Christoph Schneider

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Christoph Schneider

Christoph „Doom“ Schneider (* 11. Mai 1966 in Pankow, Ost-Berlin) ist ein deutscher Musiker. Bekannt wurde er als Schlagzeuger der Band Rammstein.

Leben[Bearbeiten]

Seine musikalische Karriere startete früh, in der Schulzeit spielte er Trompete. Im Alter von 14 bekam er ein Schlagzeug geschenkt. Schon früh spielte er in zahlreichen kleinen Independent-Bands, unter anderem bei „Die Firma“, bei der er auch den Rammstein-Gitarristen Paul H. Landers traf.

1994 lebte Christoph Schneider zusammen mit Oliver „Ollie“ Riedel in Schwerin. Richard Z. Kruspe, der während der Wendezeit über Ungarn in den Westen geflohen war und danach über Berlin zurück in seine Heimatstadt Schwerin gezogen war, wohnte dort ab 1994 mit Schneider und Riedel zusammen. Gemeinsam mit Till Lindemann nahmen sie in jenem Jahr an einem Wettbewerb für junge Bands teil und gewannen. Zusammen mit Christian „Flake“ Lorenz und Paul H. Landers gründeten sie Rammstein und veröffentlichten 1995 ihr erstes Album. Sein Spitzname „Doom“ rührt von der gleichnamigen Computerspielreihe her: Als Schneider einen Namen für die GEMA brauchte, schlug Paul Landers „Doom“ vor, weil sie dieses Spiel gerne spielten. Heute bereut er seine Namenswahl. Häufig wird er auch einfach „Schneider“ genannt.[1] Schneider war textlich nur an einem Song beteiligt: Alter Mann des Albums Sehnsucht von 1997 stammt zumindest zum Teil aus seiner Feder. Schneiders Schwester Constanze ist Designerin der Bühnenkostüme von Rammstein. Sein Vater ist der Opernregisseur und Hochschullehrer Martin Schneider.[2]

1999 spielte er zusammen mit Rammstein-Sänger Till Lindemann im Film Pierre oder Der Kampf mit der Sphinx (französischer Originaltitel: Pola X) mit.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christoph Schneider – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview von 2010 mit Metal Hammer
  2. Süddeutsche Zeitung Magazin vom 6. Juli 2012 - „Wer zu Lebzeiten gut auf Erden“: „Rammstein - Mit Deutschlands größtem Kulturexport auf Tour in Amerika“. Seite 12.