Chlorpyrifos
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Chlorpyrifos | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
O,O-Diethyl-O-(3,5,6-trichlorpyridin-2-yl)- thiophosphat |
|||||||||||||||||||||
| Summenformel | C9H11Cl3NO3PS | |||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 2921-88-2 | |||||||||||||||||||||
| PubChem | 2730 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Kristalle [1] |
|||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 350,58 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
|||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wenig löslich in Wasser: 1,4 mg·l−1 (25 °C)[1] |
|||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||
| LD50 | ||||||||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||||
Chlorpyrifos ist ein Thiophosphorsäureester, das als Insektizid von Dow Chemical Co. Mitte der 1960er-Jahre eingeführt wurde. Handelsnamen sind unter anderem Dursban, Empire, Eradex, Lorsban (Dow Chemical Company), Loxiran und Stipend.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wirkung
Chlorpyrifos hat Kontakt-, Fraß- und Atemgiftwirkung. Es wirkt am Nervensystem der Insekten, indem es das Enzym Acetylcholinesterase hemmt.
[Bearbeiten] Anwendung
Chlorpyriphos wird vielfältig eingesetzt gegen saugende und beißende Insekten sowie gegen Bodenschädlinge in zahlreichen landwirtschaftlichen Kulturen, gegen Ameisen in Haus und Garten, gegen Hausfliegen, Haushalts- und Lagerschädlinge, gegen Kleidermotten, zur Moskitobekämpfung, als Stallspritzmittel sowie zur Bekämpfung von Ektoparasiten an Tieren.[1]
[Bearbeiten] Toxikologie
Vergiftungserscheinungen entsprechen denen anderer Inhibitoren von Cholinesterasen: es treten unter anderem Koliken, Übelkeit, Durchfälle und Erbrechen, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, unscharfes Sehen (Akkommodationsstörungen), zusammengezogene und nichtreagierende Pupillen (Miosis), Bradykardie, Blutdruckabfall bis hin zu Krämpfen und Atemstillstand auf.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d Thieme Chemistry (Hrsg.): Römpp Online. Version 3.1. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008.
- ↑ a b Eintrag zu CAS-Nr. 2921-88-2 im European chemical Substances Information System ESIS (ergänzender Eintrag)
- ↑ Datenblatt Chlorpyrifos bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 22. März 2011.
- ↑ Chlorpyrifos bei ChemIDplus.