Chinchiná

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Chinchiná
303 Chinchina town square.jpg
Wappen von Chinchiná Flagge von Chinchiná
Basisdaten
Lage 4° 59′ N, 75° 36′ W4.9857607-75.6069565Koordinaten: 4° 59′ N, 75° 36′ W
Politik
Departamento: Caldas
Internetpräsenz von Chinchiná
Lage
Lage von Chinchiná

Chinchiná ist eine Stadt in der Provinz Caldas, Kolumbien und liegt in der Zona Cafetera der Zentralen Kordilleren. Die Stadt liegt 1360 Meter über dem Meeresspiegel und besitzt eine jährliche Durchschnittstemperatur von 26 °C.

Chinchiná hat ca. 84.000 Einwohner und liegt 17 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Manizales. Chinchiná gehört zu den typischen Städten der Kaffeeregion Kolumbiens und bietet für Touristen eine einzigartige Berglandschaft. 30 Kilometer östlich befindet sich der heute noch aktive Vulkan Nevado del Ruiz.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bekannt ist die Stadt als Hauptregion des kolumbianischen Hochlandkaffees, sie ist der Sitz der Buendía-Kaffeefabrik und des Kaffee-Forschungsinstituts Cenicafé. Chinchiná liegt in einem Bergtal mit 112,4 km Ausdehnung, das von zahlreichen Kaffeeplantagen umgeben ist. Die lokale Kaffeequalität gehört aufgrund des günstigen Klimas zu einer der besten der Welt. Der Kaffeeanbau um Chinchiná zeichnet sich durch einen hohen Grad an technologischem Fortschritt aus. Die Kaffeekulturlandschaft von Chinchiná wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe vorgeschlagen.[1]

Hydrolelektrische Werke und Staudämme in der Gegend um Chinchiná versorgen die Provinzen Caldas, Quindío und Risaralda mit Energie.

Chinchiná liegt an einem strategisch wichtigem Verkehrsknoten zwischen Pereira und Manizales in der Mitte Kolumbiens, was Handel und Industrie fördert und für hohe Bodenpreise sorgt. In letzter Zeit gibt es Anstrengungen, den Ökotourismus zu fördern. Alte Kaffeefincas und Haciendas werden zu Hotels umgebaut, um einen ökologisch angepassten Tourismus in der Bergregion im Einklang mit dem traditionellen Kaffeeanbau zu fördern.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde der Ort im Jahr 1857 von antiochischen (armenischen Christen) im Jahr 1857. Namentlich erwähnt werden Candelario Rodriguez, Gregorio und Francisco Restrepo als einige der ersten Siedler. Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautete San Francisco. Später wurde der indianische Name Chinchiná übernommen.

Naturschutz[Bearbeiten]

Im Flusstal des Rio Chinchiná wird das Projekt PROCUENCA in den Gemeinden Neira, Manizales, Palestina und Villamaría betrieben, das eine ökologisch stabile Waldnutzung unter Gewährleistung der sozioökonomischen Aspekte der Region berücksichtigt.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.colombia.travel/de/korporativer-tourismus/kongresse-und-tagungen/das-kaffee-dreieck/touren/chinchina
  2. http://www.manizales.unal.edu.co/gestion_riesgos/descargas/gestion/Procuenca.pdf (spanisch, PDF; 132 kB)