Cherrelle

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Cherrelle (* 13. Oktober 1958 in Los Angeles, Kalifornien, USA als Cheryl Anne Norton) ist eine US-amerikanische R&B-Sängerin. Ihre größten Erfolge feierte sie in den 1980er Jahren mit dem Produzentenduo Jimmy Jam und Terry Lewis.

Insgesamt platzierte sie zwischen 1984 und 1999 13 Hits in den amerikanischen R&B-Charts. Ihre bekanntesten Songs waren "I didn't mean to turn you on", "Where Do I run to", "Everything I miss at Home" sowie Ihre Duette mit R&B Sänger Alexander O'Neal wie "Saturday Love" und "Never knew Love like this".

Cheryl Anne Norton entschied sich für den Künstlernamen Cherrelle, nachdem ihr früherer Chef sie so genannt hatte. [1]

Karriere[Bearbeiten]

Cherrelle begann ihre Karriere mit den R&B- und Jazz-Künstlern Norman Connors und Michael Henderson sowie als Background-Sängerin bei Luther Vandross. Nachdem Tabu Records Gründer Clarence Avant eine Demo-Aufnahme von Cherrelle gehört hat, erhielt Sie 1983 einen Plattenvertrag bei diesem Plattenlabel.

1984 veröffentlichte Cherrelle ihr Debütalbum Fragile, welches von Jimmy Jam und Terry Lewis produziert wurde. Das Album enthielt die amerikanischen R&B Top-Ten Single "I didn't mean to turn you on". Das Video zu diesem Lied war eine Hommage an King Kong. Cherrelle spielte darin die Frau, in die sich King Kong verliebt. Dieser Song wurde von dem Popsänger Robert Palmer auf seinem Album Riptide 1985 gecovert. Ebenso wurde der Song 2001 von Mariah Carey auf Ihrem Soundtrack-Album Glitter mit Hilfe der originalen Instrumentalspuren gecovert.

Cherrelles Nachfolgealbum High Priority erhielt Gold-Status und enthielt den amerikanischen Top 40 Hit (#2 Billboard R&B) Saturday Love, ein Duett mit Alexander O'Neal. In Großbritannien stieg dieser Song bis auf Platz 6 in den Charts. Der Song Never knew Love like this, ebenso ein Duett mit Alexander O'Neal, stieg bis Platz 28 in den Billboard Pop Charts und auf Platz 2 der amerikanischen R&B Charts.

1988 wurde das Album Affair veröffentlicht. Dieses enthielt den US R&B Top 1 Hit "Everything I miss at Home". Der Titeltrack des Albums wurde ebenso ein Hit mit der Spitzenpazierung auf Rang 4 der Billboard R&B Charts.

Cherrelles Cousine ist R&B Popsängerin Perri "Pebbles" Reid. Cherrelle spielte 1991 zusammen mit Johnny Gill (New Edition) auf Pebbles Single "Always", die unter die Top 20 der Billboard R&B Charts aufstieg. Im selben Jahr veröffentlichte Cherrelle das Album "The Woman I am". Dies war die erste Album, welches nicht komplett von den Produzenten Jam und Lewis produziert und geschrieben wurde. Sie arbeitete an diesem Album mit dem Produzenten Narada Michael Walden, der durch die Arbeit mit Whitney Houston bekannt war.

1999 veröffentlichte Cherrelle ihr bislang letztes Album "The right Time" auf dem Independent-Label "Power". Auf diesem Album spielte als Gastmusiker der Rapper Keith Murray.

Im Jahre 2011 präsentierte der amerikanische Fernsehsender TV One eine Folge mit Cherrelle und Alexander O’Neal in der Reihe Unsung, die sich R&B-Stars widmet, die weniger Aufmerksamkeit als andere erhielten.

Im selben Jahr traten beide zusammen bei den BET Awards [2] auf und sangen ihre Hits live.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1984: Fragile (Tabu)
  • 1985: High Priority (Tabu)
  • 1988: Affair (Tabu)
  • 1991: The Woman I Am (Tabu)
  • 1999: The Right Time (Power)

Compilations[Bearbeiten]

  • 1995: The Best of Cherrelle (Tabu)
  • 2005: Greatest Hits (Tabu)
  • 2011: Icon (Tabu)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cherrelle bei Allmusic (englisch)Vorlage:Allmusic/Wartung/Pflichtparameter ID fehlt
  2. [1]BET Awards