Christof Krause

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Christof Krause, „Miteinander“, Kleinplastik, 1996
Rödelheim, Synagogendenkmal
Tuffsäule au der Louisenstraße

Christof Krause (* 19. Januar 1928 in Gohlitz (polnisch Golice) bei Frankfurt (Oder); † 27. Januar 2005 in Frankfurt am Main) war ein Bildhauer aus Bad Homburg vor der Höhe-Ober-Eschbach

Leben[Bearbeiten]

1933 zog die Familie von Gohlitz nach Frankfurt (Oder). 1938 bis 1941 lebte sie in Berlin-Charlottenburg. Krause lernt bei den Großeltern den Maler Fidus kennen. 1942 besucht er die Holzschnitzschule Bad Warmbrunn in Niederschlesien. 1945 flieht er nach Hessen. Ab 1947 studiert Krause an der Städelschule Frankfurt am Main. 1951 bis 1954 ist er in der Lehre als Modellschreiner. Ab 1954 arbeitet er in eigener Werkstatt in Bad Homburg-Ober-Eschbach. Es entstehen Arbeiten für die evangelische Kirche von Ober-Eschbach, das katholische Studentenheim Frankfurt am Main, die Kirche in Mengerskirchen und die katholische Kirche in Gonzenheim. 1966 wird die Galerie „Krake“ in Frankfurt am Main eröffnet. 1975 ist er Teil des Künstlersyndikats Frankfurt; Wohn- und Arbeitshof Neu-Anspach. Ab 1978 hat er seine Werkstatt in Ober-Eschbach. Es entstehen der Brunnen Bad Homburg, der Einhornbrunnen Ober-Eschbach, der Brunnen Ober-Erlenbach, die Gedenktafel (Landauer – Frankfurt), das Mahnmal für die zerstörte Synagoge in Frankfurt am Main-Rödelheim und zahlreiche Kleinplastiken. Krause gründet nach 1978 eine Familie. Vom 26. bis zum 28. November 2004 findet die letzte Werkstattausstellung gemeinsam mit Christa Krause in Bad Homburg-Ober-Eschbach statt.

Öffentlich zugängliche Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christof Krause. Der Weg ist das Leben. Eine Werkmonographie. Bad Homburg 2004, Selbstverlag

Weblinks[Bearbeiten]