Chicken Run – Hennen rennen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Chicken Run – Hennen rennen
Originaltitel Chicken Run
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2000
Länge 81 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
JMK 10Vorlage:Infobox Film/Wartung/JMK ohne JMKID
Stab
Regie Peter Lord,
Nick Park
Drehbuch Peter Lord,
Nick Park,
Karey Kirkpatrick
Produktion Peter Lord,
Nick Park,
David Sproxton
Musik Harry Gregson-Williams,
John Powell
Kamera Tristan Oliver,
Frank Passingham,
Dave Alex Riddett
Schnitt Mark Solomon,
Robert Francis,
Tamsin Parry,
Vicki Hiatt
Besetzung
(siehe Stimmen)

Chicken Run – Hennen rennen ist ein mit der Stop-Motion-Technik (auch Claymation-Technik) in Großbritannien (1999–2000) gedrehter Trickfilm. Er wurde von Aardman Animations in Zusammenarbeit mit DreamWorks Pictures produziert.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film erzählt die Geschichte eines aufsässigen Huhns namens Ginger, das hartnäckig versucht, mit allen Hühnern aus einer einem Gefangenenlager ähnelnden Hühnerfarm auszubrechen. Dies wird allerdings immer wieder von den Eigentümern der Farm, Mr. und Mrs. Tweedy, verhindert.

Eines Tages landet der amerikanische Hahn Rocky in der Hühnerfarm und Ginger schöpft neue Hoffnung endlich auszubrechen. Sie denkt aufgrund eines Missverständnisses, dass Rocky fliegen und dies den anderen Hühnern beibringen kann. Rocky klärt das Missverständnis nicht auf, sondern genießt sein Leben bei den Hennen. Doch das Unternehmen wird umso dringlicher, als Mrs. Tweedy eine „Hühnerpastetenmaschine“ bestellt und es nun nicht mehr nur um das tägliche Eierkontingent der Hühner, sondern um die Hühner an sich geht. Ginger soll die Maschine als Versuchskaninchen „testen“, doch glücklicherweise wird sie von Rocky gerettet. Die Hühner bauen nun unter erheblichen Zeitdruck und unter Aufsicht von Fowler, dem früheren Maskottchen der Royal Air Force, ein vogelähnliches, mit Pedalen angetriebenes Flugzeug, mit dem sie über den Zaun fliegen wollen, was nach einigen Zwischenfällen auch gelingt.

Stimmen[Bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutscher Sprecher
Ginger Julia Sawalha Heidrun Bartholomäus
Rocky Mel Gibson Ingolf Lück
Babs Jane Horrocks Dagmar Biener
Bunty Imelda Staunton Regina Lemnitz
Fetcher Philip Daniels Gerald Schaale
Fowler Benjamin Whitrow Hans Teuscher
Mac Lynn Ferguson April Hailer
Mrs. Tweedy Miranda Richardson Barbara Ratthey
Mr. Tweedy Tony Haygarth Klaus Sonnenschein
Nick Timothy Spall Michael Pan

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film enthält zahlreiche parodistische Anspielungen und Zitate von Klassikern wie Gesprengte Ketten, Der Flug des Phönix, Die Brücke am Kwai und Das Reich der Sonne. In Chicken Run finden sich, trotz allen Humors, fast zynische Anspielungen auf die Arbeits- und Konzentrationslager in der Zeit des Nationalsozialismus. Mit viel Humor wird in Szenen zwischen Rocky und Fowler auch der Kulturkonflikt zwischen Briten und Amerikanern dargestellt (Fowler: „Diese Yankees sind alle gleich: faul, unhöflich und zu jedem Krieg kommen sie zu spät!“).

Weblinks[Bearbeiten]