Cheng Bugao

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Cheng Bugao (chinesisch 程步高Pinyin Chéng Bùgāo; * 1893[1], a. A. 1898[2], 1906[3], in der Provinz Zhejiang, Chinesisches Kaiserreich; † 20. Juni 1966 in Hongkong) war ein chinesischer Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Cheng studierte an der Zhendan-Universität in Shanghai und schrieb regelmäßig für Tageszeitungen der Stadt über Film. Ohne vorherige formale Ausbildung hatte er im Jahre 1924 sein Regiedebüt. 1928 ging er zur Filmgesellschaft Mingxing von Zhang Shichuan und entwickelte sich schnell zu einem der führenden Regisseure des Studios, bei dem er bis 1937 angestellt war. Zu seinen heute bekanntesten Filmen gehören die 1933 entstandenen Chun can (Spring Silkworms) und Kuang liu (Wild Torrents) sowie Xinjiu Shanghai (Old an New Shanghai, 1936). Chengs Filme sind für ihre kritische Betrachtung der gesellschaftlichen Umstände bekannt. Nach dem Krieg ließ Cheng Bugao sich in Hongkong nieder und drehte mehrere bewusst unpolitische Filme. Ab 1952 arbeitet er dort für die Great Wall Film Company. 1962 ging er in den Ruhestand.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://chinesecinema.ucsd.edu/directors_ccwlc.html und http://big5.china.com.cn/chinese/2005/dybn/1025208.htm
  2. http://findarticles.com/p/articles/mi_qa3768/is_200501/ai_n12412548/pg_3
  3. Cheng Bugao in der Internet Movie Database (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Cheng ist hier somit der Familienname, Bugao ist der Vorname.