Charlie Schlatter

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Charles Thomas Schlatter (* 1. Mai 1966 in Englewood, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten]

Charles Schlatter wuchs in Fair Lawn, New Jersey auf. Er spielte bereits an der Memorial Junior High School Theater[1] und machte später seinen Bachelor-Abschluss in Musical am Ithaca College.[2] Bereits nach seinem Spielfilmdebüt 1988 an der Seite von Michael J. Fox in Die grellen Lichter der Großstadt hatte Schlatter im selben Jahr bereits drei Hauptrollen in den beiden Spielfilmen Endlich wieder 18 und Heartbreak Hotel. Internationale Bekanntheit erlangte er an der Seite von Dick Van Dyke in seiner Rolle als Dr. Jesse Travis in der Fernsehserie Diagnose: Mord, die er in 138 Episoden von 1995 bis 2001 verkörperte. Zu der Serie schrieb er mit der Episode A Resting Place auch ein Drehbuch.

Nachdem Schlatter in einer Episode der Zeichentrickserie Captain Planet als Synchronsprecher engagiert wurde, synchronisierte er seit 2000 vermehrt und zog sich stärker aus der Schauspielerei zurück. So lieh er seine Stimmen für Videospiele wie EverQuest II und Gothic 3 und für Zeichentrickserien wie Ben 10 und Cosmo und Wanda – Wenn Elfen helfen. Ursprünglich sollte Schlatter auch Fry in Futurama sprechen.[3] Allerdings wurde er nach einem zweiten Vorsprechen durch Billy West ersetzt.[4]

Von 1990 bis 1991 war Schlatter mit seiner Serienpartnerin aus Ferris Bueller, der Fernsehserie zum Kultfilm Ferris macht blau, Jennifer Aniston liiert.[5] Seit dem 7. Mai 1994 mit der Publizistin Colleen Gunderson, mit der er drei gemeinsame Kinder hat, verheiratet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Schauspiel[Bearbeiten]

  • 1988: Die grellen Lichter der Großstadt (Bright Lights, Big City)
  • 1988: Endlich wieder 18 (18 Again!)
  • 1988: Heartbreak Hotel
  • 1989: The Delinquents – Sie sind jung und wollen frei sein (The Delinquents)
  • 1990–1991: Ferris Bueller (Fernsehserie, 13 Episoden)
  • 1992: Midnight Hero
  • 1992: Heiße Nächte in L. A. (Sunset Heat)
  • 1992: Stormy Weathers – Eine Detektivin schlägt zurück (Stormy Weathers)
  • 1994: Police Academy 7 – Mission in Moskau (Police Academy: Mission to Moscow)
  • 1995–2001: Diagnose: Mord (Diagnosis Murder, Fernsehserie, 138 Episoden)
  • 1997–2002: Ein Hauch von Himmel (Touched By An Angel, Fernsehserie, zwei Episoden)
  • 1996: Ed – Die affenstarke Sportskanone (Ed)
  • 2004: Silly Movie 2.0 (Miss Cast Away)

Synchronisation[Bearbeiten]

  • 1991: Captain Planet (Captain Planet and the Planeteers, Zeichentrickserie, eine Episode)
  • 2002: Tom und Jerry: Der Zauberring (Tom and Jerry: The Magic Ring, Zeichentrickfilm)
  • 2004: EverQuest II (Videospiel)
  • 2006: Ben 10 (Zeichentrickserie, vier Episoden)
  • 2006: Gothic 3 (Videospiel)
  • 2007: Kim Possible (Zeichentrickserie, zwei Episoden)
  • 2008–2009: Cosmo und Wanda – Wenn Elfen helfen (The Fairly OddParents, Zeichentrickserie, drei Episoden)
  • seit 2009: Kick Buttowski – Keiner kann alles (Kick Buttowski: Suburban Daredevil, Zeichentrickserie)
  • 2010–2011: G.I. Joe: Renegades (Zeichentrickserie, 13 Episoden)
  • 2011: Die kleine blaue Lokomotive (The Little Engine That Could, Trickfilm)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fair Lawn's Charlie Schlatter on his new TV project. NorthJersey.com. 11. Februar 2010. Abgerufen am 14. November 2011.
  2. N. F. Mendoza: WITH AN EYE ON auf latimes.com vom 7. Januar 1996 (englisch), abgerufen am 19. Mai 2012
  3. Itzkoff, Dave: ‘Futurama’-Rama: Welcome Back to the World of Tomorrow. New York Times. 24. Juni 2010. Abgerufen am 8. Juli 2010.
  4. Ken P.: IGN Interviews Billy West. 22. August 2005. Abgerufen am 22. August 2005.
  5. Jennifer Aniston's Life in Loves auf marieclaire.co.uk (englisch), abgerufen am 20. Mai 2012