Christa Markwalder

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Christa Markwalder

Christa Markwalder (* 27. Juli 1975 in Burgdorf, heimatberechtigt in Würenlos und Zürich) ist eine Schweizer Politikerin (FDP).

Leben[Bearbeiten]

Markwalder studierte Rechtswissenschaft und Allgemeine Ökologie an der Universität Bern, schloss mit dem lic.iur. und dem Zertifikat für Allgemeine Ökologie ab und war Assistentin am Institut für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht der Universität Bern. Seit Januar 2008 arbeitet sie als Juristin bei der Zurich Insurance Group.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Ihre Politkarriere hat Christa Markwalder bei den Jungfreisinnigen in Burgdorf gestartet, wo sie von 1999 bis 2002 dem Stadtrat (Stadtparlament) angehörte. 2002 wurde sie in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt. Dabei wurde gleichzeitig ihr Vater Hans-Rudolf Markwalder nicht wiedergewählt. 2003 gab sie ihr Grossratsmandat aufgrund der Wahl in den Nationalrat wieder ab, woraufhin ihr Vater wieder nachrückte.

Markwalder ist Vorstandsmitglied der FDP Schweiz und Präsidentin der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (nebs). Sie gilt als Exponentin des gesellschafts- oder linksliberalen Flügels der FDP, etwa in der Verkehrspolitik oder als Befürworterin einer gemässigten Liberalisierung des Cannabiskonsums; sie selbst sieht sich als «klassische Liberale».[1]

Im Februar 2011 trat sie zur Neubesetzung des durch die Wahl Simonetta Sommarugas in den Bundesrat freigewordenen Berner Ständeratssitzes an. Als Drittplatzierte der Wahl gab sie ihren Verzicht für den zweiten Wahlgang im März bekannt. Seit der Wintersession 2013/2014 ist sie zweite Vizepräsidentin des Nationalrats, gewählt mit 137 Stimmen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Markwalder: «Dort dabei sein, wo die wichtigen Entscheide gefällt werden». Artikel mit Interview, Berner Zeitung vom 25. Januar 2011

Weblinks[Bearbeiten]