Christian Krohg

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Dieser Artikel erläutert den norwegischen Maler, zum gleichnamigen norwegischen Juristen siehe Christian Krohg (Staatsrat).
Selbstporträt, Öl auf Leinwand, 1912
Stakkelse lille: Christian Krohg und Tochter Nana, 1891 gemalt von seiner Frau Oda Krohg

Christian Krohg (* 13. August 1852 in Vestre Aker bei Oslo; † 16. Oktober 1925 in Oslo) war ein norwegischer Genremaler, Autor und Journalist.

Leben[Bearbeiten]

Er war Mitglied der Künstlergemeinschaft der Skagenmaler und übte einen erheblichen Einfluss auf die dänische Malerin Anna Ancher aus.

1874 ging er nach Deutschland und studierte Kunst, zunächst an der Großherzoglich Badischen Kunstschule in Karlsruhe bei Hans Fredrik Gude, wo er Max Klinger kennenlernte, ab 1875 an der Berliner Akademie.

Sein Gemälde Albertine i politilægens venteværelse, das in der Nationalgalerie in Oslo ausgestellt ist, zeigt eine Szene aus seinem Roman Albertine[1], der 1886 erschien und das Thema Prostitution behandelt. Das Erscheinen des Buchs löste einen Skandal aus und es wurde zunächst beschlagnahmt.

Von 1890 bis 1910 arbeitete Krohg als Journalist bei der Tageszeitung Verdens Gang. Von 1909 bis 1925 war er Professor an der Staatlichen Kunstakademie in Oslo, deren Direktor er zudem war.

Krohg heiratete im Oktober 1888 die Malerin Oda Krohg (1860-1935), die auch seine Schülerin war. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Die Tochter Nana (* 1885) und der Sohn Per Krohg (1889-1965), der sich ebenfalls der Malerei zuwandte.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christian Krohg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christian Krohg: Albertine. Hamburg : Janssen, 1913. (Digitalisat in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)