Chloderich

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Chloderich, der Vatermörder († 509) war Sohn des Sigibert von Köln.

Er kämpfte als Verbündeter des Frankenkönigs Chlodwig I. in der Schlacht gegen die Westgoten im Jahre 507, aus der die Franken siegreich hervorgingen. Nach der Schlacht stiftete Chlodwig ihn dazu an, seinen Vater zu ermorden und selbst König der Rheinfranken in Köln zu werden. Sein Königtum währte nicht lange, denn schon kurz nach dem Mord an seinem Vater ließ Chlodwig Chloderich durch seine Boten töten. Damit hatte Chlodwig I. beide ausgeschaltet, beteuerte aber öffentlich seine Unschuld. Er marschierte nach Köln und ließ sich selbst per Akklamation von den Rheinfranken zum König erheben. Ein Aufstand Munderichs wurde im Jahre 532 von König Theuderich I. niedergeschlagen.

Literatur[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Sigibert von Köln König der Rheinfranken
509
Chlodwig I.