Charly McClain

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Charly McClain (* 26. März 1956 als Charlotte Denise McClain in Memphis, Tennessee) ist eine US-amerikanische ehemalige Country-Sängerin, die ihre größten Erfolge in den 1980er Jahren feierte. Mit Who’s Cheatin’ Who (1981), Paradise Tonight (1983, ein Duett mit Mickey Gilley) und Radio Heart (1985) gelangen ihr drei Nummer-eins-Hits in den amerikanischen Country-Charts.

Karriere[Bearbeiten]

Charly McClain unterzeichnete 1976 ihren ersten Plattenvertrag bei Epic. In den folgenden Jahren durfte sie im Vorprogramm von Country-Stars wie Willie Nelson, Mel Tillis, Ronnie Milsap, Larry Gatlin, Charley Pride, Kenny Rogers, Don Williams oder Eddie Rabbitt auftreten.[1] Ihre Hits waren zunächst relativ klein, erst 1978 gelang ihr mit That’s What You Do to Me ein erster Top-10-Erfolg in den Country-Charts. Ein Single-Hit im Duett mit Johnny Rodriguez (I Hate the Way I Love It, 1979) schloss sich an. Mit Who’s Cheatin’ Who (Platz eins) und Sleepin’ with the Radio on (Platz vier) folgte 1981 der endgültige Durchbruch. Insgesamt nahm McClain zwölf Solo-Alben für Epic auf, des Weiteren entstanden hier zwei erfolgreiche Duett-LPs mit Mickey Gilley und Wayne Massey. 1988 wechselte die Sängerin nach mehreren weniger erfolgreichen Singles für das schlicht Charly McClain betitelte Album zum Label Mercury. Doch auch hier ließ ihr Erfolg weiter nach. Bis 1989 gelangen McClain insgesamt 39 Hits in den Country-Charts.[2] Außerdem wurde sie zwei Mal für einen der wichtigsten Preise der Country-Branche, den ACM Award, nominiert und versuchte sich hin und wieder auch als Schauspielerin. So war sie unter anderem in den Serien Hart aber herzlich (1981) und CHiPs (1983) zu sehen. Zu Beginn der 1990er Jahre zog sich McClain schließlich ins Privatleben zurück und beendete ihre Gesangskarriere.

Privat[Bearbeiten]

Charly McClain ist seit Juli 1984 mit dem Country-Sänger Wayne Massey verheiratet.

Diskografie[Bearbeiten]

Studio-Alben[Bearbeiten]

  • 1977: Here’s Charly McClain (Epic)
  • 1978: Let Me Be Your Baby (Epic)
  • 1979: Alone Too Long (Epic)
  • 1980: Women Get Lonely (Epic)
  • 1980: Who's Cheatin’ Who (Epic)
  • 1981: Surround Me with Love (Epic)
  • 1982: Too Good to Hurry (Epic)
  • 1983: Paradise (Epic)
  • 1983: The Woman in Me (Epic)
  • 1984: It Takes Believers (Epic, mit Mickey Gilley)
  • 1984: Charly (Epic)
  • 1985: Radio Heart (Epic)
  • 1986: When Love Is Right (Epic, mit Wayne Massey)
  • 1987: Still I Stay (Epic)
  • 1988: Charly McClain (Mercury)

Compilations[Bearbeiten]

  • 1981: Encore (Epic)
  • 1982: Greatest Hits (Epic)
  • 1985: Biggest Hits (Epic)
  • 1987: Ten Year Anniversary (Epic)
  • 1992: Portfolio (Gilley's)
  • 1998: Pure Country (Sony)
  • 1999: Anthology (Renaissance)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. When Charly Mcclain Sleeps with the Radio On, She Hears the Sweet Sound of Her Own Voice, People, 14. Dezember 1981, abgerufen am 20. Juni 2013
  2. Joel Whitburn: Top Country Songs 1944-2005, 2005, ISBN 0-89820-165-9