Chemnitz-Röhrsdorf
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Röhrsdorf |
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| Koordinaten | 50° 51′ 40″ N, 12° 50′ 15″ O50.86111111111112.8375Koordinaten: 50° 51′ 40″ N, 12° 50′ 15″ O |
| Fläche | 12,2 km² |
| Einwohner | 2986 (31. Dez. 2011) |
| Bevölkerungsdichte | 244,4 Einwohner/km² |
| Eingemeindung | 1. Jan. 1999 |
| Postleitzahl | 09247 |
| Vorwahl | 03722 |
| Verkehrsanbindung | |
| Autobahn | |
| Bundesstraße | |
Röhrsdorf, mit dem Ortsteil Löbenhain (eingemeindet am 1. Juli 1901)[1], ist ein westlicher Stadtteil der Stadt Chemnitz. An ihm grenzen die Stadtteile Wittgensdorf, Borna-Heinersdorf, Rottluff, Rabenstein und Grüna sowie der Stadtteil Kändler der Stadt Limbach-Oberfrohna und die Gemeinde Hartmannsdorf. Höchste Erhebung ist das Wasserhaus (402m ü.N.N.). Direkt an der Flurgrenze zu Borna-Heinersdorf befindet sich der 1992 eröffnete Einkaufspark „Chemnitz-Center“. Die ehemals selbständige Gemeinde wurde 1999 in die Stadt Chemnitz eingemeindet.
Inhaltsverzeichnis |
Bauwerke und Denkmäler [Bearbeiten]
Vor der Grundschule Röhrsdorf befindet sich der am 19. November 1911 geweihte Märchenbrunnen. Das Wasserspiel aus Sandstein ist etwa 3,50 Meter hoch. In der Mitte des Brunnens steht auf einer Säule ein in Bronze gegossenes Mädchen, welches einem Kind aus einem Buch vorliest. Auf dem Brunnenrand sitzen vier Figuren aus den Märchen Der Hase und der Igel, Katze und Maus, Froschkönig und Von dem Tode des Hühnchens. Der Brunnen war ein Geschenk des Bildhauers Arthur Lange an seinen Geburtsort.
In Röhrsdorf stehen zwei Kursächsische Postmeilensäulen. An der Kreuzung Chemnitzer Straße Ecke Leipziger Straße befindet sich die rekonstruierte Ganzmeilensäule Nr. 32 aus dem Jahr 1723. Im Juli 2007 wurde im Ortsteil Löbenhain am Rande der ehemaligen B 95 eine Nachbildung des Viertelmeilensteins Nr. 31 aufgestellt. Das Material des Steines ist Hilbersdorfer Porphyr. Das Original des Steines wurde bereits 1723 errichtet.
Auf Röhrsdorfer Gemarkung in Richtung Rabenstein steht das Sühnekreuz zum Schäferstein, auch nur als Schäferstein oder Schäferkreuz bekannt. Einst soll dort in der Nähe ein Schäfer aus Rabenstein von Röhrsdorfer Bauern erschlagen worden sein, weil er seine Schafe auf ihren Wiesen hatte weiden lassen.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Emil Eichhorn (1863-1925), Journalist und Politiker
- Dietmar Müller (* 1940), Professor für Schaltungs- und Systementwurf
- Arthur Lange (1875-1929), deutscher Bildhauer
Bildergalerie [Bearbeiten]
Infrastruktur [Bearbeiten]
Umspannwerk für 380 kV, Ausgangspunkt einer 380 kV-Leitung zum Umspannwerk Hradec (2 Stromkreise mit je 1320 MW-Übertragungskapazität) in Tschechien.
Verkehr [Bearbeiten]
Durch den Norden des Stadtteils führt die ehemalige B 95 über Borna in Richtung Leipzig. Südöstlich kreuzt sich am Autobahnkreuz Chemnitz die A 4 mit der A 72. Die zur Zeit entstehende Verlängerung der A 72 führt derzeit bis nach Rochlitz und soll bis nach Leipzig hin ausgebaut werden.
Literatur [Bearbeiten]
- Richard Steche: Röhrsdorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 7. Heft: Amtshauptmannschaft Chemnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1886, S. 55.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
Weblinks [Bearbeiten]
- Röhrsdorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
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