Chios

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Dieser Artikel beschreibt die griechische Insel Chios. Zum Regionalbezirk siehe Chios (Regionalbezirk), zum mythischen Namensgeber siehe Chios (Mythologie).
Gemeinde Chios
Δήμος Χίου
Chios (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Nördliche Ägäis
Regionalbezirk: Chios
Geographische Koordinaten: 38° 24′ N, 26° 10′ O38.426.166666666667Koordinaten: 38° 24′ N, 26° 10′ O
Fläche: 842,289 km²
Einwohner: 51.390 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 61 Ew./km²
Sitz: Chios (Stadt)
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 8 Gemeindebezirke
Ortschaften: 58 Ortschaften
Lage in der Region Nördliche Ägäis
Datei:2011 Dimos Chiou.png

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Die griechische Insel Chios (griechisch Χίος (f. sg); türkisch Sakız Adası) bildet seit 2011 die Gemeinde Chios (Δήμος Χίου) und gemeinsam mit der Inselgruppe Inousses, mit Psara und Andipsara sowie einigen kleineren unbewohnten Inseln den Regionalbezirk Chios (Περιφερειακή Ενότητα Χίου) in der Region Nördliche Ägäis. Mit einer Fläche von 842,796 km²[2] ist Chios die fünftgrößte Insel Griechenlands und die zehntgrößte im Mittelmeer.[3] Nach der Volkszählung von 2011 hatte die Insel insgesamt 51.390 Einwohner. Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Insel ist die Stadt Chios mit 26.850 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Insel Chios liegt in der Ostägäis und ist der Küste Kleinasiens vorgelagert. Die Entfernung zur Çeşme-Halbinsel (türkisch Çeşme Yarımadası), auch Erythrea- Halbinsel (Χερσόνησο της Ερυθραίας) liegt zwischen 7 km und 13 km. Die Inselgruppe Inousses ist der Nordostküste in etwa zwei Kilometer Entfernung vorgelagert. Psara liegt etwa 20 km westlich der Nordwestküste. Die Insel Lesbos liegt 48 km nördlich und Ikaria 58 km südlich.

Die maximale Ausdehnung beträgt vom Kap Masticho (Ακρωτήριο Μάστιχο) im Süden bis zum Kap Epanochoro (Ακρωτήριο Επανωχώρω) im Norden 51 km. Die Breite variiert zwischen etwa 29 km im Inselnorden und fast 13 km in der Inselmitte.

Der Inselnorden wird von zwei Bergmassiven dominiert. Mehrere Gipfel des Pelinneo (Πελινναίο) liegen über 1000 Meter, der Profitis Ilias (Προφήτης Ηλίας) ist mit 1297 m[4] höchster Berg der Insel. Das kleinere Massiv der Amani (Αμανή) im Nordwesten erreicht 809 m. Südlich des Pelinneo liegt die baumlose Epos-Hochebene (Οροπέδιο Αίπος), an deren Südwestrand der Kochlias (Κοχλίας) auf 929 m ansteigt. In der Inselmitte nehmen die Höhen deutlich ab, nach Süden hin wird das Relief hügelig, und liegt dann selten über 400 m. Die größten Ebenen liegen in der Inselmitte, südlich der Stadt Chios und im Südosten.

Die Küstenlinie von Chios zeichnet sich durch wenige große und offene Buchten aus. Die Nordküste ist steil, die Nordostküste bietet mit der Bucht von Marmoro (Όρμος Μάρμορου) und der Bucht von Kolokythia (Όρμος Κολοκυθίας) bei Langada zwei geschützte Häfen. Der Haupthafen sowie der Großteil der Ankerplätze der Insel liegen entlang der Ostküste und sind durch die kleinasiatische Küste geschützt. Die Bucht von Megas Limionas (Όρμος Μέγα Λιμιώνα) und die Bucht von Kalamoti (Όρμος Καλαμοτής) folgen im Südosten. Westlich dem Kap Kap Masticho (Ακρωτήριο Μάστιχο) auch Kap Oura (Ακρωτήριο Ουρά), der Südspitze der Insel, ist der Küstenverlauf durch zahlreiche kleine Hafenbuchten und Kaps stärker gegliedert.

Klima[Bearbeiten]

Das subtropische Winterregenklima Griechenlands ist gekennzeichnet von milden, regenreichen Wintern und warmen, trockenen Sommern und lässt sich demnach dem Csa-Klima in höheren Lagen dem Csb-Klima zuordnen. Auf die Lage von Chios in der östlichen Ägäis trifft dies ebenfalls zu, jedoch wird das Klima zusätzlich von der Nähe zur kleinasiatischen Küste beeinflusst. Die Winter verzeichnen niedrigere Temperaturen und höhere Niederschläge, dennoch ist das Klima insgesamt wärmer.

Eine kühle und regenreiche Jahreszeit von Mitte Oktober bis Ende März und eine trockene und warme von April bis Mitte Oktober. Über das Jahr gesehen treten extreme Wettererscheinungen wie Schnee, Hagel oder Hitzewellen eher selten auf. Durchschnittlich zwei Tage pro Jahr fällt Schnee.

Die jährliche Durchschnittstemperatur auf Chios liegt bei 17,5 °C. An der langsamen Erwärmung von Januar bis März und den sommerlichen Durchschnittstemperaturen von etwa 26,0 °C im Juli und August ist der maritime Charakter der Insel zu erkennen. Die wärmsten Tage im Sommer sind Ende Juli bis Mitte August mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 29 °C und 35 °C.

Die Niederschläge verteilen sich ungleichmäßig über das Jahr. In der Zeit von Mitte Oktober bis Ende März fallen fast die gesamten Niederschläge. Trotzdem bleibt der Himmel nicht tagelang bewölkt und von Januar bis Mitte Februar kann ein Wetterphänomen mit sonnenreichen Tagen auftreten. Die Monate Mai bis September werden von Trockenheit bestimmt.

Auf Chios herrschen Winde aus Nord bis Nordost zu etwa 75 % vor. Der Meltemi weht in den Monaten Juli und August konstant aus nördlichen Richtungen und sorgt für Abkühlung. Die Winde im November und Dezember können durchaus Sturmcharakter erreichen.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Chios
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 12 12 15 19 24 29 31 31 27 22 17 13 Ø 21
Min. Temperatur (°C) 7 7 8 12 15 20 22 22 19 15 11 9 Ø 14
Niederschlag (mm) 100 78 61 44 24 4 1 0 8 23 55 122 Σ 520
Wassertemperatur (°C) 14,5 14,5 15 17 21,5 24,5 26 25 23,5 19,5 17 15 Ø 19,4
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Quelle: [3]

Geschichte[Bearbeiten]

„Scènes des massacres de Scio“ Szenen der Massaker von Chios von
Eugène Delacroix
Öl auf Holz, 419 × 354 cm, Louvre

Die Insel Chios ist seit fünf Jahrtausenden bewohnt. Archäologische Funde in den Höhlen von Agios Gala wurden auf 3000 v. Chr. datiert. Nahe der Stadt Emborio gab es Funde aus der Zeit 2.600–2.000 v. Chr. Der erste überlieferte König von Chios wurde Amphialos oder Amphiklos genannt. Er wurde von einem Orakel nach Chios geschickt. Später besiedelten die Ionier aus Kleinasien die Insel. Um 700 v. Chr. wurde Chios Seemacht und Zentrum der Kultur und des Handels. Dies war eine Blütezeit für die Insel, deren Bewohner zu den reichsten im ägäischen Meer gehörten. Der Wohlstand der Insel basierte auch auf dem Sklavenhandel, der seit der Antike bis in der Neuzeit dort betrieben wurde. Laut Theopompos waren es die Griechen auf Chios, die den ersten Sklavenmarkt eröffneten.

Um 512 v. Chr. wurde Chios durch die Ausdehnung des persischen Reiches erobert. Nachdem die Perser in den Schlachten von Salamis und Platäa besiegt worden waren, vertrieb man auch den persischen Statthalter von Chios. Die Insel erlebte in der Zeit des Attischen Seebundes eine zweite Blüte. Diese Periode endete mit dem Peloponnesischen Krieg, wo es sich von Athen löste und Sparta anschloss. Hiernach folgte eine Zeit der Instabilität. Chios ist noch verschiedene Bünde mit den Athenern, Alexander dem Großen und den Römern eingegangen. In dieser Periode hat sich das Machtzentrum vom ägäischen Meer zum Festland verschoben. Die frühen Jahre des ersten Jahrtausends waren durch viele Erdbeben gezeichnet. Chios war von 1304–1329 und von 1346–1566 eine genuesische Kolonie, danach wurde sie von den Osmanen erobert und gehörte von 1566–1912 zum osmanischen Reich.

Chios war in der frühen Neuzeit eine wohlhabende und bevölkerungsreiche Insel, die vor allem von Mastix-Anbau lebte. Als persönliches Lehen der Sultanin genoss es besondere Vorrechte. Die Insel gehörte zu dieser Zeit verwaltungstechnisch der Provinz İzmir.

Hauptartikel: Massaker von Chios

Obwohl sich die Einwohner dem Osmanischen Reich gegenüber loyal zeigten, wurde während des Unabhängigkeitskriegs Griechenlands (1821–1829) am 11. April 1822 der größte Teil der Einwohner von den Osmanen ermordet. Schätzungen gehen von 40.000 Toten aus, auf Befehl des Sultans wurden nur die Mastixbauern vorerst verschont.[5] Als jedoch der griechische Freiheitskämpfer Konstantinos Kanaris wenig später das türkische Admiralsschiff in Brand steckte, wurden auch die Mastix-Bauern getötet. Diese „Türkengräuel“ empörten damals ganz Europa. Berühmt wurde das Gemälde Das Massaker von Chios von Eugene Delacroix. Am 3. April 1881 zerstörte ein Erdbeben das, was übrig geblieben war. Insbesondere die Inselhauptstadt wurde fast völlig zertrümmert. Im November 1912 eroberten griechische Marine- und Armeeeinheiten in einer Landeoperation die Insel Chios. Im Londoner Vertrag erkannte das Osmanische Reich den Verbleib der Insel im Königreich Griechenland an,

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Mit der Umsetzung der Gemeindereform nach dem Kapodistrias-Programm im Jahr 1997 war die Insel Chios in acht Gemeinden mit insgesamt 58 Gemeindebezirken untergliedert. Zum 1. Januar 2011 führte das Kallikratis-Programm die ehemaligen Gemeinden der Insel zur neu geschaffenen Gemeinde Chios (Dimos Chiou Δήμος Χίου) zusammen, Verwaltungssitz ist die Stadt Chios. Die bisherigen Gemeinden bilden Gemeindebezirke.

Name griechischer Name Code Sitz Fläche (km²) Einwohner 2001 Einwohner 2011 Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften
(Δημοτική /Τοπική Κοινότητα)
Chios (Stadt) Δημοτική Ενότητα Χίου 570101 Chios (Stadt) 022,823 23.779 26.850 Chios
Agios Minas Δημοτική Ενότητα Αγίου Μηνά 570102 Thymiana Chiou 013,049 02.686 03.271 Thymiana, Neochori
Amani (Chios) Δημοτική Ενότητα Αμανής 570103 Volissos 158,392 02.668 00983 Volissos, Agio Galas, Diefcha, Keramos, Kourounia, Leptopoda, Melanios, Nea Potamia, Nenitouria, Parparia, Pirama, Pispilounda, Trype, Fyta, Chalandra
Ionia Δημοτική Ενότητα Ιωνίας 570104 Kallimasia 048,272 04.650 03.956 Kallimasia, Vouno, Exo Didyma, Tholopotami, Katarraktis, Kini, Mesa Didyma, Myrmingi, Nenita, Pagis, Flatsia
Kambochora Δημοτική Ενότητα Καμποχώρων 570105 Kambochora 050,571 03.154 02.897 Chalki, Agios Georgios Sykousis, Vavili, Vasileoniko, Ververato, Dafni, Zyfias
Kardamyla Δημοτική Ενότητα Καρδαμύλων 570106 Kardamyla 182,480 02.920 02.234 Kardamyla, Amades, Viki, Kabia, Pityous, Spartounda
Mastichochoria Δημοτική Ενότητα Μαστιχοχωρίων 570107 Pyrgi 211,687 04.744 03.672 Pyrgi, Armolia, Vessa, Elata, Kalamoti, Lithi, Mesta, Olymbi, Patrika
Omiroupoli Δημοτική Ενότητα Ομηρούπολης 570108 Vrontados 155,015 07.335 07.527 Vrandados, Anavatos, Avgonyma, Karyes, Langada, Sidirounda, Sykiada
Gesamt 5701 Chios 842,289 53.408 51.390

Liste der Städte und größeren Orte[Bearbeiten]

Über 70 % der Bevölkerung lebt im Osten der Insel. In der Stadt Chios leben 50 % der Inselbewohner.

Name
deutsch
Name
griechisch
Einwohner 2011 Gemeindebezirk Fläche (km²)
Chios Χίος 26.850 Chios 22,82
Thymiana Θυμιανά 1.566 Agios Minas 7,67
Kallimasia Καλλιμασιά 958 Ionia 7,27
Nenita Νένητα 903 Ionia 9,47
Marmaro Μάρμαρο 875 Kardamyla 74,79
Pyrgi Πυργί 755 Mastichochoria 59,55
Vrontados Βροντάδος 5323 Omiroupoli 40,86
Langada Λαγκάδα 760 Omiroupoli 11,71

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gasse in Pyrgi
  • Das Kloster Nea Moni gehört zu den wichtigsten griechischen Sakralbauten des 11. Jahrhunderts und ist UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Tropfsteinhöhle Sykias
  • Die Insel gehört zu den besten Tauchgebieten Europas. Klares warmes Wasser, kleine Unterwasser-Höhlen, imposante Felslandschaften und Steilwände, durchsetzt mit artenreichen Korallen, laden zum Tauchen ein.[6]
  • Die mittelalterlichen „Mastixdörfer“ (Mastichochoria) Mesta, Olymbi, Vessa (u.a.) und Pyrgi, dessen Ortsbild stark durch die in Sgraffito-Technik ("Xysta") gestalteten Häuserfassaden geprägt ist.

Verkehr[Bearbeiten]

Flugverkehr[Bearbeiten]

Der Island National Airport Omiros (Κρατικός Αερολιμένας Χίου, Όμηρος) liegt etwa 3 km südlich des Stadtzentrums. Linienflüge von Athen werden von der nationalen griechischen Fluglinie Olympic Airways und von Aegean Airlines angeboten. Zusätzlich bietet Olympic Airlines Direktflüge von Lesbos, Samos, Rhodos und Thessaloniki an. Auch die kretische Sky Express fliegt Chios an (von Rhodos, Samos, Lesbos und Limnos). In den Sommermonaten sind Charterflüge aus Österreich, den Niederlanden, Belgien, Slowenien und Norwegen im Angebot.[7]

Fährverkehr[Bearbeiten]

Der mit Abstand wichtigste Hafen der Insel ist in Chios. Mehrmal pro Woche gibt es Direktverbindungen von Piräus mit Blue Star Ferries. NEL Lines fährt den Hafen Limenas Mesta ab Lavrio (Attika) an. Zu den benachbarten Inseln Psara und Inousses und auch nach Çeşme in der Türkei existieren regelmäßige Verbindungen. Zusätzlich sind Verbindungen von Thessaloniki und Kavala im Norden über Mytilini und Samos bis nach Rhodos im Süden möglich.

Busverkehr[Bearbeiten]

Das Bus Terminal der 1952 gegründeten KTEL CHIOS S.A. ist im selben Gebäude wie das Passagierterminal des Hafens untergebracht. Sieben Buslinien erschließen die Insel, die Busverbindungen sind gut. Insbesondere in den Süden fahren mehrmals täglich Busse.[8] Zusätzlich existiert für die Stadt ein eigenes Liniennetz.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Neben Olivenöl und Wein ist Chios vor allem durch die Mastix-Produktion speziell im südlichen Bezirk Mastichochoria bekannt. Hier und besonders in der Umgebung der „Mastixdörfer“ Pyrgi, Mestá und Olympia, wachsen jene immergrünen Mastixbäume, die das wertvolle Naturharz absondern. Die Ernte ist von August bis Ende Oktober. Das Harz, das durch Einritzen der Mastixbäume gewonnen wird, wird von den Frauen der Insel noch mit Pinzetten von Fliegen und Rindenteilen gereinigt und unter anderem auch zur Herstellung von Ouzo, Kaugummi und Süßigkeiten verwendet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Auf Chios sind geboren: Homer soll in dem Dorf Pityous geboren sein. Allerdings beanspruchen noch zahlreiche weitere Orte in Griechenland diesen Vorzug.

Auf Chios sind gestorben:

In Chios im Exil war:

  • Mehmed Memduh (1839–1925), osmanischer Chronist und Politiker

Sonstige Persönlichkeiten:

  • Adamantios Korais (1748–1833), griechischer Gelehrter und Schriftsteller; sein Vater stammte aus Chios und A. Korais fühlte sich der Insel eng verbunden; nach ihm benannt die Korais-Bibliothek (Δημόσια Κεντρική Ιστορική Bιβλιοθήκη Χίου Κοραή) in Chios-Stadt

Sonstige[Bearbeiten]

Bräuche[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Fanny Aneroussi, Leonidas Mylonadis: The Kampos of Chios in its Heyday: Houses and Surroundings. Aus dem Griechischen ins Englische übersetzt von Antonis Scotiniotis. (Aipos Series, no 12). Akritas Publications, Nea Smyrni 1992, ISBN 960-7006-87-9.
  • Charalambos Th. Bouras: Chios. (Guides to Greece, no 4). National Bank of Greece, Athen 1974.
  • Charalambos Th. Bouras: Griechische Traditionelle Architektur: Chios. Melissa, Athen 1984.
  • Athena Zacharou-Loutrari, Vaso Penna, Tasoula Mandala: Chios: History and Art. Englische Übersetzung von Athena Dallas-Damis ... (The Monuments of Chios). The Chios Prefecture, Chios 1989. OCLC 31423355.
  •  Günther Ketterer: Das Beispiel Chios. In: Atlas zur Geschichte des Islam. Primus, Darmstadt 2001, ISBN 3-89678-194-4.
  • Merian-Verlag: Merian. Lesbos—Chios—Samos. Heft 12/XXVII, 1974.
  • Hubert Pernot: En Pays Turc: L’île de Chios. (Dijon, Imprimerie Darantière, Rue Chabot-Charny, 65). Avec 17 mélodies populaires et 118 simili-gravures. J. Maisonneuve, Libraire-Éditeur, Paris 1903. (online)
  • Arnold C. Smith: The Architecture of Chios: Subsidiary Buildings, Implements and Crafts. Herausgegeben von Philip Argenti. Tison, London 1962.
  • Michales G. Tsankares, Alkes X. Xanthakes: Chios: hekato chronia photographies, 1850–1950. (Chios: Hundert Jahre Fotografien, 1850–1950). Synolo, Athen 1996, ISBN 960-85416-4-6.
  • Eleftherios Yalouris: The Archeology and Early History of Chios. (From the Neolithic Period to the End of the Sixth Century B.C.). University of Oxford, Merton College, Diss., Oxford 1976.

Filme[Bearbeiten]

  • Elke Werry: Wie Schwestern – Matrilinearität auf der griechischen Insel Chios. (30 Min.) ZDF, Deutschland 1985.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chios – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011, Griechisches Statistisches Amt (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2.  Ελληνική Στατιστική Αρχή (EΛΣΤΑΤ) (Hrsg.): Στατιστική Επετηρίδα της Eλλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 & 2010. Piräus 2011, S. 47.
  3.  Charles Arnold (Hrsg.): Die Inseln des Mittelmeers. Ein einzigartiger und vollständiger Überblick. 2. Auflage. marebuchverlag, Hamburg 2008, ISBN 3-86648-096-2.
  4.  Karte Chios, 1:60.000. Road Editions, ISBN 960-8481-91-0.
  5. Artikel von Rosemarie Noack in der Zeit 1993.
  6. Ten Best Dive Sites in Europe (englisch), scubatravel.co.uk, zugegriffen: 31. Mai 2011.
  7. Flughafen Chios [1]
  8. KTEL Chios, Liniennetzplan mit Fahrplan [2]