 1970 bekannt ist. [2] Er entdeckte mit Donald G. Higman die Higman-Sims-Gruppe[3], eine Sporadische Gruppe, und bewies mit von ihm entwickelter Permutationsgruppen-Software durch explizite Konstruktion die Existenz von weiteren sporadischen Gruppen, der Lyonsgruppe (von Richard Lyons 1970 vermutet) und der O´Nan-Gruppe (von Michael O'Nan 1976 vermutet), die beide auch manchmal mit nach Sims benannt werden. Mit Jeffrey Leon konstruierte er das Babymonster.

Er ist Fellow der American Mathematical Society.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nach der Webseite von Ronan über Mathematiker, die über endliche Gruppen forschten
  2. Sims Computational methods in the study of permutation groups, in Computational Problems in Abstract Algebra, Pergamon Press, Oxford, 1970, S. 169-183
  3. Higman, Sims A simple group of order 44.352.000, Mathematische Zeitschrift, Bd.105, 1968, S.110