Charles de Gaulle (FN)

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Charles de Gaulle (* 25. September 1948 in Dijon) ist ein französischer Rechtsanwalt und Politiker. Er ist Enkel des Generals Charles de Gaulle.

Biographie[Bearbeiten]

Er ist der Sohn von Philippe de Gaulle und Henriette de Montalemberts.

Zunächst ab 1971 in der Pariser Anwaltskammer aktiv, fing er in den 1980er Jahren an, sich in der französischen Politik zu engagieren. Zwischen 1986 und 1992 war er für die Partei UDF Regionalratsabgeordneter in der Region Nord-Pas-de-Calais. Von 1989 bis 1990 war er erster Stellvertreter des Bürgermeisters von Rueil-Malmaison im Département Hauts-de-Seine (Île-de-France). Außerdem war er 1989 Kandidat der Liste von Valéry Giscard d’Estaing für die Europawahl. Durch den Rücktritt eines Abgeordneten wurde er 1993 Mitglied des Europäischen Parlaments.

Bei der Europawahl 1994 wurde er auf die Liste des Mouvement pour la France (MPF) von Philippe de Villiers gewählt. Diese Partei war insbesondere gegen die Einführung des Euro und gegen ein föderalistisches Europa, welches, nach ihren Vorstellungen, von der Kommission gesteuert wäre. Von 1998 an näherte sich de Gaulle immer mehr dem Front National an. So stimmte er gegen die Aufhebung der Immunität von Jean-Marie Le Pen als Europaparlamentarier. 1999 stellte er sich auf Europaebene erneut zur Wahl, diesmal auf der Liste des FN. 2001 kandidierte er ebenfalls auf der FN-Liste bei den Pariser Kommunalwahlen. 2004 wurde er nicht wiedergewählt.

De Gaulle ist Mitglied des politischen Büros des Front National.

Weblinks[Bearbeiten]