Christian Welp

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Basketballspieler
Chris Welp
Spielerinformationen
Voller Name Christian Ansgar Welp
Geburtstag 2. Januar 1964
Geburtsort Delmenhorst, Deutschland
Größe 212 cm[1]
Position Center
College University of Washington
NBA Draft 1987, 16. Pick, Philadelphia 76ers
Vereine als Aktiver
1987–1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Philadelphia 76ers
1989–1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
1990 0 000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Golden State Warriors
1991–1996 DeutschlandDeutschland Bayer Giants Leverkusen
1996–1997 GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus
1997–1998 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
1998–1999 ItalienItalien Viola Reggio Calabria
Nationalmannschaft1
1984-1997 Deutschland 106 Spiele
1Stand: 02.09.2008
Medaillenspiegel
Basketball (Männer)
DeutschlandDeutschland Deutschland
Europameisterschaft
Gold 1993 Deutschland Deutschland

Christian Ansgar Welp (* 2. Januar 1964 in Delmenhorst) ist ein ehemaliger deutscher Basketball-Nationalspieler und Trainer.

Er begann 1974 in Osnabrück mit dem Basketballsport, trainierte und spielte als Jugendlicher zunächst beim dortigen Post SV und wechselte dann in die A-Jugend-Mannschaft des BC Giants. Sein erster Verein in der deutschen Bundesliga, von 1982 bis 1983, war dann der BC Giants Osnabrück. 1983 ging er in die USA, an die University of Washington, wo er u. a. gemeinsam mit Detlef Schrempf für die „Huskies“ spielte. Aufgrund einer herausragenden College-Karriere als Center galt er damals als ein sehr talentierter „Fünfer“. 1987 drafteten ihn die Philadelphia 76ers an 16. Stelle. In der NBA spielte er von 1987 bis 1990, für die Philadelphia 76ers, danach für die San Antonio Spurs (1989 bis 1990) und zuletzt für die Golden State Warriors in Oakland (Kalifornien).

Anschließend spielte er, 1991 nach Europa zurückgekehrt, für Bayer 04 Leverkusen, für Olympiakos Piräus (Griechenland), für Alba Berlin und zuletzt, bis 1999, für Viola Reggio Calabria (Italien). Chris Welp gewann insgesamt sechs Mal, in den Jahren 1991 bis 1996 und 1998, die deutsche Basketball-Meisterschaft, er wurde 1991, 1993 und 1995 Pokalsieger und gewann 1997 die Europaliga mit Olympiakos Piräus.

Zur „Legende“ wurde der 2,13 m große Center am 4. Juli 1993 in München, als er im EM-Finale gegen Russland, beim Stand von 68:70, trotz Foul, mit einem Dunk ausglich, den anschließenden Freiwurf traf und Deutschland damit überraschend zur Europameisterschaft führte.[2] Er wurde danach zum „Spieler des Turniers“ gewählt.[3]

Chris Welp war bis 2006 Assistenztrainer der deutschen Nationalmannschaft und lebt heute in Seattle (USA).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Das sind unsere 12 Riesen“, Sport-Bild vom 23. Juni 1993, S. 32 f.
  2. Statistik FIBA European Championship for Men – Final Round 1993
  3. Olympische Sportart Basketball