Cheryl Studer

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Cheryl Studer (* 24. Oktober 1955 in Midland, Michigan) ist eine US-amerikanische Opernsängerin. Ihre Stimmlage ist der Sopran.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Cheryl Studer studierte am Tanglewood Music Center, Tanglewood, und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Hans Hotter. Nach ersten Auftritten in Darmstadt, an der Bayerischen Staatsoper und an der Deutsche Oper Berlin, feierte sie im Jahre 1985 ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Elisabeth (Tannhäuser), wo sie seither auch als Elsa, Senta und Sieglinde (im Jahre 2000) zu hören war. Bei den Salzburger Festspielen sang sie die Chrysothemis (Elektra), die Kaiserin (Die Frau ohne Schatten), die Marschallin (Der Rosenkavalier), Elettra in Idomeneo und Leonore (Fidelio). Mit über achtzig Rollen gastiert sie an großen Opernhäusern Europas und der USA, so an der Mailänder Scala, der Opéra National de Paris, der Wiener Staatsoper, dem Covent Garden in London, der Metropolitan Opera in New York und an der Hamburgische Staatsoper. Partien an der Bayerischen Staatsoper waren unter anderem Violetta Valéry (La traviata), Aida, Rosalinde (Die Fledermaus), Chrysothemis (Elektra), Marschallin (Der Rosenkavalier) und Ariadne (Ariadne auf Naxos). Im Laufe ihrer internationalen Karriere entstanden zahlreiche bedeutende Plattenaufnahmen, etwa Mozarts Die Entführung aus dem Serail unter Bruno Weil sowie Richard Strauss' Salome unter Giuseppe Sinopoli.

Seit 2003 hat Cheryl Studer eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg inne.

Repertoire (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Leos Janacek
    • Katya Kabanowa
  • Robert Schumann
    • Genoveva
  • ' Pjotr Ilitsch Tschaikowski
    • Eugen Onegin (Tatjana)