Chef-du-Pont

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Chef-du-Pont
Wappen von Chef-du-Pont
Chef-du-Pont (Frankreich)
Chef-du-Pont
Region Basse-Normandie
Département Manche
Arrondissement Cherbourg
Kanton Sainte-Mère-Église
Koordinaten 49° 23′ N, 1° 21′ W49.384444444444-1.34416666666678Koordinaten: 49° 23′ N, 1° 21′ W
Höhe 0–18 m
Fläche 3,78 km²
Einwohner 723 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 191 Einw./km²
Postleitzahl 50480
INSEE-Code
Église Sainte-Colombe en Cotentin (Kirche zum Heiligen Geist im Cotentin)

Chef-du-Pont ist eine französische Gemeinde mit 723 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Manche in der Region Basse-Normandie. Sie gehört zum Gemeindeverband Communauté de communes de Sainte-Mère-Église.

Geografie[Bearbeiten]

Chef-du-Pont liegt 3 Kilometer südwestlich von Sainte-Mère-Église und etwa 12 Kilometer nordwestlich von Carentan auf der Halbinsel Cotentin im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin. Der Merderet fließt durch das Gemeindegebiet.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Schloss Le Val stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Taubenhaus trägt die Jahreszahl 1755. François Marie de Bricqueville (ein Anführer der Chouannerie) wurde dort 1797 eingesperrt, bevor er in Coutances durch Erschießung hingerichtet wurde.[2] Das Schloss selbst wurde im 19. Jahrhundert stark verändert. Es befindet sich heute im Privatbesitz.

Die Kirche Sainte-Colombe wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Das Kirchenschiff wurde im 17. Jahrhundert umgebaut, wobei nur der allgemeine Aufbau und der Portalvorbau als romanische Elemente erhalten blieben. Der Chor wurde seit seiner Errichtung nicht verändert. Die südliche Tür trägt im Giebelfeld ein Basrelief, das den Kampf Samsons gegen den Löwen darstellt.[3] 1954 wurde die Kirche in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (historische Denkmale) aufgenommen.[4]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Bild der Gemeinde ist von Weiden geprägt, dementsprechend sind die Haupterwerbszweige der Capipontains die Zucht von Hausrindern und Hausschweinen und Milchwirtschaft. Es gibt einen Schlachthof vor Ort. Lokale Produkte sind Andouilles und Räucherschinken.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chef-du-Pont auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 24. Oktober 2009
  2. Architektur der Comcom Sainte-Mère-Église (französisch) Abgerufen am 24. Oktober 2009
  3. Eglise Sainte-Colombe-en-Cotentin (französisch) Abgerufen am 24. Oktober 2009
  4. Chef-du-Pont in der Base Mérimée (französisch) Abgerufen am 24. Oktober 2009
  5. [http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=5313&req=Che&style=fiche Chef-du-Pont auf quid.fr] (französisch) Abgerufen am 24. Oktober 2009, seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar