Chotěboř

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Chotěboř
Wappen von Chotěboř
Chotěboř (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Havlíčkův Brod
Fläche: 5405 ha
Geographische Lage: 49° 43′ N, 15° 40′ O49.72083333333315.670277777778515Koordinaten: 49° 43′ 15″ N, 15° 40′ 13″ O
Höhe: 515 m n.m.
Einwohner: 9.506 (1. Jan. 2013) [1]
Postleitzahl: 583 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 9
Verwaltung
Bürgermeister: Tomáš Škaryd (Stand: 2006)
Adresse: Trčků z Lípy 69
583 01 Chotěboř
Gemeindenummer: 568759
Website: www.chotebor.cz

Chotěboř (deutsch Chotieborsch, älter auch Potiworz[2]) ist eine Stadt mit 9739 Einwohnern (1. Januar 2005) in Tschechien. Sie liegt 14 km nordöstlich von Havlíčkův Brod und gehört dem Okres Havlíčkův Brod an.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1265. Berichtet wird von einem Ort, an dem Silber gefördert wird. Die Stadt gehörte Smil von Lichtenburg. Zur Königsstadt wurde Chotěboř 1278 erhoben, zur Königsstadt 1331 durch Johann von Luxemburg. Unter Karl IV. bekam die Stadt eine Stadtmauer.

Während der Hussitenkriege eroberte der Priester der Taboriten Petr Hromádka z Jistebnice 1421 die Region und wurde anschließend zum Stadthauptmann ernannt. Als die Soldaten der Königstreuen die Stadt belagerten, ergaben sich die Hussiten, wurden allerdings aus der Stadt nicht entlassen und dreihundert von ihnen verbrannte man öffentlich. Der Hauptmann Petr Hromádka wurde in Chrudim hingerichtet. Die Hussiten rächten sich, indem sie das Benediktinerkloster in Vilémov niederbrannten.

1499 übernahm das Geschlecht der Trčka von Lípa die Herrschaft. Da sie beim böhmischen Ständeaufstand auf Seiten der Aufständischen standen, wurden ihre Besitzungen nach der Schlacht am Weißen Berg vom Kaiser Ferdinand II. (HRR) konfisziert. Weitere Besitzer waren u. a. die Riesenberg, die Kinský und Dobrženský von Dobrženitz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schloss des Adelsgeschlechts von Dobrženský von Dobrženitz
  • Kirche des Hl. Jakob

Ortsteile[Bearbeiten]

Zu Chotěboř gehören die Ortschaften Bílek (Bilek), Dobkov (Dobkau), Klouzovy (Klausau), Marieves (Mariendorf), Nemojov (Nemojow), Počátky (Potschatek), Příjemky, Rankov (Rankau), Střížov (Strieschow) und Svinný (Swinau).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chotěboř – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2013 (PDF; 543 KiB)
  2. http://www.staremapy.cz/antos/zoomify/criginger.html