Cheyenne (Volk)

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Gesichter des Cheyenne-Volks

Die Cheyenne sind ein Volk der amerikanischen Ureinwohner im Kulturgebiet der Großen Ebenen. Die Cheyenne-Nation entstand aus ursprünglich drei verbündeten Stämmen, den Só'taa'e (gewöhnlich auch Sutai geschrieben), den Masikota und den Tsé-tsêhéstâhese (Einzahl: Tsêhéstáno, üblicherweise als Tsitsistas ausgeschrieben), was als „die uns gleichen“ übersetzt wird. Der Name „Cheyenne“ stammt vermutlich von der Bezeichnung Šahíyena aus der Sprache der Dakota-Sioux (Náhtovonaho - „Northern Sioux“) und bedeutet „kleine Šahíya“. Obwohl die Identität der Šahíya nicht bekannt ist, meinen viele Stämme, dass damit entweder die Cree (Vóhkoohétaneo'o - „rabbit-people“) oder die Anishinabe (Ojibwe oder Chippewa) (Sáhea'eo'o) gemeint sind oder ein Volk, das wie die Cree, Anishinabe und Cheyenne der Algonquian-Sprachfamilie angehörten.[1] Die Volksetymologie für „Cheyenne“ bedeutet „ein wenig wie eine fremde Sprache“ oder „Volk mit einer fremden Sprache“ (wörtlich: „Rotsprecher“).[2]

Politische Organisation[Bearbeiten]

Gruppen der Cheyenne[Bearbeiten]

Die Cheyenne-Nation bestand aus zehn bis zu zwanzig bands (englisch „Stammesgruppen“), die wiederum in mehrere Lokalgruppen unterteilt waren und die gesamten Großen Ebenen vom südlichen Colorado bis zu den Black Hills in South Dakota (Ho'óhomo'éno) durchschweiften. Nach der Zerschneidung ihres Siedlungsgebiets durch die Eisenbahn in der Mitte des 19. Jahrhunderts brach der Lagerkreis der Lokalgruppen auseinander, wobei die nun als Nördliche Cheyenne bezeichneten Gruppen im Gebiet der Black Hills (Mo'ôhtávo'honáéva) sowie nördlich des Platte River (Meneo'hé'e) und des North Platte River blieben, während die nun als Südliche Cheyenne bekannten Gruppen südlich des Platte River, entlang des South Platte River (Vétaneo'hé'e) südwärts bis zum Arkansas River (Mó'soonêó'he'e) streiften.

Durch den Vertrag von Fort Laramie von 1868 wurde die Trennung in Südliche Cheyenne und Nördliche Cheyenne festgeschrieben.

Nördliche Cheyenne (Hotaméohmésêhese oder Notameohmésêhese - „Nördliche Esser“, meist einfach als Ohmésêhese oder Ôhmésêheseo'o - „Esser“ bekannt)

  • eigentlichen Hotaméohmésêhese oder Notameohmésêhese („Nördliche Esser“, so genannt, da sie als große Jäger bekannt waren, und über reichlich Nahrung verfügten, größte Cheyenne-Gruppe)
    • Anskówînîs („Narrow Nose“, „narrow-nose-bridge“, benannt nach ihrem ersten Häuptling Anskówînîs)
    • Mogtávhaitäniu (Moktavhetaneo - „Schwarzhäutige Leute“, „Ute -ähnliche Leute“, so genannt, da sie dunkelhäutiger waren als andere Cheyenne und daher den Ute ähnelten)
  • Nördliche Oivimána oder Nördliche Oévemana („Northern Scabby“, Scabby - „schorfig, räudig“, „Northern Scalpers“ - “(Nördliche) trickreiche/manipulierende Händler”, da sie als gute Händler bekannt waren)
  • Totoimana oder Tútoimanáh („Backward Clan“ - „rückständiger, schüchterner Clan“, „Shy Clan“ oder „Bashful Clan“ - „schüchterner, verlegener Clan“, lebten entlang des Tongue River, abgel. vom Tsêhesenêstsestôtse-Wort vetanoveo'he - „Zungen-Fluss“)
  • Masikota („Crickets“, „Grasshoppers“, abgel. vom Lakȟótiyapi-Wort mazikute, mazi - „Eisen“ und kute - „schießen“, wörtlich: „Jene die mit Eisen (Waffen) schießen“, Cheyenne-Lakota (Teton)-Gruppe, lebten entlang des White River südöstlich der Black Hills, gingen viele Mischehen mit Oglala Lakota und Sičháŋǧu Lakota Oyáte ein, wurden von den Lakota Sheo genannt, da sie die erste Stammesgruppe auf den Plains waren, wurden sie auch First Named genannt)
  • Nördliche Só'taeo'o oder Sutaio (Suhtai) (auch Só'taa'e, heirateten nur untereinander - sowohl Nördliche als auch Südliche Só'taeo'o - , und lagerten immer separat von anderen Cheyenne (Tsétsêhéstâhese und Masikota), unterhielten engste Kontakte zu den Notameohmésêhese)
    • erste Gruppe
    • zweite Gruppe

Südliche Cheyenne (Heévâhetaneo'o - „Roped People“, auch „Fur Men“ - „Volk des (Pelz)Handels“ genannt, da sie führend am Pelzhandel entlang des Santa Fe Trails bei Bent’s Old Fort teilnahmen[3], meist einfach als Sówoniá - „das Südliche Volk“ oder “die Südlichen” bekannt)

  • eigentlichen Tsétsêhéstâhese oder Tsistsistas
    • Heviksnipahis (auch Iviststsinihpah - „Aorta-Volk“ oder „Verbrannte Aorta-Volk“, lt. Überlieferung wurde in einer Notlage eine geröstete Aorta eines Bison-Herzens als Tabakpfeife verwendet)
    • Moiseo oder Monsoni („Flint-Men“, benannt nach der Militärgesellschaft der Flintmen Society (Motsêsóonetaneo'o), auch als Otata-voha - „Blaue Pferde“ bekannt, benannt nach Häuptling Blue Horse, dem ersten Anführer der Coyote Warriors Society (O'ôhoménotâxeo'o); beide waren Zweige der Fox Warriors Society (Vóhkêséhetaneo'o oder Monêsóonetaneo'o), einer der vier ursprünglichen Militärgesellschaften der Cheyenne)
  • eigentlichen Hévhaitanio oder Heévâhetaneo'o (auch Heévâhetane - „Haire Rope Men“, „Hairy People“, die Hévhaitanio fertigten ihre Seile aus geflochtenen Haaren, während andere Cheyenne hierfür ungegerbtes Leder nutzten)
  • Hisíometanio oder Hesé'omeétaneo'o (Issiometaniu - „Volk in den Hügelketten“, ursprünglich Teil der Hévhaitanio, lebte vorwiegend in den Hügelketten am Oberlauf des Smoky River in Colorado)
  • Ná'kuimana oder Nakoimanah („Bear People“ - „Bären Volk“)
  • Südliche Oivimána oder Südliche Oévemana („Scabby“ - „schorfig, räudig“, ursprünglich Teil der Hévhaitanio, deren Häuptling angeblich eine Hautinfektion nach Verwendung einer räudigen Büffelhaut als Satteldecke entwickelte, auch “(Südliche) trickreiche/manipulierende Händler”, da sie als gute Händler bekannt waren)
  • Hotametaneo (Hotnowa, Hownowa - „Armes Volk“)
  • Wotapio (Lakȟótiyapi-Wort Wutapiu - „Lakota-Sioux-Esser“, „Halbe Cheyenne“, „Cheyenne-Sioux“, ursprünglich eine Lakota-Gruppe, die sich den Cheyenne anschloss)
  • Wóopotsît (Wóhkpotsit, Woxpometaneo - „White Wolf“, „White River“, )
  • Ohktounna oder Oqtóguna (Oktogana - „Bare Legged“ - „entblöste Beine“, „Protruding Jaw“ - „vorstehende Kiefer“, beschreibt die Art des ihnen eigenen Tanzes, Deer Dance genannt, der im Vorfeld eines Krieges aufgeführt wurde)
  • Südliche Só'taeo'o oder Sutaio (Suhtai) (auch Só'taa'e, heirateten nur untereinander - sowohl Nördliche als auch Südliche Só'taeo'o - und lagerten immer separat von anderen Cheyenne (Tsétsêhéstâhese und Masikota), unterhielten engste Kontakte zu den Hisiometaneo)
    • erste Gruppe
    • zweite Gruppe

Die zehn bedeutendsten bands, die Heviksnipahis (Iviststsinihpah), Hévhaitanio (Heévâhetaneo'o), Masikota, eigentl. Notameohmésêhese (Omísis oder Ôhmésêheseo'o), Nördliche und Südliche Só'taeo'o (Suhtai oder Sutaio), Wotápio, Nördliche und Südliche Oivimána (Oévemana), Hisíometanio (Hesé'omeétaneo'o or Issiometaniu), Ohktounna (Oqtóguna) und Hónowa (Háovôhnóva) hatten das Recht jeweils vier Häuptlinge als Delegierte und Repräsentanten zum Council of Forty-Four oder Rat der Vierundvierzig, dem traditionellen zentralen Regierungssystem zu senden.

Die Cheyenne selber betrachteten die Só'taeo'o (4 bands) und die Masikota nicht als Tsétsêhéstâhese (Tsitsistas), sondern als zwar verwandte und verbündete, aber doch eigenständige Völker. Nachdem fast die Hälfte der Südlichen Cheyenne durch eine Cholera-Epidemie 1849 getötet und die Masikota fast ausgelöscht worden waren, schlossen sich Überlebende der Masikota (eng verwandt mit den Moiseo- und Heviksnipahis-Bands der Südlichen Cheyenne, unter denen die Coyote Warriors Society (O'ôhoménotâxeo'o) sowie die Fox Warriors Society (Vóhkêséhetaneo'o oder Monêsóonetaneo'o), ebenfalls dominierten) den Hundesoldaten (Dog Warrior Society oder Hotamétaneo'o) an. Diese fungierten nun als eigenständige band (Gruppe) und nahmen nach 1850 während Stammeszusammenkünften den Platz der Masikota ein.

Rat der Vierundvierzig[Bearbeiten]

Fort-Laramie-Vertrag (1868)

Im Unterschied zu anderen Prärie-Indianern traten die Cheyenne bereits frühzeitig als politisch geeinter Sozialverband auf. Während die meisten anderen indigenen Völker der Prärie in politisch autonome Lokalgruppen zerfielen, waren die Unterstämme der Cheyenne politisch geeint. Das traditionelle zentrale Regierungssystem der Cheyenne bestand aus dem Rat der Vierundvierzig. Dieser Name verweist auf die Anzahl der Häuptlinge, die Sitz und Stimme in der Ratsversammlung hatten. Jeder der zehn Unterstämme entsandte vier Hauptdelegierte. Die übrigen vier Häuptlinge dienten als Berater der anderen Delegierten in Grundsatzfragen. Die Ratshäuptlinge wurden nicht gewählt sondern bestimmten in der Regel alle vier Jahre ihre eigenen Nachfolger, die jeweils für zehn Jahre gewählt wurden und wiederum vom Rat bestätigt werden konnten. Der Rat bestand in der Regel aus älteren respektierten Männern, die über innere und äußere Angelegenheiten, die den gesamten Stamm betrafen, berieten und für alle Cheyenne bindende Entscheidungen fällten. Diese Entscheidungen befassten sich meist mit Kriegen oder Allianzen mit benachbarten Stämmen oder weißen Siedlern sowie Streitigkeiten zwischen den einzelnen Gruppen. In den inneren Angelegenheiten der einzelnen Gruppen hatten die Ratsmitglieder keine Entscheidungsgewalt, sondern diese wurden von den traditionellen Häuptlingen der betroffenen Gruppen getroffen. Dieses System einer repräsentativen Demokratie kontrollierte auch die Militärgesellschaften der Cheyenne, die entstanden waren, um Kriegszüge zu planen, Rechtsnormen durchzusetzen und Zeremonien anzuleiten, nachdem die Cheyenne in den Great Plains zu einer schweifenden Lebensweise übergegangen waren. Viele Häuptlinge wurden aus den Reihen der Militärgesellschaften gewählt, mussten aber ihre Mitgliedschaft bei ihrer Wahl in den Rat aufgeben. Neben dem Rat der Vierundvierzig waren die Militärgesellschaften die andere zentrale Institution der Cheyenne.

Jedoch schwand der Einfluss des Rats der Vierundvierzig angesichts der inneren politischen Konflikte der Cheyenne hinsichtlich des Umgangs mit den auf den Plains auftauchenden weißen Siedler sowie durch das Sand-Creek-Massaker. Neben den schweren Verlusten an Menschenleben und materiellen Gütern der betroffenen Gruppen der Arapaho und Cheyenne, zerstörte das Massaker auch das traditionelle Regierungssystem der Cheyenne, da am Sand Creek acht Mitglieder des Rats der Vierundvierzig sowie mehrere Anführer der Militärgesellschaften den Tod fanden. Unter den getöteten Häuptlingen und Anführern befanden sich größtenteils diejenigen, die für Frieden mit den weißen Siedlern und der amerikanischen Regierung eingetreten waren. Dies bewirkte, dass sich die sozialen Spannungen sowie die politische Kluft zwischen den traditionellen Rat der Vierundvierzig und ihren Anhängern auf der einen Seite und den Militärgesellschaften, besonders den Dog Soldiers, auf der anderen. Für die Dog Soldiers bewies das Sand-Creek-Massaker die Naivität der Politik der Friedenshäuptlinge, indem diese mit den Weißen in Verhandlungen traten und Friedensverträge (Vertrag von Fort Laramie und Fort Wise) geschlossen hatten, und bestärkte sie in ihrer militanten Haltung gegenüber den Weißen.

Männerbünde und Militärgesellschaften der Cheyenne[Bearbeiten]

  • Hotámitä`nio („Dog Men“, Dog Soldiers, Hundesoldaten genannt)
  • Hotamimasaw („Foolish Dogs“ oder „Crazy Dogs“, ähnlich den Bowstring Soldiers, nur bei den Nördlichen Cheyenne)
  • Woksihitä`nio (Woksihitaneo=„[Kit]Fox Men“, Fox Soldiers genannt, Vorläufer war die Coyote Society, die älteste Society)
  • Hi`moiyogis („Pointed-lance Men“, oft Crooked Lances Soldiers genannt, Elkhorn Scraper Society, zweitälteste Society, das Halbblut George Bent sowie der berühmte Anführer Roman Nose gehörten dieser Society an)
  • Miihohlvîs (Mahohivas=„Red Shield“, auch Hotoanu`tgiu = „Buffalo Bull Warriors“, daher Buffalo Soldiers genannt)
  • Himátanóhîs („Bowstring Men“, Bowstring Soldiers, auch Konianutqio =„Wolf Warriors“, nur bei den Südlichen Cheyenne)

Die berühmten Dog Soldiers waren in den letzten Kämpfen der Cheyenne der größte und bekannteste Kriegerbund. Bei den Südlichen Cheyenne spalteten sich sogar die Dog Soldiers vom eigentlichen Stammesverband ab und führten auf eigene Faust einen unerbittlichen Guerilla-Krieg. Zuvor besaßen die Crooked Lances Soldiers innerhalb der Militärgesellschaften eine gewisse Vorherrschaft.

Kulturgeschichte[Bearbeiten]

Lebensweise[Bearbeiten]

Wenn man ein lineares Geschichtsmodell zugrunde legt − es sind aber auch andere Entwicklungsmodelle denkbar −, dann kann die Kulturgeschichte der Cheyenne-Indianer während der vergangenen vier Jahrhunderte ganz grob in etwa vier Kulturepochen eingeteilt werden. Zunächst lebten die Vorfahren der Cheyenne als sesshaftes Volk von Feldbauern im Nordöstlichen Waldland, wo sie vor allem Mais und Bohnen anbauten. Als Nächstes nahmen sie im Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Minnesota und South Dakota ihren Wohnsitz, wo sie ihren Feldbau fortführten, aber bereits zur Jagd auf den Bison in den Great Plains übergingen. Während des dritten Stadiums gaben die Cheyenne ihre sesshafte Lebensweise als unspezialisierte Jäger und Feldbauern auf und gingen vollständig zur Bisonjagd des so genannten „Pferdekulturkomplexes“[4] über. Mit der völligen Aufgabe des Feldbaus und der Sesshaftigkeit schwand die gesellschaftliche Macht der Frauen. Das vierte Stadium bezeichnet die Reservationsphase mit erzwungener Sesshaftigkeit, dem Verlust der kollektiven Wirtschaftsbasis und der Abhängigkeit von Wohlfahrtsprogrammen. Für die Southern Cheyenne kommt die Privatisierung des kollektiven Landbesitzes durch das General-Allotment-Gesetz (Dawes Act) nach 1891 hinzu.

Nördliche Cheyenne mit Pferde-Traggestell (Travois), 1890

Gesellschaftssystem[Bearbeiten]

Im Hinblick auf das Gesellschaftssystem und die Verwandtschaftsorganisation der Cheyenne-Indianer besteht keine Einigkeit unter den Kulturanthropologen. Nachdem die Cheyenne die klassische Prärieindianer-Kultur angenommen hatten, besaßen sie ein bilaterales Verwandtschaftssystem (Bilateralität), bei dem die Abstammung sowohl über die väterliche wie die mütterliche Linie gerechnet wird. Einige Anthropologen wie John H. Moore meinen jedoch, dass die Cheyenne Spuren eines matrilinearen Verwandtschaftssystems (Matrilinearität) beibehalten hätten. Ob die Cheyenne jemals ein matrilineares Clan-System ausgebildet hatten oder ob es sich um eine Rückbildung in Krisenzeiten handelte, konnte bisher nicht schlüssig entschieden werden.

Schöpfungsgeschichte und Kosmologie[Bearbeiten]

Die Cheyenne haben einen obersten Gott, Heammawihio [5], der über ihnen lebt. Heammawihio (auch Maheo genannt) wird von den Cheyenne als der Schöpfer und Lehrer angesehen. Einst lebte Heammawihio unter den Menschen. Er lehrte sie die Herstellung von Pfeilen und Messern und die Jagd. Heammawihio zeigte ihnen auch, wie man Feuer macht und wie man Korn pflanzt und sich davon ernähren kann. Nachdem er ihnen alles beigebracht hatte, was nötig war, um auf der Erde leben zu können, stieg er in den Himmel auf, um von dort über die Cheyenne zu wachen. Und wenn ein Cheyenne stirbt, kommt er in den Himmel, um dort mit Heammawihio zu leben.

Neben Heammawihio gibt es in der Erde noch einen anderen Gott, Ahk tun o' wihio. Er lässt die Pflanzen wachsen, das Wasser fließen und sorgt dafür, dass der Boden fest ist, so dass die Menschen auf ihm laufen können. Außerdem gibt es noch die Geister der vier Himmelsrichtungen, die Nivstanivoo, die den Wind wehen lassen. [6]

Der Sun Dance (Sonnentanz, die Cheyenne bezeichneten ihn als New Life Lodge) war eine zentrale Zeremonie der Cheyenne, die für ihre besonders strenge und sich gegenüber schonungslose Auslegung auf den Plains weithin berühmt waren. Der Sonnentanz fand in jedem Sommer statt und dauerte acht Tage. Den Tänzern waren mit einem Riemen über der Brust die Muskeln durchbohrt worden und während sie stundenlang tanzten, immer eine Pfeife dabei spielend und hierbei in die Sonne blickten, zogen und zerrten sie immer wieder an den Riemen, an denen sie hingen. Diese Tänze konnten sich tagelang hinziehen und hatten das Ziel, den Tänzer durch die ungeheuren Schmerzen und die Anstrengung in Trance zu versetzen, der Tänzer war erst erlöst, wenn der Riemen sich durch das dauernde Zerren aus der Brust löste. Die tagelangen Gebete, Tänze, Selbstkasteiungen und heiligen Zeremonien, die während des Sonnentanzes durchgeführt wurden, sollten das spirituelle Leben der Cheyenne und aller Lebewesen auf Erden erneuern.

Ebenfalls bedeutend für die Cheyenne war der Sacred Arrow Renewal Dance (= „Tanz zur Erneuerung der vier Heiligen Pfeile“), die einer Legende nach von Heammawihio / Maheo Sweet Medicine, dem traditionellen Helden und Propheten des Stammes, übergeben worden waren, anlässlich dessen vierjähriger Wallfahrt zum Heiligen Berg der Cheyenne, dem Bear Butte in der Nähe der Black Hills. Alle Heiligen Pfeile (auch bekannt als Medizin-Pfeile) werden Mahuts genannt, da sie Sweet Medicine von Maheo überreicht bekommen hatte. Zudem hatte er den Auftrag, den Cheyenne ihre heiligen Zeremonien, Gesänge, Tänze, Prophezeiungen sowie Magie zu lehren und somit für ein friedliches Zusammenleben innerhalb des Stammes zu sorgen. Den Heiligen Pfeilen wurden verschiedene Mächte zugeschrieben. Zwei wurden Buffalo Arrows genannt, da sie Kraft und Macht über Büffel und andere Tiere besaßen, durften aber nur in äußersten Notzeiten benutzt werden, da ihre Macht so groß war. Die Cheyenne glaubten, wenn man mit ihnen auf die betroffenen Tiere zeigte, würden diese nur noch im Kreis rennen, und so für die Jäger ein leichtes Ziel abgeben. Die beiden anderen wurden Man Arrows genannt und hatten die Kraft, das Lager gegen Feinde zu schützen, den Sieg im Kampf zu erzwingen sowie für einen erfolgreichen Raubzug zu sorgen. Vor einem Kampf oder einem Kriegs- und Raubzug zielte während einer Zeremonie der sog. Arrow Keeper mit den Pfeilen in Richtung des Feindes. Die Pfeile hatten die Macht die gegnerischen Krieger zu blenden und diese somit im Kampf stark zu behindern. Die vier Heiligen Pfeile - rot, weiß, gelb, und schwarz - wurden zusammen mit anderen sakralen Stammesobjekten im heiligen Medizinbündel aufbewahrt und versinnbildlichten die Einheit des gesamten Stammes. Hüter dieser heiligen Gegenstände waren die Südlichen Cheyenne. In regelmäßigen Abständen versammelten sich alle Gruppen der Cheyenne für diese Zeremonie, in der sie einige Rituale durchführten, um die Heiligen Pfeile zu erneuern und somit auch den gesamten Stamm. Dagegen brachten die Sutai, die sich den Nördlichen Cheyenne anschlossen, den Sacred Buffalo Hat in den Norden mit, so dass sich im Norden wie im Süden je ein zentrales Heiligtum befand.

Der Animal Dance (= „Tiertanz“, von den Cheyenne Massaum genannt), auch von Sweet Medicine am Heiligen Berg erhalten und den Cheyenne gelehrt, war ein fünftägiger Tanz, der Erfolg für die Jäger bringen sollte. Dies war auch die einzige Zeremonie an deren Vorbereitungen Frauen beteiligt waren. Die Krieger verkleideten sich als Tiere und die Mitglieder der Bowstring Soldiers (auch Contrary Warriors genannt, da sie einen Eid geschworen hatten, alle Handlungen gegensätzlich zu machen) gaben vor, diese zu jagen, hierbei taten sie alles rückwärts, zur großen Belustigung aller. Der Animal Dance war die einzige jährliche Zusammenkunft aller Gruppen, die allein der Belustigung, dem Spaßen sowie Clownereien gewidmet war.

In letzter Zeit wurde auch der Peyote-Ritus innerhalb der Native American Church ein Teil des religiösen und spirituellen Lebens der Cheyenne. Die spirituelle Reinigung in einer Schwitzhütte vor der Peyote-Zeremonie und anderen Ritualen war und ist bedeutend. Zudem ist eine Wiederbelebung des Interesses an den alten Traditionen sowie der für deren Ausübung wichtigen Sprache der Cheyenne im Gange.

Geschichte[Bearbeiten]

Wanderung aus dem Nordosten auf die Plains[Bearbeiten]

Mädchen der Cheyenne, Edward Curtis, 1911

Im 18. Jahrhundert kamen einige Indianerstämme durch europäische Siedler an Schusswaffen, was die Gleichgewichtsverhältnisse im ursprünglichen Cheyenne-Lebensraum durcheinander brachte. Von den Anishinabe (Ojibwe oder Chippewa) (Sáhea'eo'o) in die Flucht getrieben, zogen die Cheyenne erst in das heutige North Dakota und gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach South Dakota und Colorado. In der neuen Heimat verlernten sie ihre Fähigkeiten im Ackerbau und Kunsthandwerk. Sie wurden zu Nomaden und zogen den riesigen Bisonherden der Prärie nach. Vermutlich stießen die Cheyenne am Missouri River auf die eng verwandten Só'taeo'o oder Sutaio (meist: Suhtai) und vereinten sich nach anfänglichen Feindseligkeiten mit ihnen.

Interaktion mit anderen Stämmen[Bearbeiten]

Die Cheyenne gehören neben den Lakota-Sioux, Blackfoot und Comanche zu den bekanntesten Völkern der nomadisierenden Plains-Indianer. Bevor sie in Reservaten sesshaft gemacht wurden, waren sie mit den sprachlich sowie kulturell eng verwandten Arapaho (Hetanevo'eo'o - „People of the Sky“, „Cloud People“, manchmal auch Hestóetaneo'o genannt) ein enges Handels- und Militärbündnis gegen feindliche und teils zahlenmäßig größere Stämme eingegangen, wie den Shoshone (Sósone'eo'o), Paiute (Vóhkoohévoomâheo'o - „rabbit-robed-people“) und Bannock (Panâhke'eo'o) und Ute (Mo'ôhtávęhetane - „black-people“) des Great Basin, den Nez Perce (Otaesétaneo'o - „pierced-nose-people“) und Salish (Kâhkoestséataneo'o - „flat-headed-people“) des Columbia Plateaus, den Prärie-Stämmen der Osage (Oo'kóhtâxétaneo'o - „cut-hair-people“, auch Bezeichnung für die Kansa (Kaw)) und Pawnee (Ho'néhetaneo'o - „wolf-people“) sowie den Plains-Stämmen der Crow (Óoetaneo'o - „crow (bird)-people“), Blackfoot-Konföderation (Mo'ôhtávêhahtátaneo'o - „black-footed-people“), Gros Ventre (Hestóetaneo'o - „beggars for meat“), Assiniboine (Hóheeheo'o) sowie ihre späteren Verbündeten - die Lakota-Sioux (Ho'óhomo'eo'o) (ab 1850), Kiowa (Vétapâhaetó'eo'o - „greasy-wood-people“), Plains Apache (Motsêhéonetaneo'o - „occupied camp people“) und Comanche (Šé'šenovotsétaneo'o - „snake-people“) (ab 1840). Auch zu den weiter südlich lebenden verschiedenen Apache und Navajo (Diné) (Hotamó'keeho - „Indians from out west“; auch Sammelbezeichnung für Stämme des Südwestens und Great Basins) sowie den Tonkawa (Titska Watitch) (Mévavêheo'o - „eaters (that are, cannibal ?)“) bestanden oftmals feindliche Beziehungen - insbesondere da ihre Verbündeten, die Arapaho, - und später die mächtigen Kiowa, Plains-Apache und Comanche - deren erbitterte Feinde waren.

Hingegen unterhielten sie zusammen mit den Arapaho zu den sesshaften Sioux-sprachigen Hidatsa und Mandan (Tsé-heše'émâheónese - „People, who have dirt (that is, sod) houses“) sowie zu den Caddo-sprachigen Arikara (Ónoneo'o) eine freundschaftliche Beziehung, die auf gegenseitigen Handel beruhte.

Spaltung in Nördliche und Südliche Cheyenne[Bearbeiten]

1833 wurde am oberen Arkansas River Bent’s Fort errichtet. Ein Teil der Cheyenne entschied sich, in dessen Nähe zu bleiben, daraus wurden die Südlichen Cheyenne, während die anderen weiter nach Norden, in das Gebiet des Yellowstone River und des North Platte River zogen - die Nördlichen Cheyenne. Diese Trennung wurde beim Vertrag von Fort Laramie 1868 festgehalten. Seitdem wird zwischen Nördliche Cheyenne (Hotaméohmésêhese / Notameohmésêhese - „Nördliche Esser“, meist einfach Ohmésêhese / Ôhmésêheseo'o - „Esser“ bekannt) und Südliche Cheyenne (Heévâhetaneo'o - „Roped People“, auch „Fur Men“ - „Volk des (Pelz)Handels“, meist einfach als Sówoniá - „das Südliche Volk“ oder “die Südlichen” bekannt) unterschieden.

Schlachten und Massaker unter Beteiligung der Cheyenne[Bearbeiten]

  • Sand-Creek-Massaker (29. November 1864 im Colorado-Territorium): ein Winterlager am Big Sandy Creek (Pónoeo'hé'e), einem Nebenfluss des Arkansas River, von ca. 800 friedlichen Nördlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle (Mo'ôhtavetoo'o, ca. * 1803: †1864) sowie einigen Südlichen Arapaho unter Chief Niwot (Left Hand(-ed), ca. * 1825; †1864), wurden von insgesamt ca. 800 Mann der First Colorado Cavalry (Milizionäre), Third Colorado Cavalry und einer Kompanie der First New Mexico Volunteers (Milizionäre) unter John M. Chivington attackiert, ca. 70–163 Südliche Cheyenne und Arapaho - meist Frauen und Kinder, wurden hierbei getötet, der ebenfalls in der Nähe überwinternde Häuptling Little Raven (ca. * 1820; † 1889) der Südlichen Arapaho konnte nur entkommen, da er ein separates Winterlager aufgeschlagen hatte)
  • Schlacht von Julesburg (7. Januar 1865 nahe Julesburg, Colorado): Als Vergeltung für das Sand-Creek-Massaker versammelten sich am 1. Januar 1865 am Cherry Creek (nahe dem heutigen St. Francis, Kansas) ca. 1000 Krieger der Hundesoldaten (Dog Warrior Society oder Hotamétaneo'o) der Südlichen Cheyenne, der Nördlichen Cheyenne unter Führung von Roman Nose (Vóhko'xénéhe, Woqini oder Woquini - wörtlich: Hook Nose, ca. * 1823 - † 17. September 1868), der Nördlichen Arapaho und Brulé unter Spotted Tail sowie Oglala unter Pawnee Killer der Lakota; sie entschieden sich Julesburg am South Platte River anzugreifen, in der Schlacht besiegten die Stämme die 60 Soldaten und 40-50 Zivilisten des nahen Forts Rankin (später: Fort Sedgwick), töteten ca. 14 Soldaten und 4 Zivilisten und erlitten selbst keine Verluste; die nächsten Wochen plünderten sie Ranches und Postkutschen-Stationen entlang des South Platte River.
  • Massaker am Washita (27. November 1868 nahe dem heutigen Cheyenne, Oklahoma): Das gemeinsame Winterlager am Washita River (Hoóxe'eo'hé'e - „Lodgepole River“) von ca. 250 Südlichen Cheyenne unter Black Kettle und Little Rock (Ho'honahke, ca. * 1805; † 1868), dem Häuptling der Wotapio Band, sowie einiger Südlicher Arapaho und Lakota, wurde trotz Friedensbeteuerungen vom ca. 500 Soldaten des 7th Cavalry Regiment unter George Armstrong Custer und seinen Osage-Scouts angegriffen. Custer berichtete, er habe 103 Krieger getötet, laut Cheyenne jedoch nur ca. 11 Krieger sowie 19 Frauen und Kinder; Frauen und Kinder wurden ebenfalls getötet, die US-Truppen nahmen 53 Frauen und Kinder gefangen. Custer ließ zudem die meisten der 875 indianischen Mustangs erschießen, hierdurch wurden die Südlichen Cheyenne erheblich militärisch geschwächt, so dass viele sich hierauf in Reservationen niederließen.
  • Schlacht am Little Bighorn (25-26. Juli 1876 nahe dem Little Bighorn River im Montana-Territorium): ein riesiges Lager von etwa 900 bis 2.500 Kriegern der Lakota (alle sieben bands) unter der spirituellen Führung von Sitting Bull, von Lower Yanktonai (Hunkpatina) und Wahpekute unter Inkpaduta und Nördliche Cheyenne unter den Häuptlingen Two Moons (Éše'he Ôhnéšesêstsenoch, ca. * 1847; † 1917), Wooden Leg (Kâhamâxéveóhtáhe, ca. * 1858; † 1940) sowie dem Kriegshäuptling Lame White Man (Ve'ho'enohnenehe) wurde von 647 Soldaten des 7th Cavalry Regiment unter Custer angegriffen, 268 Soldaten wurden getötet - einschließlich Custer, 55 verwundet, zudem verloren mehrere Arikara und Crow-Scouts ihr Leben, die siegreichen Lakota flohen entweder nach Kanada oder ergaben sich einige Monate später.

Heutige Situation[Bearbeiten]

Heute leben die Nördlichen Cheyenne im Südosten des US-Bundesstaats Montana in der Northern Cheyenne Indian Reservation. Die Südlichen Cheyenne leben zusammen mit den Südlichen Arapaho im Westen des US-Bundesstaats Oklahoma und besitzen unter der Bezeichnung The Cheyenne and Arapaho Tribes den offiziellen Status eines bundesstaatlich anerkannten Stammes (federally-recognized tribe). 1924 wurden die Cheyenne zu amerikanischen Staatsbürgern. Seit den 1970er Jahren wurde ihnen das Recht auf die Ausübung ihrer Religion wieder zugestanden. Seit dieser Zeit haben die Cheyenne ihr Stammesbewusstsein wiederentdeckt und erinnern sich ihrer alten Sitten und Gebräuche.

Demografie[Bearbeiten]

Die Zahl der Cheyenne und Sutaio wird für 1780 auf 3500 geschätzt. 1904 zählte man 1900 Südliche Cheyenne und 1400 Nördliche Cheyenne. Nach der Volkszählung von 1990 gab es 6.591 Cheyenne, von denen noch 1.721 die Algonkin-Sprache Cheyenne sprachen. Die Gesamtbevölkerungszahl der Cheyenne und der Arapaho belief sich im Jahr 2008 auf 12.130 Menschen.[7]

Sprache[Bearbeiten]

Das Cheyenne oder Tsêhésenêstsestôtse (vereinfachte Schreibweise: Tsisinstsistots) gehört genauso wie das Blackfoot (Ni'tsiitapipo'ahsin) und das Gros Ventre (Ahahnelin oder Atsina) der feindlichen Blackfoot (Nitsitapii) und Gros Ventre (A'aninin oder Atsina) als auch das Sutai und das Arapaho (Hinóno’eitíít) (und einige mit diesem assoziierte divergierende Dialekte) der verbündeteten Só'taeo'o (Sutaio oder Sutai) und Arapaho (Hinono'eiteen) der Plains Algonkin-Regionalgruppe der Algonkin-Sprachfamilie an. Diese Plains Algonkin genannte Untergruppe ist jedoch mehr kulturell sowie geographisch definiert als auf Grund sprachlicher Ähnlichkeit, da die Unterschiede zwischen diesen genannten Sprachen jeweils so stark waren, dass sich die Arapaho und Só'taeo'o, Blackfoot und Cheyenne gegenseitig nicht verständigen konnten, sondern durch die Zeichensprache auf den Plains kommunizierten. Heute wird Tsêhesenêstsestôtse (Cheyenne) noch von etwa 1700 Cheyenne in den Bundesstaaten Montana und Oklahoma in den USA gesprochen.

Bedeutung[Bearbeiten]

Die Hauptstadt von Wyoming ist nach ihnen benannt, siehe Cheyenne (Wyoming), desgleichen die Ortschaft Cheyenne Wells in Colorado, ein Fluss in South Dakota (Cheyenne River), die Cheyenne Mountains in Colorado sowie Countys in Colorado, Nebraska und Kansas oder das ehemalige Cheyenne County.

Literatur[Bearbeiten]

  • Donald J. Berthrong: The Southern Cheyenne. Norman, OK, University of Oklahoma Press 1963
  • George Bird Grinnell: The Cheyenne Indians: Their History and Ways of Life. New Haven, CT, Yale University Press 1923; Taschenbuch-Ausgabe in 2 Bänden, Lincoln, NE: Bison Books 1972 ISBN 978-0-8032-5771-9 und 9780803257726
  • Hartmut Krech (Hrsg.): Blauvogel, Autobiografie einer Cheyenne-Frau. In: IndianerLeben. Indianische Frauen und Männer erzählen ihr Leben. Norderstedt: Books on Demand 2009, Seite 103-118, ISBN 978-3-8391-1047-8
  • K. N. Llewellyn; E. Adamson Hoebel: The Cheyenne Way: Conflict and Case Law in Primitive Jurisprudence (Erstausgabe 1941). Reprint: New York, NY: Hein 2002, ISBN 1-57588-717-7
  • John H. Moore: The Cheyenne Nation. A Social and Demographic History. Linoln, NE: University of Nebraska Press 1987, ISBN 0-8032-3107-5
  • John Stands in Timber: Cheyenne Memories. New Haven, CT: Yale University Press 1967, 2. Aufl. 1998, ISBN 0-300-07300-3
  • Howard Fast: "Die letzte Grenze", edition büchergilde, 1941 by Howard Fast, 1968, 1977 für die Deutsche Ausgabe by Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. What is the origin of the word "Cheyenne"?. (online im Internet Archive)
  2. Bright, William (2004). Native American Place Names of the United States. Norman: University of Oklahoma Press, pg. 95
  3. English-Cheyenne dictionary, Seite 777
  4. Clark Wissler: The American Indian, An Introduction to the Anthropology of the New World. New York 1917, S. 34; John C. Ewers: The Horse in Blackfoot Indian Culture: With Comparative Material from Other Western Tribes. Washington, DC, 1955, S. 2 ff.
  5. Bedeutung des Namens
  6. Religion und Zeremonien
  7. Oklahoma Indian Affairs. Oklahoma Indian Nations Pocket Pictorial Directory. 2008:7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cheyenne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien