Christian Quadflieg

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Christian Quadflieg 2004

Christian Quadflieg (* 11. April 1945 in Växjö (Schweden)) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Rezitator. Er lebt seit 1991 in Hamburg. Seine Eltern waren der Schauspieler Will Quadflieg und Gräfin Benita von Vegesack. Schwester Roswitha Quadflieg ist Romanautorin und Buchgestalterin.

Christian Quadflieg verbrachte seine Schulzeit im Hamburg. Anschließend absolvierte er eine dreijährige Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum (heute Schauspielschule Bochum). Zwischen 1969 und 1973 war er an den Bühnen von Oberhausen, Wuppertal und Basel engagiert. Auftritte an den Theatern in Berlin, Hamburg, München, Wien und Zürich folgten, wie auch bei den Salzburger Festspielen.

Im Fernsehen hatte er Auftritte in zahlreichen Filmen und Serien (z. B. Der Alte, Derrick, Das Traumschiff, Siska). Im Tatort: Reifezeugnis (mit Nastassja Kinski) spielte er den Pädagogen Fichte. 1977 mimte er Rudi Schmidt in der Science-Fiction-Fernsehserie Die Mädchen aus dem Weltraum. In 41 Folgen spielte er in der Serie Der Landarzt die Titelrolle des Dr. Karsten Mattiesen, führte in 16 Episoden davon die Regie. In der zweiten bis vierten Staffel der Serie spielte Quadfliegs Ehefrau Renate Reger-Voelckel an seiner Seite die Ina Eckholm, gesch. Albers. In der ARD-Serie Vater wider Willen spielte Quadflieg die Rolle des Dirigenten Max Oldendorf.

Mit regelmäßigen Dichterlesungen in ganz Deutschland ist Quadflieg nach wie vor auf der Bühne zu sehen. Seine inzwischen geringe Präsenz auf den Fernsehbildschirmen erklärt er damit, dass er in der Auswahl seiner Filmrollen ein bisschen wählerisch geworden sei.

Christian Quadflieg ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Als Synchronsprecher lieh er u.a. Dean Stockwell (Paris, Texas) und Henry Wilcoxon (Mr. Moto und der Kronleuchter) seine Stimme.

[Bearbeiten] Wissenswertes

Christian Quadflieg ist während seiner Zeit am Theater Oberhausen unter dem Namen Christian Urs aufgetreten. Er wollte nicht von dem Ruf seines Vaters Will Quadflieg (der aus Oberhausen stammte) profitieren, sondern sich einen eigenen Namen machen. Nachdem er Oberhausen verlassen hatte, trat er unter Christian Quadflieg auf.

[Bearbeiten] Quellen

  • Deutsches Bühnenjahrbuch 1968 und 1969

[Bearbeiten] Weblinks

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