Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Logo
Motto Pax optima rerum
([lat.]: Der Frieden (ist) das beste der Güter)
Gründung 1665
Trägerschaft staatlich
Ort Kiel
Bundesland Schleswig-Holstein
Staat Deutschland
Präsident Lutz Kipp
Studenten 24.222 WS 2012/13[1]
Mitarbeiter 3.328 (2011) (ohne Klinikum)
davon Professoren 391
Jahresetat 228,6 Mio €
Website www.uni-kiel.de

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist die einzige Volluniversität in Schleswig-Holstein. Sie wurde 1665 gegründet und ist nach ihrem Gründer, Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf, benannt.

Überblick[Bearbeiten]

Luftaufnahme des Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

An der Christiana Albertina waren im Wintersemester 2011/2012 24.189 Studierende immatrikuliert. Der Anteil der Frauen unter den Studierenden betrug zum Wintersemester 2010/11 etwa 53 %; der Ausländeranteil lag bei 7,4 %. Mit 22,1 % aller ausländischen Studierenden nehmen solche aus den Ostseeanrainerstaaten eine besonders wichtige Rolle ein. 27,5 % der ausländischen Studierenden kamen aus Asien/Australien (besonders prominent vertreten ist China mit 8,2 % aller ausländischen Studierenden).[2]

Im Jahr 2010 wurden insgesamt 3.328 Personen direkt an der CAU beschäftigt.[3] Hinzu kamen ca. 5.600 Angestellte am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Campus Kiel).[4]

An den acht Fakultäten werden derzeit 111 Studiengänge angeboten. Die Drittmitteleinwerbung lag im Jahr 2010 bei 113,3 Mio. Euro; dabei entfielen 26,2 Mio. Euro auf das Universitätsklinikum (Campus Kiel).[5]

rechts Audimax und Verwaltungshochhaus der CAU, links die Universitätskirche; links unten der Westring, rechts unten die Olshausenstraße
Mensa I der CAU vom Verwaltungshochhaus aus

Die Institute der CAU verteilen sich hauptsächlich auf drei Standorte: Der Großteil befindet sich im Bereich des Universitätscampus an der Olshausenstraße im Nordwesten der Stadt. Als zweiter Standort kommt das Universitätsklinikum mit seinem Kieler Campus im Innenstadtbereich im Karree zwischen Brunswiker Straße, Feldstraße, Schwanenweg und Düsternbrooker Weg hinzu. Auf dem Ostufer der Kieler Förde befindet sich schließlich die Technische Fakultät mit dem Kieler Nanolabor.

Als unabhängige Hochschulzeitung der Christian-Albrechts-Universität erscheint monatlich DER ALBRECHT.

Die Geschichte der Universität[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Pläne, in den Herzogtümern Schleswig und Holstein eine eigene Universität zu gründen, waren bereits im 16. Jahrhundert entstanden, doch die 1563 von Paul von Eitzen vorgelegten Pläne wurden nicht umgesetzt. 1620 hatte der dänische König das Projekt einer Hochschule in Flensburg verfolgt, das aber infolge Dänemarks Teilnahme am Dreißigjährigen Krieg ebenfalls scheiterte. Auch an Schleswig als Standort wurde zwischenzeitlich gedacht.

1652 hatte Herzog Friedrich III. nach einem langen Verfahren endlich das kaiserliche Privileg erlangt, auf seinem Territorium eine Universität zu gründen, doch war es erneut zu Verzögerungen gekommen; erst nach dem Dreißigjährigen Krieg unter Friedrichs Sohn und Nachfolger wurde das Vorhaben verwirklicht. Als Universitätsstandorte standen damals Schleswig oder Kiel zur Wahl;[6] aber auch Flensburg kam in Betracht. Doch das Herzogtum Schleswig gehörte als dänisches Lehen nicht zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Daher fiel die Wahl schließlich auf Kiel im gottorfschen Teil des südlich der Eider gelegenen Herzogtum Holstein.[7]

Der Rat der Stadt Kiel konnte dem Herzog auch das günstigere Angebot machen, so dass sich Christian Albrecht und sein Kanzler, der kaiserliche Kommissarius Johann Adolf Kielmann, dafür entschieden, die neue Hochschule in Kiel anzusiedeln. Die Bürger der Stadt hatten zwar zunächst erhebliche Bedenken geäußert, da man fürchtete, die Studenten könnten „mit Fressen, Sauffen und allerley leichtfertigem Wesen sehr ärgerlich seyn.“ Doch zuletzt setzten sich jene durch, die sich von der neuen Universität wirtschaftliche Vorteile versprachen. Kielmann wurde aufgrund seiner Verdienste um die Gründung der Hochschule wenig später vom Kaiser als „Johann Adolph Kielmann von Kielmannsegg“ in den erblichen Adelsstand erhoben.

Die Gründung 1665[Bearbeiten]

Als Christiana Albertina bzw. Academia Holsatorum Chiloniensis (Holsteinische Universität zu Kiel) gründete Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf die Universität am 5. Oktober 1665 im Kieler Schloss. Aus dieser Zeit stammt auch das Siegel der Universität mit dem lateinischen Spruch Pax optima rerum („Frieden ist das beste der Güter“, Silius Italicus), das Samuel Rachel, erster Kieler Professor für Natur- und Völkerrecht, entworfen hatte.

Der Lehrbetrieb der nördlichsten Universität im Heiligen Römischen Reich begann im ehemaligen Kieler Kloster mit siebzehn Professoren (darunter bereits bedeutende Gelehrte wie Christian Kortholt, Daniel Georg Morhof und Johann Daniel Major) und 162 Studenten. Der Herzog behielt sich und seinen Nachfolgern das Privileg vor, selbst als Rektor (Rector magnificentissimus) zu fungieren, die Leitung der Hochschule lag daher faktisch beim Prorektor (dem Prorector magnificus). Die Hochschule gliederte sich von Beginn an in die klassischen vier Fakultäten: Theologie, Jura, Medizin und die Freien Künste. Bereits 1666 gab es die ersten Rigorosa. Wie bei den meisten frühneuzeitlichen Hochschulen sollte die Neugründung den steigenden Bedarf an ausgebildeten Verwaltungsfachleuten decken können. Außerdem erhöhte die Existenz einer eigenen Universität das Prestige des jeweiligen Landesherren erheblich. Üblicherweise erhielten die Hochschulen diverse rechtliche Privilegien wie Steuerfreiheit, eigene Gerichtsbarkeit und Vertreterung als eigener Stand im Landtag. Die Finanzierungsmittel der Kieler Universität stammten aus den Erträgen des Amtes Bordesholm, weshalb die Professoren auch noch lange in der Bordesholmer Klosterkirche bestattet wurden. Den Grundstock der Universitätsbibliothek bildeten die Bestände der ehemaligen Klosterbibliothek, ergänzt um teils sehr wertvolle Werke aus der Eutiner Stiftsbibliothek. 1669 erließ der Herzog, der als protestantischer Landesherr zugleich oberster Bischof (summus episcopus) war, die Anordnung, dass jeder Theologe, der künftig in Holstein oder Schleswig beschäftigt werden wolle, mindestens zwei Jahre in Kiel studiert haben müsse.

Die Entwicklung bis zum Ende der dänischen Herrschaft[Bearbeiten]

Die Zarin Katharina II., deren Mann in Kiel geboren worden war, beauftragte nach seinem Tod in ihrer Eigenschaft als Herzogin von Holstein-Gottorf den Architekten Ernst Georg Sonnin mit dem Bau eines neuen Universitätsgebäudes. Dieser schlichte Backsteinbau in Rustikalgliederung konnte 1768 nach zweijähriger Bauzeit in der Kattenstraße bezogen werden.[8] Der Vorlesungsbetrieb lief hier bis 1876. Das Gebäude diente danach seit 1877 bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als Museum Vaterländischer Altertümer.[9]

Im Vertrag von Zarskoje Selo vom 27. August 1773, der die Erbfolge und Territorien in Schleswig-Holstein neu regelte, verzichtete Katharina auf Holstein-Gottorf. Seitdem gehörten Holstein und Kiel zum Dänischen Gesamtstaat. Noch im selben Jahr wurde die Pflicht eines zweijährigen Studiums in Kiel auf alle Beamten in Schleswig und Holstein ausgedehnt. Zugleich bildete die Kieler Universität die einzige Ausnahme, als 1776 das Indigenatsgesetz erlassen wurde. Dies legte fest, dass nur noch diejenigen, die in den Territorien der dänischen Krone geboren waren, in den Staatsdienst treten durften: Die Kieler Professoren kamen aber auch weiterhin aus allen deutschen Territorien. Die CAU war um 1800 nicht nur die nördlichste deutsche Hochschule, sondern zugleich auch die südlichste Universität des Dänischen Gesamtstaates, da Holstein vom dänischen König in Personalunion - der Monarch herrschte über Kiel also in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein - regiert wurde und staatsrechtlich nicht zu Dänemark, sondern zu Deutschland gehörte. Aus diesem Grund kam ihr eine wichtige Rolle beim kulturellen Austausch zwischen Skandinavien und Mitteleuropa zu.

Besonders zwischen 1815 und 1848 war die Kieler Universität zudem ein wichtiges Zentrum der deutschen Burschenschaftsbewegung und des Liberalismus. 1817 nahmen so auch Kieler Burschen am Wartburgfest teil, ihr Wahlspruch lautete „Germania sei’s Panier“. Um 1830 zählte die Universität über 400 Studenten. Zum Kreis der Lehrenden gehörten die Juristen Georg Christian Burchardi, Niels Nikolaus Falck, Johann Friedrich Kierulff und Eduard Osenbrüggen, die Historiker Johann Gustav Droysen und Georg Waitz, der Agrarhistoriker und Nationalökonom Georg Hanssen und der Philologe, Archäologe und Musikhistoriker Otto Jahn. Unter den Studenten waren damals Theodor Mommsen, Ludwig Ross und Theodor Storm. Während der Revolution von 1848 und der sich anschließenden Konflikte zwischen deutschen und dänischen Nationalliberalen um das Herzogtum Schleswig spielte die CAU ebenfalls eine wichtige Rolle. Dabei waren die Professoren und Studenten mehrheitlich (aber keineswegs ausschließlich) deutschgesinnt, weshalb unter patriotischen Dänen das folgende Bonmot kursierte: „Lüge ist auch eine Wissenschaft, sprach der Teufel. Er studierte in Kiel.“

1857 hatte die Universität insgesamt 50 Dozenten, darunter 22 ordentliche und neun außerordentliche Professoren, allerdings nur noch etwa 200 Studenten.[10] Dieser vorübergehende massive Rückgang der Studierendenzahl war dabei eine direkte Folge des Krieges zwischen den deutschgesinnten Schleswig-Holsteinern und der dänischen Krone (1848 bis 1852), denn nach der Niederlage hatten viele deutschgesinnte Studenten das Land verlassen müssen.

Die Kieler Universität in preußischer Zeit bis 1933[Bearbeiten]

Hauptgebäude (1893)
Lage in der Stadt Kiel 1908

Mit dem Deutsch-Dänischen Krieg endete die Herrschaft des Königreichs Dänemark über das Herzogtum Schleswig und das Herzogtum Holstein. Nach dem Deutschen Krieg entstand dann 1867 aus den beiden vormaligen Herzogtümern die preußische Provinz Schleswig-Holstein. Auch Kiel kam unter preußische Verwaltung. Die Christian-Albrechts-Universität verlor ihre rechtlichen Privilegien und war nun eine von vielen im Königreich Preußen. Parallel zum rasanten Wachstum der Stadt Kiel in preußischer Zeit beschleunigte sich zwar auch das Wachstum der Universität nach 1867. Doch trotz steigender Studentenzahlen hat die Hochschule seither für das Selbstverständnis und die Außenwahrnehmung der Stadt nicht mehr die Bedeutung, wie dies in Orten wie Göttingen, Heidelberg oder Münster der Fall ist: Kiel verdankte seinen raschen Aufstieg zur Großstadt der Kaiserlichen Marine und den Werften, nicht seiner Universität.

Diese erblühte dennoch. Der Botanische Garten der Universität war die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland, und kurz vor 1900 wurde die Hochschule durch zahlreiche Neubauten (entworfen von Martin Gropius) den gestiegenen Studentenzahlen angepasst. Ein Teil dieser Gebäude existiert noch und beherbergt einige Bereiche des Uniklinikums. Ein Lehrstuhl für Astronomie wurde etwa 1850 eingerichtet, und als 1871 die Sternwarte Altona bei Hamburg aufgelöst wurde, kamen die meisten ihrer Instrumente (ein Repsold-Meridiankreis und 3 Refraktoren) als Grundausstattung nach Kiel: 1874 wurde die Universitätssternwarte in Kiel errichtet. Mit zunehmender Luftverschmutzung verlor das Observatorium allerdings an Bedeutung. (Seit etwa 1960 führt aber die Fachhochschule wieder eine kleine Sternwarte.)

Nicht nur viele Kieler Studenten fanden im Ersten Weltkrieg den Tod, sondern auch Professoren wie Max L. Strack. Während die Kieler Arbeiter und Matrosen dann 1918 mit dem Kieler Matrosenaufstand das Ende der Monarchie einläuteten, blieb die Universität überwiegend rechtskonservativ geprägt.

Die CAU während des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Unter den Kieler Studierenden war die Akzeptanz des Nationalsozialismus bereits früh ausgesprochen hoch: Schon 1927 wurde mit Joachim Haupt erstmals ein Funktionär des NS-Studentenbundes zum Vorsitzenden der Kieler Studentenschaft gewählt.[11] Die CAU wurde 1933 rasch gleichgeschaltet; liberale (z. B. Ferdinand Tönnies) oder jüdische (z. B. Felix Jacoby) Gelehrte, die hier schon zuvor in der Minderheit gewesen waren, verloren ihre Professuren. Insgesamt sind während der NS-Zeit in Kiel 38 von 222 Angehörigen des Lehrkörpers aus rassistischen oder politischen Gründen vertrieben worden (17,1 %), nach neueren Darstellungen wurde die Hälfte der Angehörigen des Lehrkörpers aus dem Amt entfernt.[12][13] Der erzwungene Weggang vieler der bedeutendsten Dozenten trug dazu bei, die Attraktivität der Hochschule stark zu mindern: Innerhalb weniger Jahre sanken die Studentenzahlen auf ein Viertel. Stattdessen erhielt Kiel als Grenzlanduniversität des nordischen Raumes ein besonders starkes nationalsozialistisches Profil.

Teile der Kieler Universität entwickelten sich während des „Dritten Reichs“ zu ausgesprochenen NS-Kaderschmieden, so z. B. die Juristische Fakultät, die zur so genannten „Stoßtruppfakultät“ umgestaltet wurde und unter der Bezeichnung „Kieler Schule“ eine streng nationalsozialistisch orientierte Rechtswissenschaft hervorbrachte. Im philosophischen Seminar wurden die liberalen Dozenten Julius Stenzel und Richard Kroner rasch durch die aktiven Nationalsozialisten Kurt Hildebrandt und Ferdinand Weinhandl ersetzt. Weinhandl war im Mai 1933 Hauptredner bei der Kundgebung zur Bücherverbrennung auf dem Kieler Wilhelmplatz.[14] Nicht zuletzt diese Erfahrungen führten 1946 zur Einführung einer Kieler Besonderheit: Bis heute wird von den Absolventen der Doktor- und Magisterprüfungen das Ablegen eines Gelöbnisses verlangt, stets „die Wahrheit zu suchen und zu bekennen“.

Entwicklung seit 1945[Bearbeiten]

Hauptartikel: Luftangriffe auf Kiel

Die alten Universitätsgebäude in der Nähe des Schlosses wurden im Zweiten Weltkrieg so weitgehend zerstört, dass zunächst ein Umzug der Hochschule nach Schleswig erwogen wurde. Bereits 1942 war die Universitätsbibliothek bei einem schweren Luftangriff von Brandbomben getroffen und ihre Bestände zu großen Teilen vernichtet worden. Doch im November 1945 wurde der Lehrbetrieb - teilweise auf Schiffen im Kieler Hafen[15] - mit etwa 2000 Studenten wieder aufgenommen. Diese Zahl, die unter anderem deshalb zustande kam, weil sich in den Wirren nach Kriegsende viele Studierende in Kiel einfanden, die eigentlich von anderen Universitäten kamen, sank danach bald wieder. Im Wintersemester 1953/54 gab es an der CAU so 80 Studierende der Theologie; 194 studierten Medizin, 78 Zahnmedizin, 252 Jura, 191 Wirtschaftswissenschaften, 283 Geisteswissenschaften, 387 Mathematik, Physik und Chemie sowie 90 Landwirtschaft.[16] Schweizer Mennonitinnen richteten eine Mensa ein; Heinz Zahrnt fungierte als Studentenpfarrer.

Neuer baulicher Kern der Universität wurde ein altes Fabrikgelände der ELAC im Nordwesten der Stadt. Obwohl die heutige CAU keine reine Campusuniversität ist, sind dort heute die meisten Einrichtungen konzentriert; von der alten Bausubstanz der Hochschule ist dabei (außer im Bereich der Universitätsklinik) praktisch nichts mehr erhalten. Ein Wiederaufbau eines Teiles der alten Gebäude wird immer wieder angeregt, ist aber nicht geplant. Im Laufe der 1960er Jahre veränderte sich das architektonische Gesicht der CAU maßgeblich durch die Errichtung des Universitätsforums und der sogenannten Angerbauten am Westring. Die Anzahl der Studierenden stieg von etwa 6000 im Jahr 1960 auf über 10000 Mitte der 1970er Jahre. Neben Kapazitäts- und Planungsproblemen boten vor allem die Kontroversen um eine 1968 in Kraft getretene Satzung und das 1973 verabschiedete Landeshochschulgesetz lokale Anlässe für die Studentenproteste der späten sechziger und frühen siebziger Jahre. Diese trugen unter anderem bei zur Abschaffung des Talars bei öffentlichen Veranstaltungen, zu einer erhöhten Transparenz universitätsinterner Entscheidungsprozesse und zur Stärkung der studentischen Mitbestimmung in den Hochschulgremien, wobei diese Veränderungen nur so weit zugelassen wurden, wie sie dem Willen zur rationaleren Organisation der Universität seitens der Landespolitik nicht widersprachen.[17]

Universitätsbibliothek und Fakultätenblöcke der CAU entlang der Leibniz-Straße
Haupteingang der neuen Universitätsbibliothek Kiel

In den 1970er Jahren wurden neue Sportstätten, die Fakultätenblöcke und ein neues Physikzentrum errichtet, um auf die deutlich zunehmenden Studierendenzahlen zu reagieren.

Am 15. November 1993 sprach die damalige Rektorin Karin Peschel in einem Erlass allen an der Kieler Universität Promovierten, denen in der Naziherrschaft der Doktorgrad aberkannt worden war, den Titel wieder zu. 2007 nahm die CAU erfolgreich an der Exzellenzinitiative des Bundes teil und festigte so ihren Ruf als eine der renommiertesten norddeutschen Hochschulen (s. u.).

2008 stiftete die Kieler Universität die „Ferdinand-Tönnies-Medaille“ zur Ehrung von Persönlichkeiten, die bundesweit in beispielhafter Weise besondere wissenschaftliche, kulturelle und politische Leistungen erbracht haben. Sie soll höchstens einmal im Jahr verliehen werden. Erster Preisträger war Jan Philipp Reemtsma.

Ende 2008 wurden die Bauten, die nach deren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erbaut wurden, als schützenswertes Ensemble unter Denkmalschutz gestellt.

Die CAU zählt heute zu den deutschen Universitäten durchschnittlicher Größe, wobei die Zahl der Studierenden gerade in jüngster Zeit deutlich angestiegen ist.

2013 forderten zwei Drittel der Studenten in einer Abstimmung die Einführung einer Zivilklausel. Die Universität hat in fünf Jahren 2,7 Millionen Euro vom Bundesverteidigungsministerium und von der Nato erhalten, was einem Prozent ihrer Drittmittel-Einnahmen entspricht. Die Universitätsleitung lehnte eine Zivilklausel ab.[18]

Organisation[Bearbeiten]

Gemäß dem im Jahr 2007 novellierten Hochschulgesetz gibt es drei zentrale Organe der Hochschule:

An oberster Stelle steht ein zentraler Hochschulrat (Universitätsrat), der für alle drei schleswig-holsteinischen Universitäten (Kiel, Flensburg und Lübeck) zuständig ist und die Koordination von Lehre und Forschung der drei Hochschulen wahrnimmt.

Als zweites Gremium ist der Senat zuständig für die Beratung in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium.

Die Leitung der Hochschule obliegt dem Präsidium. Dieses besteht aus dem Präsidenten, bis zu drei gewählten Vizepräsidenten und dem Kanzler. Dabei vertritt der Präsident die Hochschule gerichtlich und außergerichtlich, ist gleichzeitig zuständig für die laufenden Geschäfte der Hochschule, die Wahrung der Ordnung innerhalb der Hochschule und die Ausübung des Hausrechts. Die Kanzlerin oder der Kanzler leitet die Verwaltung der Hochschule unter der Verantwortung des Präsidenten. Seit dem 4. Juni 2014 ist der Physiker Lutz Kipp Präsident der Universität [19].

Organisatorisch gliedert sich die Universität in acht Fakultäten, fünf zentralen Einrichtungen, drei fakultätsübergreifenden Einrichtungen und elf Forschungs- und Studienzentren.

Als Interessenvertretung der Studierenden fungieren das Studierendenparlament, der AStA und die Fachschaften. Der AStA wird seit der letzten Wahl im Juni 2014 von der Hochschulgruppe Campus Grüne sowie der Juso-Hochschulgruppe und unabhängigen Referentinnen und Referenten sowie Beauftragten gestellt.[20] In die Gremien der universitären Selbstverwaltung werden ebenfalls studentische Vertreterinnen und Vertreter gewählt.

Fakultäten der Universität[Bearbeiten]

Die CAU besteht derzeit aus den folgenden Fakultäten:

Zentrale Einrichtungen[Bearbeiten]

Zu den zentralen Einrichtungen zählen die (2001 neu eröffnete) Universitätsbibliothek, je ein Rechen- und Sportzentrum sowie das Interdisziplinäre Zentrum Multimedia und das in Büsum ansässige Forschungs- und Technologiezentrum Westküste.

Die Universitätsbibliothek Kiel befindet sich auf dem Gelände der Universität in Stadtrandlage. Lesesäle, Präsenzbestände, Ausleihe und bibliothekarische Auskunft sowie die Verwaltung und Magazine sind in einem Gebäudekomplex in moderner Anmutung zusammengefasst. Die Buchbestände der Universitätsbibliothek umfassen derzeit über zwei Millionen Bände. Hinzu kommen etwa 45.000 Bücher aus dem 16. und 17. Jahrhundert und teils einzigartige Handschriften aus dem 10. bis 18. Jahrhundert. Weitere Buchbestände befinden sich verstreut in verschiedenen Institutsbibliotheken, so dass sich eine Gesamtzahl von fast 4,4 Millionen Bänden ergibt. Die Bestände sind weitestgehend durch einen EDV-Katalog erfasst und recherchierbar. Zu den besonderen Aufgaben der Universitätsbibliothek gehört das Sondersammelgebiet Skandinavien.

Forschungs- und Studienzentren[Bearbeiten]

An der CAU sind mehrere zentrale Forschungs- und Studienzentren eingerichtet worden. Hierunter befand sich auch das Ökologie-Zentrum Kiel (ÖZK) mit seinem Haupt-Arbeitsgebiet: integrativen Aufgaben der ökologischen Grundlagenforschung und der angewandten Umweltforschung im marinen und terrestrischen Bereich. Zentrale Abteilungen des Zentrums waren die Ökosystemforschung und 5 weitere Fachabteilungen. Über die Abteilung Küstenökologie bestand eine enge Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste. Zum 1. Januar 2010 wurde das ÖZK als gemeinsame Einrichtung aufgelöst und in das Institut für Natur- und Ressourcenschutz, sowie das Institut für Ökosystemforschung aufgegliedert.[21]

Weitere Zentren an der CAU sind:

Wissenschaftliche Weiterbildung[Bearbeiten]

Die Wissenschaftliche Weiterbildung versteht sich als Schnittstelle zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Universität und den Anforderungen aus der beruflichen Praxis. Bereits seit 1996 ist die Wissenschaftliche Weiterbildung der Weiterbildungsanbieter der Kieler Universität.[22] Sie bietet Seminare an für Fach- und Führungskräfte, Seminare für das (wissenschaftliche) Hochschulpersonal sowie Seminare für Studierende und Absolventen. Darüber hinaus organisiert sie jährlich die Firmenkontaktmesse contacts,[23] die regelmäßig im Mai im Auditorium maximum und in einem Zelt auf dem Vorplatz des Audimax stattfindet und den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen von potentiellen Arbeitgebern und Arbeitnehmern fördert.

Renommee[Bearbeiten]

Die Universität Kiel ist zurzeit besonders renommiert in den Bereichen Meereswissenschaften, Nanowissenschaften, Entzündungsforschung und der Erforschung der historischen Entwicklung kultureller Räume. Diese Bereiche sind auch 2009 in den Zielvereinbarungen mit dem Land Schleswig-Holstein als Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre festgelegt worden. Auch das der Universität angegliederte Institut für Weltwirtschaft genießt internationales Ansehen. Ähnliches galt für die bis zum 1. Oktober 2011 ebenfalls zur CAU gehörende Katastrophenforschungsstelle, welche inzwischen zur Freien Universität Berlin verlegt wurde. Das ZFS bietet Studenten aller Fachrichtungen Sprachkurse mit internationalem UNIcert Abschluss an. Zum Wintersemester 2007/08 hat auch die CAU das Studium auf die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt.

Seit 1994 beteiligt sich die Universität am Verbund Norddeutscher Universitäten zur Verbesserung von Lehre und Forschung.

Im Oktober 2006 wurde der Kieler ExzellenzclusterOzean der Zukunft“ bewilligt. Im Oktober 2007 wurde ein weiterer Exzellenzcluster („Entzündung an Grenzflächen“) sowie eine Graduiertenschule („Menschliche Entwicklung in Landschaften“) bewilligt. Die Kieler Universität war damit nach den neun so genannten „Elite-Unis“ die erfolgreichste deutsche Hochschule in der Ersten Exzellenzinitiative von Bund und Ländern.[24] Die beiden Cluster und die Graduiertenschule wurden auch in der Zweiten Exzellenzinitiative ab 2012 weiter gefördert.

Die Universität Kiel beansprucht für sich eine „Unternehmensidentität“. Dies wird einerseits in der Lehre anhand der großen Zahl von ausländischen Studierenden aus den Ostseeanrainernstaaten und andererseits anhand der Ausrichtung der Forschungsaktivitäten im Exzellenzcluster Ozean der Zukunft deutlich. In diesem Bereich wurde eine Tradition begründet, die sich eng mit anderen Disziplinen vernetzt.[25]

Bekannte Gelehrte[Bearbeiten]

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben bekannte Personen studiert, gelehrt und geforscht, darunter:

Akademische Musikdirektoren bzw. Universitätsmusikdirektoren[Bearbeiten]

Das Amt des akademischen Musikdirektors der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde zuerst 1818 unentgeltlich an den Kieler Kantor und Nikolaiorganisten Johann Georg Christian Apel verliehen. Die Pflichten, welche mit diesem Amt verbunden waren, erstreckten sich sowohl auf die musikalische Ausgestaltung akademischer Feierlichkeiten als auch auf Unterricht in liturgischem Gesang und Orgelspiel für Studenten des homiletischen Seminars. Apels Nachfolger, dem zu Lebzeiten bekannten Komponisten und späteren Brahms-Freund Karl Graedener wurde nach zähen Verhandlungen ein Lohn von jährlich 500 Reichsthalern zugesprochen. Graedener übte das Amt jedoch nur ein Jahr aus und ging dann als Musikpädagoge nach Hamburg. Die Wiederbesetzung des Postens wurde mehrfach verschoben, da sich kein geeigneter Kandidat fand. So wurden die Bewerbungen des Kieler Gesang- und Klavierlehrers Carl Friedrich Fedor Bellmann, des Nikolaiorganisten Christian Friedrich August Hundertmark sowie des Musikforschers und Bibliothekars Hermann Oesterley von Kuratorium und Konsistorium der Universität abgelehnt. Erst 1878 war mit dem Organisten und Komponisten Hermann Stange wiederum ein geeigneter Musiker gefunden. Stange wurde u.a. mit der Aufgabe betraut, einen studentischen Chor aufzubauen und war – neben der musikalischen Bestückung akademischer Feiern und der Lehrtätigkeit am homiletischen Seminar – dazu verpflichtet, musikhistorische und musiktheoretische Vorlesungen zu halten. Nach dem Tod Hermann Stanges im Jahre 1914 wurde der Komponist und Dirigent der Kieler VDM-Konzerte sowie des Kieler Gesangvereins Ernst Kunsemüller sein Nachfolger. Kunsemüller konnte das Amt des akademischen Musikdirektors allerdings nur sporadisch ausfüllen, da er bereits 1915 zum Kriegsdienst eingezogen wurde und im Jahr 1918 seinen Kriegsverletzungen erlag. Mit dem Musikwissenschaftler und Dirigenten Fritz Stein folgte ihm ein einflussreicher Musiker nach, der sich ebenfalls im städtischen Musikleben stark engagierte. Als Stein 1928 zum Ordinarius des von ihm selbst gegründeten Musikwissenschaftlichen Instituts an der CAU Kiel berufen wurde, war das eigentliche Amt eines Akademischen Musikdirektors bereits eingestellt worden. Die vorwiegend musikpraktisch ausgerichteten Aktivitäten sowie Kurse in Musiktheorie und Gehörbildung übernahmen nun Lektoren, unter ihnen (in chronologischer Reihenfolge) Hans Hoffmann, Hans-Joachim Therstappen, Kurt Gudewill und Wilhelm Pfannkuch. Derzeit hat Bernhard Emmer das Amt des Kieler Universitätsmusikdirektors inne.[26]

Musikdirektor Amtszeit
Apel, Johann Georg ChristianJohann Georg Christian Apel (1775–1841) (1818–1841)
Graedener, KarlKarl Graedener (1812–1883) (1848–1849)
Stange, HermannHermann Stange (1835–1914) (1878–1913)
Kunsemüller, ErnstErnst Kunsemüller (1885–1918) (1914–1918)
Stein, FritzFritz Stein (1879–1961) (1919–1923)

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian-Albrechts-Universität (Hrsg.): Christiana Albertina. Forschungen und Berichte aus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. ISSN 0578-0160.
  • Stefan Bichow: Die Universität Kiel in den 1960er Jahren. Ordnungen einer akademischen Institution in der Krise, Frankfurt am Main 2013, Peter Lang Verlag. ISBN 978-3-631-64186-6.
  • Christoph Cornelißen/Carsten Mish (Hrsg.): Wissenschaft an der Grenze. Die Universität Kiel im Nationalsozialismus. (= Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, herausgegeben von Jürgen Jensen, Band 86). Klartext Verlag, Essen 2009 ISBN 978-3-8375-0240-4.
  • Astrid Hansen und Nils Meyer: Universität als Denkmal. Der Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Geschichte - Bestand - Zielplanung, Ludwig, Kiel 2010, ISBN 978-3-86935-040-0.
  • Karl Jordan (Hrsg.): Geschichte der Christian-Albrechts-Universität Kiel – 1665–1965. In mehreren Bänden. Neumünster, 1965.
  • Hans-Werner Prahl (Hrsg.): Uni-Formierung des Geistes. Universität Kiel im Nationalsozialismus. In zwei Bänden (1995/2007). Kiel.
  • Henning Ratjen: Geschichte der Universität zu Kiel.: Verlag der Schwers'schen Buchhandlung, Kiel [u. a.], 1870 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Kiel).
  • Ralph Uhlig (Hrsg.), Vertriebene Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach 1933. Zur Geschichte der CAU im Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Bearbeitet von Uta Cornelia Schmatzler und Matthias Wieber. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1991, ISBN 3-631-44232-7.
  • Friedrich Volbehr und Richard Weyl: Professoren und Dozenten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 1665 bis 1915 (5. Oktober); nebst einem Anhang: die Lektoren, Lehrer der Künste und Universitäts-Bibliothekare. Universitäts-Buchhandlung Kiel, 1916. online und als Datenbank

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66–113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. CAU: Die Christian-Albrechts-Universität in Zahlen 2010 (PDF; 1,6 MB). Stand: Juni 2011
  3. CAU: Übersicht Eckdaten. Stand: September 2012
  4. UKSH: Image Broschüre 2010 (PDF; 940 kB). Stand: 1. Mai 2010
  5. CAU: Drittmitteleinwerbung nach Gebern (PDF; 1,6 MB). Stand: Juni 2011
  6. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Von der Landesschule zum internationalen Forschungszentrum. CAU Kiel, abgerufen am 9. Mai 2010.
  7. Kiel statt Flensburg - eine gescheiterte Universitätsgründung in der Frühen Neuzeit. Universität Flensburg, abgerufen am 9. Mai 2010.
  8. Jörg Talanow: Kiel - so wie es war. Bd. 2, Droste, Düsseldorf 1978, S. 15.
  9. Hartwig Beseler, Niels Gutschow: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Band I: Nord. Wachholtz, Neumünster o. J., S. 9 f.
  10. Pierer's Universal-Lexikon, Stichwort Kiel
  11. Vgl. Michael Grüttner: Studenten im Dritten Reich, S. 21, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1995, ISBN 3506774921.
  12. Hans Christian Petersen: Expertisen für die Praxis - das Kieler Istitut für Weltwirtschaft 1933–1945. In Christoph Cornelißen/Carsten Mish (Hrsg.): Wissenschaft an der Grenze. Die Universität Kiel im Nationalsozialismus". Klartext Verlag, Essen 2009 ISBN 978-3-8375-0240-4. S. 63.
  13. Michael Grüttner / Sven Kinas: Die Vertreibung von Wissenschaftlern aus den deutschen Universitäten 1933–1945. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 55 (2007) S. 140, 176 f.; Ralph Uhlig (Hrsg.), Vertriebene Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach 1933. Zur Geschichte der CAU im Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Bearbeitet von Uta Cornelia Schmatzler und Matthias Wieber. Lang, Frankfurt/M. u. a. 1991.
  14. Dokumentation der Zeit des Nationalsozialismus auf der Homepage der Universität
  15. Der Sofia, der Barbara, der Spica (ex Orla), der Hamburg und zeitweise auch der Neiße.
  16. Semesterbericht des Corps Palaiomarchia-Masovia
  17. Vgl. Stefan Bichow: Die Universität Kiel in den 1960er Jahren. Ordnungen einer akademischen Institution in der Krise, Frankfurt am Main 2013, S. 160.
  18. Lena Greiner: Studenten gegen Uni Kiel: Nie wieder Kriegsforschung! Spiegel Online Unispiegel vom 2. Juli 2013; Daniel Regnery: Streit um Zivilklausel Studenten wollen keine Kriegsforschung, stern.de vom3. Juli 2013; Nina Marie Bust-Bartels: Krieg auf dem Campus, der Freitag vom 15. Juli 2013; Dietrich Mohaupt: Eingriff in die Freiheit der Wissenschaft, Deutschlandfunk vom 16. Juli 2013; Forschung und Lehre ohne Militär, junge Welt vom 22. Juni 2013; jeweils abgerufen am 26. Juli 2013.
  19. Pressemeldung Nr. 163/2014 (Uni Kiel), abgerufen am 12. Juni 2014
  20. Studierendenparlament der CAU, abgerufen am 12. August 2014.
  21. CAU, Gemeinsame Einrichtungen der Fakultäten
  22. Uni Kiel, Wissenschaftliche Weiterbildung
  23. CAU, contacts
  24. CAU: Übersicht über die in der Exzellenzinitiative an die deutschen Hochschulen ausgeschütteten Fördermittel
  25. CAU: Universitäts-Portrait, abgerufen am 29. August 2012.
  26. Kurt Gudewill: Musikpflege und Musikwissenschaft, in: Geschichte der Christian-Albrechts-Universität Kiel 1665–1965, Band 5, Teil 1, Neumünster 1969, S. 189–251.

54.33888888888910.1225Koordinaten: 54° 20′ 20″ N, 10° 7′ 21″ O