Christel Pascal

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Christel Pascal Ski Alpin
Christel Pascal im August 2003
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 6. Oktober 1973
Geburtsort Gap
Größe 169 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein Pra Lou
Status zurückgetreten
Karriereende 2006
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber St. Anton 2001 Slalom
Bronze Bormio 2005 Mannschaft
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Maribor 1992 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Gesamtweltcup 12. (1999/2000)
 Riesenslalomweltcup 18. (2000/2001)
 Slalomweltcup 2. (1999/2000)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 1 6 2
 

Christel Pascal (* 6. Oktober 1973 in Gap) ist eine ehemalige französische Skirennläuferin. Sie war auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert und wurde 2001 Vize-Weltmeisterin im Slalom.

Biografie[Bearbeiten]

Christel Pascal feierte ihren ersten großen Erfolg bei der Juniorenweltmeisterschaft 1992 in Maribor mit der Silbermedaille im Slalom hinter Urška Hrovat. 1993 wurde sie in den Kader des französischen Skiteams aufgenommen. Im Skiweltcup gewann sie ihre ersten Punkte am 30. Dezember 1994 mit Platz 13 beim Slalom in Méribel. Die folgenden vier Saisons brachten wenig Erfolg. Nur sporadisch erschien ihr Name auf den Ergebnislisten in den Punkterängen, einmal erreichte sie am 21. Dezember 1996 als Siebte des Slaloms von Crans-Montana eine Top-10-Platzierung.

In der Saison 1999/2000 stieg Pascal zur absoluten Weltspitze auf. Sie gewann zu Saisonbeginn zeitgleich mit Špela Pretnar den Slalom von Copper Mountain. Mit neun weiteren Platzierungen unter den besten zehn belegte sie in diesem Winter den zweiten Platz im Slalom-Disziplinenweltcup.

Die Saison 2000/2001 brachte zwei Podestplatzierungen und als größten Erfolg ihrer Karriere die Silbermedaille im Slalom der Weltmeisterschaft 2001 in St. Anton am Arlberg. Im erstmals bei der Weltmeisterschaft 2005 in Bormio ausgetragenen Mannschaftswettbewerb gewann sie mit der französischen Mannschaft mit einem dritten Platz ihre zweite WM-Medaille. Im Weltcup erreichte sie bis zur Saison 2002/2003 regelmäßig Top-10-Ergebnisse und teilweise Podiumsplatzierungen.

Am 5. Januar 2004 riss sich Pascal bei einem Sturz im zweiten Durchgang des Slaloms von Megève das Kreuzband im rechten Knie und musste die restliche Saison pausieren.[1] Eine weitere Verletzung folgte am 8. Januar 2006 beim Slalom in Maribor, was gleichzeitig ihr Karriereende bedeutete.

Christel Pascal war mit dem ehemaligen französischen Skirennläufer Christophe Saioni verheiratet und schien kurze Zeit als Christel Pascal-Saioni in den Ergebnislisten auf. 2002 ließ sich das Paar scheiden.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Christel Pascal bei einem Slalom in Fiesch im März 2005
Christel Pascal im September 2004

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
20. November 1999 Copper Mountain USA Slalom

Europacup[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christel Pascal – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kreuzbandriss: Saison für Christel Pascal vorbei news.at, 6. Januar 2004
  2. Ski: Kostelic en beauté à Park City dhnet.be, 25. November 2002