Chikuma-Klasse

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Flagge
Chikuma-Klasse
Leichter Kreuzer Yahagi
Leichter Kreuzer Yahagi
Übersicht
Typ Geschützter Kreuzer/
Leichter Kreuzer
Einheiten Chikuma
Hirado
Yahagi
Technische Daten
Verdrängung

Konstruktion: 5.000 t
Standard: 4.400 t

Länge

Lpp: 134,11 m
KWL: 140,50 m

Breite

14,20 m

Tiefgang

5,11 m (Konstruktionsverdrängung)

Besatzung

35 Offiziere
378 Mannschaften

Antrieb

22.500 PSw
sechzehn Kansei-Kessel
später sechs Kampon-Kessel
zwei Schrauben, Curtis-Turbinen
(Yahagi: vier Schrauben, Parsons-Turbinen)

Geschwindigkeit

26 kn

Reichweite

2.650 sm bei 12 kn

Bunkermenge

1.000 t Kohle
300 t Öl

Bewaffnung

8 x 15,2-cm L/45
4 x 7,6-cm L/40 (später verringert)
später 2 x 8-cm L/40 Flak
3 x Überwasser-Torpedorohre ∅45,7-cm

Panzerung

Material: Kruppstahl
Deck: 57 mm
Kommandoturm: 89 mm

Die Chikuma-Klasse mit ihren drei Einheiten Chikuma (jap. 筑摩, Stapellauf 1. April 1911), Hirado (平戸, 29. Juni 1911, englische Transkribierung meist Hirato) und Yahagi (矢矧, 3. Oktober 1911) bildete die letzte Klasse Kleiner Geschützter Kreuzer (später Leichter Kreuzer; japanisch: Nitō Junyōkan (Kreuzer II. Klasse)), die für die japanische Marine vor dem Ersten Weltkrieg gebaut wurden.

Geschichte und Einsatz[Bearbeiten]

Alle drei Schiffe waren 1914 an der Jagd auf das deutsche Ostasiengeschwader von Vizeadmiral Maximilian Graf von Spee beteiligt. Im Zuge dessen beteiligte sich die Chikuma mit anderen japanischen Kriegsschiffen auch auf der Suche nach der SMS Emden im Indischen Ozean. 1917 wurden die Chikuma und Hirado auf Bitte der britischen Admiralität nach Australien und Neuseeland zum Schutz der Handelsrouten entsandt.

Die Chikuma wurde 1924 der Reserve zugeordnet, 1931 außer Dienst gestellt und 1935 abgewrackt. Die Hirado und die Yahagi wurden 1940 Schul- und Wohnschiffe und beide nach dem Krieg 1947 abgewrackt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bruno Weyer (Hrsg.): Taschenbuch der Kriegsflotten 1922, J. F. Lehmann-Verlag München, Neuauflage 1922
  • Weyers Taschenbuch der Kriegsflotten 1941/42
  • Gustav Jensen: Seemacht Japan. Karl Siegismund, Berlin 1943

Weblinks[Bearbeiten]