Christoph Chorherr

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Christoph Chorherr

Christoph Chorherr (* 9. Dezember 1960 in Wien) ist ein österreichischer Politiker. Von 1991 bis 1996 war Chorherr der erste Nicht-amtsführende Stadtrat der Grünen in Wien. Von März 1996 bis Dezember 1997 war er Bundessprecher von Die Grünen – Die Grüne Alternative und von 1997 bis 2004 Klubobmann der Wiener Grünen.

Seit 1997 ist Chorherr Gemeinderat und Landtagsabgeordneter in Wien. Seit der Landtagswahl 2001, aus der die Sozialdemokraten mit absoluter Mehrheit hervorgingen, hat Chorherr mit diesen über 50 Rot-Grüne Projekte verhandelt und teilweise umgesetzt. Zu diesen zählen etwa ein Biomassekraftwerk und Passivhaussiedlungen.

Bei den Wiener Gemeinderatswahlen im Herbst 2005 erreichte Chorherr die größte Anzahl an Vorzugsstimmen aller Nicht-Spitzenkandidaten, was neben Diskussionsveranstaltungen auf die Popularität seines Weblogs zurückzuführen ist, und auch als Votum für den Realo-Flügel der Wiener Grünen gewertet wurde.

Chorherr studierte Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Umweltökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien, an der er seit 1987 auch lehrt. Er ist Gründer und Vorstand des Vereins "S²arch - Social Sustainable Architecture", der in Südafrika Entwicklungsprojekte betreibt. Im Jahr 2000 wirkte Chorherr an der Gründung des privaten Lernzentrums Walz in Wien mit, das seit 2002 als Schule mit Öffentlichkeitsrecht anerkannt ist. 2008 gründete er in Südafrika das Ithuba Skills College, eine Schule in einem Township südöstlich von Johannesburg.

Sein Vater ist der langjährige Chefredakteur der österreichischen Tageszeitung Die Presse, Thomas Chorherr.

Christoph Chorherr ist Milizleutnant des Österreichischen Bundesheeres.

Publikationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christoph Chorherr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien