Charlie McDonnell

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Charlie McDonnell (2010)

Charlie McDonnell (* 1. Oktober 1990 in Bath,[1] bürgerlich Charles Joseph McDonnell)[2] ist ein britischer Videoblogger und Musiker, der durch die Video-Plattform YouTube bekannt wurde. Er betreibt dort mit charlieissocoollike einen der meistabonnierten Kanäle des Vereinigten Königreichs.

Videoblog[Bearbeiten]

McDonnell begann im April 2007, eigene Videos auf YouTube zu veröffentlichen. Nachdem das Video How to get featured on YouTube auf der Startseite der Plattform präsentiert wurde, hatte er bereits im Juni des Jahres 4.400 Abonnenten. Der Durchbruch gelang ihm mit How to be English, in dem er einen stereotypischen Briten darstellt, der unter anderem die korrekte Zubereitung von Tee erklärt. Durch dieses Video, das in kurzer Zeit mehr als 1,5 Millionen Aufrufe erzielte, wurden auch die Medien auf McDonnell aufmerksam. So berichteten die BBC und die US-amerikanische Talkshow The View.[3][4]

In der Folge etablierte sich McDonnell als Videoblogger, war in verschiedenen Kollaborationen aktiv und nahm an Konferenzen teil. So sprach er bereits 2008 auf der Google-Zeitgeist-Konferenz und wurde 2009 von dem Unternehmen als Redner zu Tech@Google und Tomorrow's Web eingeladen.[5]

2009 war er mit drei anderen YouTube-Mitgliedern Teil des Chartjackers-Projekts von BBC Switch, das erfolgreich eine Charity-Single in den britischen Charts platzieren konnte.[5]

Der Kanal charlieissocoollike steht mit über 2,3 Millionen Abonnenten (Stand: August 2014) auf Platz 30 der meistabonnierten YouTube-Kanäle im Vereinigten Königreich,[6] McDonnell war damit der erste Brite, der über eine Million Abonnenten erreichte.[7] Insgesamt wurden die Videos über 280 Millionen Mal aufgerufen,[6] mit über 8 Millionen Aufrufen ist das Musikvideo Duet With Myself der am häufigsten gesehene Beitrag.[8] Derzeit spricht der britische Schriftsteller und Schauspieler Stephen Fry das Outro.

Musik[Bearbeiten]

Im Juni 2009 veröffentlichte Chameleon Circuit, bestehend aus McDonnell, Alex Day, Liam Dryden und Chris Beattie ihr ebenso benanntes Debüt-Album. Die Songs der Band orientieren sich thematisch an der Fernsehserie Doctor Who. Am 12. Juli 2011 folgte schließlich in leicht veränderter Besetzung das zweite Album mit dem Namen Still Got Legs, welches es in den UK iTunes Album Charts auf Rang 27 und in den iTunes Rock Album Charts auf Platz 4 schaffte.

2010 gründete McDonnell zusammen mit Alex Day, Tom Milsom und Ed „Eddplant“ Blann, die alle bereits als Musiker auf YouTube bekannt waren, die Band Sons of Admirals. Im Juni veröffentlichten sie als erste Single das Cat-Stevens-Cover Here Comes My Baby,[9] welches sich auf Platz 61 der britischen Charts platzierte.[10] Es berichtete unter anderem The Sun,[11] die die Band auch zu einer Live-Session einlud.[12]

Im Dezember 2010 veröffentlichte McDonnell mit This Is Me zudem ein erstes Soloalbum mit Titeln aus seinem Videoblog.[13]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2009: Chameleon Circuit (mit Chameleon Circuit, DFTBA Records)
  • 2010: This Is Me (DFTBA)
  • 2011: Still Got Legs (mit Chameleon Circuit, DFTBA Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. charlieissocoollike: Thoughts From Home Veröffentlicht am 23. März 2011. Abgerufen am 5. April 2011.
  2. charliemcdonnell.com: Fact Sheet (Version vom 5. April 2011 im Internet Archive). Abgerufen am 6. Februar 2014.
  3. BBC News: Teenager's tea tips cause a stir Veröffentlicht am 1. Oktober 2007. Abgerufen am 5. April 2011.
  4. The Telegraph: Schoolboy's 'how to be English' guide a US hit Veröffentlicht am 1. Oktober 2007. Abgerufen am 5. April 2011.
  5. a b charliemcdonnell.com: Bio Abgerufen am 5. April 2011.
  6. a b charlieissocoollike auf YouTube. Abgerufen am 5. August 2014.
  7. Kate Jackson: Uke-tube hit: Brit musician Charlie McDonnell has million fans Veröffentlicht in The Sun. Abgerufen am 12. September 2011.
  8. charlieissocoollike: Duet With Myself Veröffentlicht am 30. November 2009. Abgerufen am 28. Dezember 2011.
  9. charlieissocoollike: Here Comes My Baby Veröffentlicht am 14. Juni 2010. Abgerufen am 5. April 2011.
  10. Datenbank von polyhex.com, Sucheingabe Sons of Admirals. Abgerufen am 5. April 2011.
  11. The Sun: Internet geeks to storm to No1 Veröffentlicht am 30. September 2010. Abgerufen am 5. April 2011.
  12. The Sun: Meet the Suns of Admirals Veröffentlicht am 11. Oktober 2010. Abgerufen am 5. April 2011.
  13. DTFBA.com: Charlie McDonnel: This Is Me Abgerufen am 5. April 2011.