Christian Ponder

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Christian Ponder
Christian Ponder close-up.jpg
Christian Ponder (Dezember 2012)
Oakland RaidersNr. 7
Quarterback
Geburtsdatum: 25. Februar 1988
Geburtsort: Dallas, Texas
Größe: 1,88 m Gewicht: 104 kg
NFL-Debüt
2011 für die Minnesota Vikings
Karriere
College: Florida State
NFL Draft: 2011/Runde: 1/Pick: 12
 Teams:
Karriere-Highlights und Auszeichnungen
Ausgewählte NFL-Statistiken
(in der 17. Woche der NFL Saison 2013)
Touchdowns-Interceptions     38-34
Geworfene Yards     6.436
Quarterback Rating     77,3
Statistiken bei NFL.com
Statistiken bei pro-football-reference.com

Christian Andrew Ponder (* 25. Februar 1988 in Dallas, Texas) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er spielt für die Oakland Raiders in der National Football League (NFL).

Karriere[Bearbeiten]

Ponder spielte College Football für die Florida State University und wurde im Senior Bowl zum Most Valuable Player (MVP) gewählt. Die Minnesota Vikings wählten ihn in der ersten Runde der NFL Draft, als Nachfolger von Brett Favre, aus. Da die Vikings mit Ponder und dem ein Jahr zuvor gedrafteten Joe Webb über zu wenig Erfahrung auf dieser Position verfügten, wurde zusätzlich Donovan McNabb verpflichtet.

Mit McNabb als Starting-Quarterback begannen die Vikings die Saison, allerdings wurde dieser nach schwachen Leistungen entlassen. Ponder und Webb wurden ab dann abwechselnd eingesetzt, Ponder kam auf 1.853 Yards und 13 Touchdowns bei ebenso vielen Interceptions.

Zur Saison 2012 war Ponder als Starting-Quarterback gesetzt. Er warf 300 erfolgreiche Pässe für 2.935 Yards und 18 Touchdowns bei zwölf Interceptions. Ihm gelang mit seinem Team der Einzug in die Play-offs. Vor dem Spiel gegen die Green Bay Packers verletzte sich Christian Ponder allerdings beim Training, womit er für die Partie ausfiel. Die Vikings verloren das Spiel mit 10:24.

In seiner dritten NFL Saison war Ponder wieder als Starting-Quarterback gesetzt. Jedoch verlor er den Job als Starter in Woche 4 aufgrund einer Verletzung. An seiner Stelle trat der neu verpflichtete Matt Cassel als Starting-Quarterback an. Im weiteren Verlauf der Saison kam Ponder noch zu vier Einsätzen, ehe er in Woche 13 endgültig durch Cassel ersetzt wurde. Er beendete die Saison mit zwei Siegen, sechs Niederlagen und einem Unentschieden.

Als die Vikings im NFL Draft 2014 den jungen Quarterback Teddy Bridgewater gedraftet hatten, war Ponder nur noch Quarterback Nummer drei. Nachdem Matt Cassel sich verletzte und für die restliche Saison ausfiel und auch Bridgewater sich verletzte, machte Ponder am fünften Spieltag der Saison 2014 sein letztes Spiel für die Vikings. Er ging als Starter in die Partie gegen die Green Bay Packers, welches mit 10:42 verloren ging. In diesem Spiel machte er auch seinen letzten Touchdown für die Vikings. Den Rest der Saison blieb Ponder der Ersatzquarterback hinter Bridgewater.

Nachdem sein Vertrag am Ende der Saison ausgelaufen war, verpflichteten ihn die Oakland Raiders.[1]

Privat[Bearbeiten]

Christian Ponder heiratete die ESPN-Reporterin Samantha Steele am 17. Dezember 2012.[2] Die beiden bekamen am 22. Juli 2014 eine Tochter, die sie nach Ponders Head Coach im College, Bobby Bowden, Bowden Saint-Claire Ponder nannten.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Raiders Sign QB Christian Ponder. Raiders.com. Abgerufen am 8. April 2015.
  2. Ponder marries ESPN sideline reporter in Hudson. In: kare11.com. 19. Dezember 2012, abgerufen am 9. April 2015 (englisch): „Ponder and Steele were married Monday afternoon in Hearing Room 1 at the St. Croix County Courthouse in Hudson, Wisconsin. The marriage application, which is a matter of public record, lists Christian Andrew Ponder and Samantha Sainte-Claire Steele as the bride and groom.“
  3. Chris Chase: Christian Ponder named his daughter after Bobby Bowden. In: ftw.usatoday.com. USA Today, 22. Juli 2014, abgerufen am 9. April 2015 (englisch): „Christian Ponder, the former Florida State star now with the Minnesota Vikings, recently had his first child, a baby girl named after his college coach Bobby Bowden.“