Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
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Charlottenburg-Wilmersdorf 4. Bezirk von Berlin |
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| Koordinaten | 52° 29′ 56″ N, 13° 17′ 6″ O52.49888888888913.284916666667Koordinaten: 52° 29′ 56″ N, 13° 17′ 6″ O | ||||||||||||||||
| Fläche | 64,7 km² | ||||||||||||||||
| Einwohner | 327.803 (30. Nov. 2012) | ||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte | 5065 Einwohner/km² | ||||||||||||||||
| Ausländeranteil | 20,2[1] % (31. Dez. 2012) | ||||||||||||||||
| Arbeitslosenquote | 10,7[2] % (30. Apr. 2013) | ||||||||||||||||
| Vorwahl | 030 | ||||||||||||||||
| Adresse der Verwaltung |
Otto-Suhr-Allee 100 10585 Berlin |
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| Website | www.charlottenburg-wilmersdorf.de | ||||||||||||||||
| Durchschnittsalter | 45,7 Jahre[1] (31. Dezember 2012) | ||||||||||||||||
| Gliederung | |||||||||||||||||
| Bezirksschlüssel | 04 | ||||||||||||||||
| Gliederung des Bezirks | |||||||||||||||||
| Politik | |||||||||||||||||
| Bezirksbürgermeister | Reinhard Naumann (SPD) | ||||||||||||||||
| Stellvertretender Bezirksbürgermeister | Klaus-Dieter Gröhler (CDU) | ||||||||||||||||
| Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung) | |||||||||||||||||
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| Verkehrsanbindung | |||||||||||||||||
| Autobahn | |||||||||||||||||
| Bundesstraße | |||||||||||||||||
| S-Bahn | |||||||||||||||||
| U-Bahn | |||||||||||||||||
Charlottenburg-Wilmersdorf ist der vierte[4] Verwaltungsbezirk von Berlin und hat rund 330.000 Einwohner. Der Bezirk gilt heute als eher bürgerlicher Wohnbezirk. Der Bereich um den Kurfürstendamm nimmt als „City West“ neben der historischen Mitte Zentrumsfunktionen für ganz Berlin wahr. Weitere im Bezirk gelegene Institutionen sind unter anderem die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Deutsche Oper Berlin, das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Berliner Olympiastadion.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile[Bearbeiten]
Der Bezirk unterteilt sich in sieben Ortsteile:
| Ortsteil und Ortslagen |
Fläche (km²) |
Einwohner[5] 31. Dezember 2012 |
Einwohner pro km² |
Lage des Ortsteils im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf |
|---|---|---|---|---|
| 0401 Charlottenburg | 10,60 | 121.926 | 11.502 | |
| 0402 Wilmersdorf | 7,16 | 95.164 | 13.291 | |
| 0403 Schmargendorf | 3,59 | 20.476 | 5.704 | |
| 0404 Grunewald | 22,30 | 11.703 | 525 | |
| 0405 Westend | 13,50 | 38.944 | 2.885 | |
| 0406 Charlottenburg-Nord | 6,20 | 73.057 | 11.783 | |
| 0407 Halensee | 1,27 | 12.759 | 10.046 |
Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. Neben den dicht besiedelten Ortsteilen Wilmersdorf (Rang 7 in Berlin), Charlottenburg und Halensee (Rang 11 und 12) liegt Grunewald, einer der am dünnsten besiedelten Ortsteile Berlins. In Grunewald leben drei Prozent der Bevölkerung des Bezirks auf mehr als einem Drittel der Gesamtfläche des Bezirks. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks lebt in Charlottenburg und Wilmersdorf. Halensee ist der zweitkleinste Ortsteil Berlins, nach dem Hansaviertel, während der Ortsteil Grunewald zu den größten zählt.
Bevölkerung[Bearbeiten]
Charlottenburg-Wilmersdorf gilt als eher bürgerlicher Bezirk. Am 31. Dezember 2012 betrug der Ausländeranteil 20,2 Prozent, während der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei 36,0 Prozent lag.[1]
Geschichte[Bearbeiten]
Der Bezirk ist zum 1. Januar 2001 entstanden durch die Fusion der bisherigen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf (beide ehemals West-Berlin).
Am 25. Mai 2009 erhielt der Bezirk den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.
Charlottenburg[Bearbeiten]
Hervorgegangen aus der Gemeinde Lietzenburg (ursprünglich: Lietzow), auf deren Territorium zu Ehren von Königin Sophie Charlotte das Schloss Charlottenburg errichtet und 1705 die Stadt Charlottenburg gegründet wurde. Bis zur Eingemeindung zu Groß-Berlin (1920) entwickelte sich Charlottenburg zur reichsten Stadt Preußens. (→… mehr zu Charlottenburg und seiner Geschichte)
Wilmersdorf[Bearbeiten]
Gegründet nach 1220. Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die ersten Berliner Land und Bauernhäuser im sogenannten „Deutsch-Wilmersdorf“ und richteten Sommersitze in der Wilhelmsaue ein. Mit dem 1. April 1907 schied Wilmersdorf aus dem Kreis Teltow aus und wurde ein selbstständiger Stadtkreis. Ab 1912 führte die Stadt die Bezeichnung Berlin-Wilmersdorf. Zum 1. Oktober 1920 wurde die Großstadt nach Groß-Berlin eingemeindet. (→… mehr zu Wilmersdorf und seiner Geschichte)
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Grunewaldturm
- Kreuzkirche in Schmargendorf
- Dorfkirche in Berlin-Schmargendorf
- Rathaus Schmargendorf
- Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald
- Künstlerkolonie Berlin
- Denkmal am Schildhorn für Jaxa von Köpenick
- Marko-Marulić-Statue am Julius-Morgenroth-Platz
- Schloss Charlottenburg
- Luisenkirche von Karl Friedrich Schinkel auf dem Gierkeplatz
- Rathaus Charlottenburg
- Berliner Funkturm
- Messegelände und ICC Berlin
- Deutsche Oper Berlin
- Schaubühne am Lehniner Platz
- Theater des Westens
- Renaissance-Theater
- Schiller-Theater
- Berliner Olympiastadion und das Olympiagelände
- Breitscheidplatz mit Gedächtniskirche, Europa-Center und Wasserklops
- Gedenkstätte Plötzensee
- Evangelisches Gemeindezentrum Plötzensee mit dem Plötzenseer Totentanz von Alfred Hrdlicka
- Stößensee und Hochufer Am Rupenhorn
- Villa Oppenheim
- Staatliche Museen zu Berlin:
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am 4. September 2001 durch den Senat verliehen, dabei steht „unter silbern-blau gespaltenem Schildhaupt, darin drei Lilien in verwechselten Farben, in Gold ein gezinntes blaues Burgtor mit offenem schwarzem Fallgatter, die Seitentürme mit Kuppeldächern, der Mittelbau mit einem Walmdach, das oben mit zwei abgewendeten Flaggen besteckt ist, die rechte schwarz-silbern, die linke silbern-rot geteilt. Die Seitentürme sind belegt mit je einem Schild: rechts in Silber ein goldengekrönter und -bewehrter schwarzer Adler mit goldenen Kleeblattstängeln auf den Flügeln und auf der Brust belegt mit dem goldenen Monogramm FR, überhöht von einer goldenen Königskrone; links in Rot ein silbernes springendes Ross. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“[6] Die Mauerkrone ist dabei das verbindende Element aller Berliner Bezirke.
Das Wappen wurde aus den bisherigen eigenen Wappen der Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf erstellt. Das untere Feld des geteilten Schildes zeigt ein schwebendes blaues gezinntes Burgtor mit aufgezogenem schwarzen Fallgatter im Durchgang des Mittelbaus. Dieses Element Charlottenburgs hat einige geschichtliche Details – der vordere Turm symbolisiert das Königreich Preußen mit dem auflegten Schild mit preußische Adler und der schwarz-weißen Flagge, während der hintere Turm für das Haus Hannover steht, mit dem springenden Ross und der rot-weißen Flagge. Das Element des Schlosses Charlottenburg wurde um die drei blau-silberfarbenen Lilien angereichert, die aus dem Wappen des Bezirks Wilmersdorf entlehnt wurden – diese Elemente verweisen dabei auf die Gründer von Wilmersdorf aus dem 1802 ausgestorbenen Geschlecht derer von Wilmersdorf.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
International[Bearbeiten]
Apeldoorn (Niederlande), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
Fünfter Bezirk von Budapest (Ungarn), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg
Gagny (Frankreich), seit 1992 mit Wilmersdorf
Gladsaxe (Dänemark), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
Karmiel (Israel), seit 16. Januar 1985 mit Wilmersdorf
Kiew-Pechersk (Ukraine), seit 21. Februar 1991 mit Wilmersdorf
Lewisham (Vereinigtes Königreich), seit 19. März 1968 mit Charlottenburg
Linz (Österreich), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg
Międzyrzecz (ehem. Meseritz, Polen), seit 11. Juni 1993 mit Wilmersdorf
Or Jehuda (Israel), seit 1966 mit Charlottenburg
Split (Kroatien), seit 5. Mai 1970 mit Wilmersdorf
London Borough of Sutton (Vereinigtes Königreich), seit 18. April 1968 mit Wilmersdorf
Trient (Italien), seit 11. Mai 1966 mit Charlottenburg
National[Bearbeiten]
- Bad Iburg, seit 10. November 1980 mit Charlottenburg
- Rheingau-Taunus-Kreis, seit 20. Juni 1991 mit Wilmersdorf – Patenschaft seit 5. September 1972
- Landkreis Forchheim, seit 23. August 1972 mit Wilmersdorf – Patenschaft seit 1974
- Landkreis Kulmbach, seit 23. August 1991 mit Wilmersdorf
- Landkreis Marburg-Biedenkopf, seit 18. April 1991 mit Charlottenburg
- Landkreis Waldeck-Frankenberg, seit 26. November 1988 mit Charlottenburg
- Mannheim, seit 28. Mai 1962 mit Charlottenburg
- Minden, seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ a b c Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2012 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 18. Juni 2013.
- ↑ Arbeitslosigkeits-Atlas – Arbeitslosigkeit in Berlin – Zahlen und Quoten in der Stadt und in den Bezirken. Berliner Morgenpost. Abgerufen am 18. Juni 2013.
- ↑ a b Die Landeswahlleiterin für Berlin
- ↑ Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel
- ↑ Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2012, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 7. April 2013 (PDF-Datei).
- ↑ Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen Charlottenburg-Wilmersdorf
