Chemnitz (Fluss)

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Chemnitz
Der Fluss Chemnitz im Chemnitzer Stadtteil Altchemnitz

Der Fluss Chemnitz im Chemnitzer Stadtteil AltchemnitzVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5418
Lage Sachsen, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Zwickauer Mulde → Mulde → Elbe → Nordsee
Quelle durch den Zusammenfluss von Zwönitz und Würschnitz in Chemnitz
50° 47′ 23″ N, 12° 55′ 26″ O50.78972222222212.923888888889313.1
Quellhöhe 313,1 m ü. NHNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Wechselburg in die Zwickauer Mulde50.98756944444412.774375168Koordinaten: 50° 59′ 15″ N, 12° 46′ 28″ O
50° 59′ 15″ N, 12° 46′ 28″ O50.98756944444412.774375168
Mündungshöhe ca. 168 m ü. NHNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 145,1 m
Länge 76,5 km (mit Zwönitz, davon 37,0 als Chemnitzdep1[1]
Einzugsgebiet 533 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Göritzhain[2]
AEo: 532,3 km²
Lage: 1,2 km oberhalb der Mündung
NNQ (13.08.1911)
MNQ 1910/2005
MQ 1910/2005
Mq 1910/2005
MHQ 1910/2005
HHQ (13.08.2002)
200 l/s
1,63 m³/s
6,29 m³/s
11,8 l/s km²
70,3 m³/s
250 m³/s
Verlauf des Flusses Chemnitz im Stadtgebiet sowie seiner wichtigsten Zuläufe
Hochwasser der Chemnitz in Chemnitz-Furth (Januar 1932)

Die Chemnitz?/i (aus dem Sorbischen von Kamenica, deutsch Steinbach) ist ein rechter und der wichtigste Nebenfluss der Zwickauer Mulde sowie Namensgeberin der gleichnamigen sächsischen Stadt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verlauf

Die Chemnitz entsteht durch den Zusammenfluss der Würschnitz (Hügelbach) und der größeren Zwönitz (Zvonica - klingender Bach) im Süden der Stadt Chemnitz (im Stadtteil Altchemnitz) und verläuft parallel der Annaberger Straße bis zum Stadtkern (Falkeplatz). Anschließend fließt die Chemnitz westlich am Brühl vorbei, um dann im Chemnitztal durch die Stadtteile Furth und Draisdorf in Höhe des Schützenwaldes die Stadt Chemnitz zu verlassen.

Innerhalb des Stadtgebietes wird die Chemnitz von einigen sowohl überirdisch (z. B. Kappelbach, Bahrebach) als auch unterirdisch (z. B. Bernsbach, Gablenzbach) verlaufenden Bächen gespeist.

Der Fluss verlässt im Norden die Stadt und fließt an Taura vorbei. Wenig unterhalb verengt sich das Tal schluchtartig zu mehreren Felsengen im so genannten Schweizerthal. Hier bildet die Chemnitz blockreiche Wildwasserstrecken mit hohem Gefälle. Zwei Kilometer südlich von Wechselburg mündet die Chemnitz in die hier ebenfalls in sehr engem Tal fließende Zwickauer Mulde.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Topographische Karte 1:25.000
  2. Hydrologisches Handbuch. Teil 3 - Gewässerkundliche Hauptwerte. Freistaat Sachsen - Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 54, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF, 637 kB).

[Bearbeiten] Literatur

  • Steffen Kluttig, Ronny Preußler, Achim Poller: Entlang der Schiene von Chemnitz nach Wechselburg – Das Chemnitztal und seine Eisenbahn Bildverlag Böttger, Witzschdorf 2. erweiterte Auflage 2005 ISBN 3-9808250-2-7
  • Heimatverein Köthensdorf e. V.: Chemnitztaler Geschichte(n) – Historische Betrachtungen zwischen Chemnitz und Wechselburg Bildverlag Böttger, Witzschdorf 2006 ISBN 3-937496-16-5

[Bearbeiten] Weblinks

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