Chorostkiw

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Chorostkiw
(Хоростків)
Wappen von Chorostkiw
Chorostkiw (Ukraine)
Chorostkiw
Chorostkiw
Basisdaten
Oblast: Oblast Ternopil
Rajon: Rajon Husjatyn
Höhe: 320 m
Fläche: 9,51 km²
Einwohner: 7.304 (2004)
Bevölkerungsdichte: 768 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 48240
Vorwahl: +380 3557
Geographische Lage: 49° 13′ N, 25° 55′ O49.21166666666725.921666666667320Koordinaten: 49° 12′ 42″ N, 25° 55′ 18″ O
KOATUU: 6121651000
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 1 Dorf
Bürgermeister: Hanna Olijnyk
Adresse: вул. Князя Володимира 17
48240 м. Хоростків
Statistische Informationen
Chorostkiw (Oblast Ternopil)
Chorostkiw
Chorostkiw
i1

Chorostkiw (ukrainisch Хоростків; russisch Хоростков/Chorostkow, polnisch Chorostków) ist eine Stadt in der Westukraine etwa 43 km südöstlich der Oblasthauptstadt Ternopil am Fluss Tajna gelegen.

Zur Stadtgemeinde zählt auch das nördlich gelegene Dorf Karaschynzi (Карашинці).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wird 1564 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, im Jahr 1578 erhielt sie das Magdeburger Stadtrecht verliehen und gehörte dann bis 1772 in der Woiwodschaft Ruthenien, zur Adelsrepublik Polen-Litauen. Mit den Teilungen Polens fiel der Ort an das österreichische Galizien, musste aber zwischen 1809 und 1815 wie der gesamte Tarnopoler Kreis an Russland abgetreten werden.

Der Ort kam nach dem Wiener Kongress zurück zum Kaisertum Österreich, von 1850 bis 1918 war er zunächst der Bezirkshauptmannschaft Kopyczyńce, ab 1867 der der Bezirkshauptmannschaft Husiatyn unterstellt[1] und es entwickelte sich in der Folgezeit eine jüdische Gemeinde, dieser Teil der Einwohnerschaft wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig ermordet oder vertrieben. 1896 bekam das damalige Chorostków durch den Bau der Lokalbahn Tarnopol–Kopyczyńce Anschluss an das Eisenbahnnetz.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen (in die Woiwodschaft Tarnopol), wurde im Zweiten Weltkrieg kurzzeitig von der Sowjetunion und dann bis 1944 von Deutschland besetzt.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, dort kam die Stadt zur Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine. 1977 erhielt der Ort schließlich wieder den Stadtstatus zuerkannt.



Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chorostkiw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=rgb&datum=18670004&seite=00000048&zoom=2