Chlorose

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Dieser Artikel behandelt die Pflanzenkrankheit. Zu Chlorose (Bleichsucht) beim Menschen siehe Eisenmangelanämie.
Chlorose zwischen den Blattadern
Blätter einer Capsicum annuum -Pflanze: Links mit Chlorose, rechts gesund
Rebstock mit stark von der Chlorose geschädigten Blättern
Chlorotische Blätter – es verbleiben entlang der Blattnerven grünliche Streifen.

Chlorose ist ein durch Chlorophyllmangel bedingtes Krankheitssymptom (Mangelerscheinung) bei Landpflanzen, z. B. bei der Weinrebe. Die Erkrankung macht sich durch ein charakteristisches Schadbild bemerkbar.

Die Chlorose geht in der Regel mit einer Gelbfärbung der Blätter und oft auch mit verbrennungsartigen Blattschädigungen einher und kann zur Nekrose (Absterben des Blattgewebes) führen. Sie ist meist Zeichen für einen Mangel an Mineralstoffen, besonders Bor, Eisen, Magnesium, Schwefel oder Stickstoff, und lässt oft auch auf einen zu hohen Gehalt an Kochsalz im Boden schließen. Auch anhaltender Wassermangel kann zur Chlorose führen, denn durch diesen werden die Nährstoffe nicht mehr in genügender Menge transportiert.

Mögliche Ursachen[Bearbeiten]

Manche Rebsorten sind besonders anfällig, zum Beispiel Müller-Thurgau, Spätburgunder und Traminer.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chlorosis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien