Christian Billich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
DeutschlandDeutschland Christian Billich Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 16. April 1987
Geburtsort Freiburg im Breisgau, Deutschland
Größe 174 cm
Gewicht 70 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Linker Flügel
Nummer #18
Schusshand Links
Spielerkarriere
bis 2011 Wölfe Freiburg
2011–2013 Heilbronner Falken

Christian „Chris“ Billich (* 16. April 1987 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der zuletzt bei den Heilbronner Falken aus der 2. Eishockey-Bundesliga unter Vertrag stand. Sein jüngerer Bruder Steven ist ebenfalls ein professioneller Eishockeyspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Billich spielte zunächst auf Juniorenebene bei den Wölfe Freiburg, bevor der Linksschütze im Verlauf der Saison 2005/06 sein Profidebüt für den deutschen Zweitligisten in der 2. Eishockey-Bundesliga gab.[1] Bei seinem ersten Einsatz in der 2. Eishockey-Bundesliga erzielte Billich neben einer Torvorlage auch einen Treffer gegen die Tölzer Löwen. In seiner zweiten Seniorensaison im Trikot der Freiburger gelang Billich der Durchbruch bei dem inzwischen in die dritthöchste Spielklasse abgestiegenen Verein, wobei er sich punktemäßig während der Spielzeit 2007/08 erstmals signifikant steigerte. Für die DEL-Saison 2008/09 wurde der Angreifer mit einer Förderlizenz für die Frankfurt Lions ausgestattet und stand im Saisonverlauf in zwei DEL-Spielen für die Frankfurter auf dem Eis, wobei der linke Flügelstürmer punkt- und straflos blieb.

Zurück nach Freiburg gelangen dem Offensivakteur in der Saison 2010/11 mit 23 Toren und 34 Assists in 48 Zweitligaspielen der regulären Saison neue persönliche Rekorde. Dadurch belegte der Stürmer nach dem Kanadier Dustin Sylvester den zweiten Platz in der teaminternen Scorerliste und war ligaweit unter den besten zehn Akteuren vorzufinden. In derselben Spielzeit unterlag Billich mit den Freiburgern in der Relegation und stieg mit dem Verein demnach in die Oberliga ab, aufgrund des Lizenzentzugs folgte kurze Zeit später der Fall in die Viertklassigkeit. Im Mai 2011 unterzeichnete Billich einen Kontrakt für die Saison 2011/12 bei den Heilbronner Falken und verblieb somit in der zweithöchsten Spielklasse. Ebenfalls wechselten sein Teamkollege David Danner und sein Bruder Steven Billich nach Heilbronn.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2005/06 Wölfe Freiburg 2. Bundesliga 16 2 1 3 2 71 0 0 0 0
2006/07 Wölfe Freiburg Oberliga 49 9 9 18 42 4 0 0 0 0
2007/08 Wölfe Freiburg Oberliga 42 16 21 37 54 11 0 2 2 10
2008/09 Wölfe Freiburg 2. Bundesliga 46 15 17 32 59 2 1 1 2 2
2008/09 Frankfurt Lions DEL 2 0 0 0 0
2009/10 Wölfe Freiburg 2. Bundesliga 52 8 25 33 38 101 3 4 7 12
2010/11 Wölfe Freiburg 2. Bundesliga 48 23 34 57 62 61 2 1 3 4
2011/12 Heilbronner Falken 2. Bundesliga
Oberliga gesamt 91 25 30 55 96 15 0 2 2 10
2. Bundesliga gesamt 162 48 77 125 161 25 6 6 12 18
DEL gesamt 2 0 0 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation); 1 Play-downs

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ehcf.de, Chris Billich bleibt ein Wolf